Freitag, 2. August 2019

2,5%! Zinsen!


Die US-Zentralbank senkte gestern den Zentralbankzinssatz von 2,75% auf 2,5%. Die Inflationsrate fiel von 1,9% auf 1,6%. Das Wirtschaftswachstum kam herunter von 4,2% über 3,1% auf 2,4%. Damit läßt sich die Zinssenkung begründen, die aber immer noch himmelweit über den 0% der EU/EZB liegt. In den Linksmedien von DLF bis taz wird der genau ungekehrte Sachverhalt vorgespiegelt. In Deutschland aber kann der Sparer nur träumen von 2,5% Zinsen. Der deutsche Sparer bekommt nichts für seine Anlage. Ist diese größer, bezahlt er Strafzinsen. Kauft er Staatsanleihen für seine Alterfürsorge, erleidet er Verlust. Daher warnte zB die Targobank am 30.7.19: “Die Renditen an den europäischen Anleihemärkten sind bereits sehr niedrig. Wer in eine Bundesanleihe mit einer Restlaufzeit von 10 Jahren investiert, verliert jedes Jahr bereits rd. 0,40%; und das ganz sicher, wenn die Anleihe bis zur Fälligkeit gehalten wird.”

Das verstecken unsere Medien von DLF bis taz, von den Müllmedien “Tagesschau” und “heute” nicht zu reden.










Spohr "Fantasy op 35" Claudia Antonelli

Donnerstag, 1. August 2019

Erblichkeit von Intelligenz im Alter besonders ausgeprägt


Zwillingsstudien sind der Goldstandard der Psychologie, wenn es um die Einschätzung von genetischen und sozialen Einflüssen geht.
Die längste deutsche Studie begann 1937 Gottschaldt und wurde von Franz E. Weinert fortgeführt.
Ergebnistendenz:
"Der Vergleich zwischen ein- und zweieiigen Zwillingen erlaubte auch einen Schluß auf den Grad der Erblichkeit. Der genetische Einfluß auf den Intelligenzquotienten steigerte sich demnach im Verlauf der Entwicklung erheblich. Während die Testergebnisse bei der früheren Erhebung nur zu 58 Prozent durch Erbfaktoren bestimmt wurden, schnellte der genetische Effekt bei den Senioren auf 82 Prozent empor. Außerdem ließ der Alterungsprozeß den Einfluß der traditionellen Milieufaktoren vollständig in den Hintergrund treten. Das Leben in der gleichen Umwelt macht die geistige Leistungsfähigkeit alter Menschen kein bißchen ähnlicher.

Im Verlauf des Lebens gelingt es dem Menschen offenbar immer besser, aus der Fülle der einwirkenden Reize jene herauszufiltern, die seinen kognitiven Anlagen entgegenkommen. Es gibt anscheinend kein allgemeines Milieu, sondern jeder einzelne legt seinen individuellen Ausschnitt fest. Allerdings scheint das nur für die Intelligenz, nicht aber für sozioemotionale Charaktereigenschaften zu gelten. Diese Wesensmerkmale wurden zu einem etwas geringeren Anteil durch Gene beeinflußt, und dieser Einfluß blieb über die gesamte Lebensspanne hinweg gleich."
>Späte Macht der Gene
Erblichkeit von Intelligenz im Alter besonders ausgeprägt
FAZ 10.7.96

https://www.psycharchives.org/bitstream/20.500.12034/198/1/270-1093-1-PB.pdf