Montag, 30. Mai 2016

Asfa-Wossen Asserate hätte ich gern als Nachbarn!











“Vulgär sind Kraftausdrücke aus dem Anal- und Genitalbereich - nein, so vulgär drückt man sich einfach nicht aus. …”
Man kann Asfa-Wossen Asserate in seinem Buch “Manieren” (S. 132)
nur zustimmen und könnte viel hinzufügen, sei es das wilde Urinieren in der Stadt, das Herumspucken, der Ekel-Finger usw.usf. 
In der Promi-Szene und der Unterschicht verbreitet sich nichts schneller - mit Ausnahme von Drogen vielleicht, mal Volker Beck fragen - als schlechtes Benehmen.







Sonntag, 29. Mai 2016

“What are we doing here?”









ZEITZEICHEN: Der verdiente Ägyptologe Seidlmayer bekommt einen Preis. Eine auf Tonnenideologie gebürstete Wissenschaftsministerin ist anwesend. Und Frau Smith aus NYC singt ein Lied. Nein, drei: “Call it stormy Monday”, “What are we doing here?” und “Things, we can’t fix”. Gar nicht übel. Aber zur Wissenschaft und zu wissenschaftlicher Haltung inkompatibel. Frau Schmidt, die offenbar die Großspenderin kennt, fordert die anwesende Preisgemeinde auf, mitzuklatschen. Die ziert sich. Da aber die Großspenderin mitklatscht, klatscht auch ein kleinerer Teil des Publikums mit.
Klassisches Erbe war gestern.










Samstag, 28. Mai 2016

Etwas verzwickt in der Mitte. /// Schumann: Romance op. 28 #2, Stephen Ham, Piano

Zeichen des Niedergangs. /// France police protests: French officers attacked during 'anti-cop hatred...

Hohe Arbeitslosigkeit, dauernder Streit


Die Russen hielten zu ihren orthodoxen Verbündeten, die Deutschen zu den katholischen Kroaten, die Saudis und Türken zu den Bosniern, die von dem Islamisten Izetbegowic geführt wurden. Die entscheidende Ausnahme war im Bosnien-Krieg die amerikanische Seite. Sie half den bosnischen Islamisten und vermittelte den Frieden von Dayton. Es mutet daher merkwürdig an, daß die Amerikaner in Bosnien so unbeliebt sind. Bei den bosnischen Serben ebenso, wie bei den Bosniern selbst, nicht nur bei den Islamisten, sondern auch bei den eher säkularen Bosniern. Das verwundert.
Sie sind so unbeliebt, weil ihnen und ihrer MultiKulti-Doktrin, die jetzt von den europäischen Soldaten der EUFOR durchgesetzt wird, der jahrelange Stillstand und der andauernde Streit zwischen Serben und Bosniern angelastet wird.
Man sieht, diese Politik ist teuer und erfolglos. Nur Gewalt stützt sie. Die Gewalt Titos seinerzeit in Jugoslawien, und die Gewalt der EUFOR heute.