Donnerstag, 14. Juli 2016
Japan macht es ganz anders
Wegen des deutschen Kindergeldes bekommen unqualifizierte Einwanderer oft mehr als 3 Kinder pro Frau - und mehr als in der Heimat.
In Turin beträgt der migrantische Geburtenanteil bereits 25%.
"Der Religionswissenschaftler Blume schätzt, daß es 2030 etwa 7 Millionen Muslime in Deutschland geben wird." (Sarrazin, Deutschland, S. 318)
In Deutschland kommen auf 1 Frau derzeit 1,4 Kinder, wobei in der deutschen Statistik nicht zwischen deutschen und migrantischen Müttern unterschieden wird wie anderswo.
Mittwoch, 13. Juli 2016
In die Tonne
Frauen haben manchmal schnurrige Ideen. Für jedes neue Buch solle ich ein altes wegwerfen. Eine grausliche Vorstellung. Aber bei den Romanen, die nur noch herumstehen im Regal, auch ein bißchen konstruktiv. Regalraum ist nicht beliebig vermehrbar. Doch Romane sind auch nicht gleich Romane. Wer wollte einen Grimmelshausen, Goethe, einen Fontane, Thomas Mann, einen Martin Walser in die Tonne geben? Ich nicht. Denn bei Grimmelshausen und Walser lassen sich menschliche Verhaltensweisen in ihrer Vielschichtigkeit nachlesen. Jedenfalls, wenn ein verständiger Leser sie zur Hand nimmt, dem es nicht in erster Linie auf den Handlungsstrang ankommt.
Bei der Handlung kann ein Grass immer mithalten, er kann erzählen, und unterhalten ebenfalls. Haben wir doch damals, vor gefühlten hundert Jahren, die “Blechtrommel” wegen der erotischen Stellen erworben. Erst dem Verstand der Jahre zeigte sich die Seite der Erziehungsliteratur des Oberlehrers Grass, den das menschliche Verhalten - auch sein eigenes! - wenig interessierte, den die Psychologie schlechthin kaltließ.
Das aber ist die Domäne der schöngeistigen Literatur. Sie kann bilden, wenn der Leser sie als Schaufel benutzt, um sich umzugraben, um sich im Lichte anderer Menschen zu betrachten und daraus Schlüsse zu ziehen.Dienstag, 12. Juli 2016
Draghi Drachenzahn
Ich auch: "Furcht vor größerer Bankenkrise
Mayer: Auch deutsche Institute werden leiden
F.A.Z. Frankfurt, 10. Juli.
Die Bankenkrise in Italien ist nach Ansicht des Ökonomen Thomas Mayer nur ein Vorläufer dessen, was in Deutschland und im gesamten Euroraum noch zu erwarten ist. Der tiefere Grund für die Schwierigkeiten sei, dass die Banken die Bereinigung maroder Bilanzen verschleppten, schreibt der frühere Chefvolkswirt der Deutschen Bank und Gründungsdirektor des Flossbach von Storch Research Institutes in einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. ...
ein Teufelskreis entstanden: Die Niedrigzinspolitik stützte eine ineffiziente Struktur der Wirtschaft mit der Folge, dass Wachstum und Inflation niedrig blieben, was wiederum zur Begründung der Niedrigzinspolitik diene. „Dieser Teufelskreis führt zu einer Auszehrung der Banken, die in die nächste Krise führt.“
Sichtbar wird das derzeit in Italien, wo die Regierung offenbar über eine neuerliche Rettungsaktion für die Krisenbank Monte dei Paschi in Höhe von 5 Milliarden Euro nachdenkt. Doch auch deutsche Banken stehen Mayer zufolge vor einer Auszehrung. Wenn vom nächsten Jahr an die noch zu höheren Zinsen vergebenen Kredite im Schnitt ausliefen und durch Kredite mit niedrigeren Zinsen ersetzt würden, litten auch deutsche Institute.
..."
Die Niedrigzinspolitik vernichtet nicht nur die Einnahmequelle Rentenmarkt für die Banken, sie unterminiert ein Kulturprinzip schlechthin: planendes Verhalten. Der Euro und seine EZB haben jegliche Berechenbarkeit und jegliches Vertrauen zerstört im Hinblick auf Sparen und Vorsorge für das Alter. Niemand weiß heute mehr, welche Schweinereien im Hut der EZB noch verborgen sind.
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