Freitag, 23. September 2016
Nur den Friedlichen Frieden
Zwangseingemeindung wehrloser Kinder
2. Gebot: Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.
Auch das 2. Gebot (von den 10, Formulierung EKD) ist völlig unerheblich. Es ist Unsinn, weil es keine Götter gibt zwischen Erde und Sirius.
Aber natürlich darf auch jeder an den Weihnachtsmann glauben. Und auch an den Osterhasen. Die Gedanken sind frei, und die Meinungsäußerung muß frei bleiben, obwohl die Gläubigen das nicht wollen.
Neulich hörte ich von einer Krankenschwester, daß sie als junge Frau aus der evangelischen Kirche ausgetreten sei, dann aber, später, wieder eintreten mußte, weil sie eine Stelle in einem evangelischen Krankenhaus antreten wollte. Die konfessionellen Krankenhäuser werden zu praktisch 100% aus Steuermitteln finanziert, trotzdem zwingen Oberpriester wie Bedford-Strom Angestellte unter ihr Diktat! Schon übel. Sehr übel. Religionsfreiheit wird von den Oberpriestern stets und immer mißbraucht.
Ich kann selbst ein Lied davon singen. Zwangsweise wurde ich der katholischen Kirche einverleibt. Im Religionsunterricht gab es keine Meinungsfreiheit, dafür aber Kopfnüsse und Übergriffe. Übel, sehr übel.
Daher ist Religionsfreiheit so eine Sache. Die Kinder bekommen nämlich eine Gehirnwäsche. Und die Freiheit, aus dem Glaubensverein auszutreten, wird nicht respektiert, oder nur widerwillig, oder sogar mit schweren Strafen bedroht, sei es die Hölle oder die Todesstrafe.
Daher sollte die uneingeschränkte Religionsfreiheit im laizistischen Staat nur solchen Religionen eingeräumt werden, die auf Kinderindoktrination verzichten, die Freiwilligkeit gewährleisten, allein spirituelle Ziele verfolgen und gewalttätigen und gesundheitsfeindlichen Ritualen entsagen.
Donnerstag, 22. September 2016
Polizeigewalt in den USA
Foto: Roland Fryer, Harvard University, Wikip. / John D. and Catherine T. MacArthur Foundation
Prof. Roland G. Fryer, Eine empirische Analyse rassischer Unterschiede beim Einsatz polizeilicher Gewalt, Arbeitspapier 2016, Harvard
Inhaltsangabe:
Diese Studie untersucht rassische Unterschiede beim Einsatz von Polizeigewalt. Handelt es sich um nichttödliche Maßnahmen, so sind Schwarze und Latinos in höherem Maße von polizeilicher Gewalt betroffen - mit über 50% Wahrscheinlichkeit. Auch die Berücksichtigung von Kontext und Verhalten kann diesen Unterschied nur teilweise, aber nicht völlig erklären. Beim Einsatz von Schußwaffen jedoch seitens der Polizei finden sich keine Hinweise auf rassische Unterschiede - weder in den Rohdaten noch hinsichtlich von Handlungssituationen. Die gefundenen Muster in den Daten lassen sich dadurch erklären, daß Polizisten nach Nutzenmaximierung verfahren und Diskriminierungsvorwürfe vermeiden wollen, weil sie beim Schußwaffengebrauch sehr große Nachteile befürchten müssen.
Quelle: http://scholar.harvard.edu/fryer/publications/empirical-analysis-racial-differences-police-use-force
Roland G. Fryer J. An Empirical Analysis of Racial Differences in Police Use of Force. Working Paper, 2016.
Abstract:
This paper explores racial differences in police use of force. On non-lethal uses of force, blacks and Hispanics are more than fifty percent more likely to experience some form of force in interactions with police. Adding controls that account for important context and civilian behavior reduces, but cannot fully explain, these disparities. On the most extreme use of force –officer-involved shootings – we find no racial differences in either the raw data or when contextual factors are taken into account. We argue that the patterns in the data are consistent with a model in which police officers are utility maximizers, a fraction of which have a preference for discrimination, who incur relatively high expected costs of officer-involved shootings.
Mittwoch, 21. September 2016
Wolkige Köpfe, dreist
Die Oberpriester gehen nicht arbeiten, nehmen aber stets den Mund voll. Dabei frönen sie nur einem Wahn. Dem Gotteswahn.
Das Mindeste, was man von ihnen verlangen muß, ist, sich auf das Spirituelle zu beschränken. Die Religion muß sich entweltlichen. Dann kann Aberglauben auch eine konstruktive Rolle spielen für diejenigen, die glauben wollen.
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