Samstag, 17. August 2019

Nächste Kältezeit?





Einszweidrei, im Sauseschritt
Läuft die Zeit; wir laufen mit. – 
Wilhelm Busch (Ursprünglich von Heraklit) 

Wandel und Wechsel waren immer. Kann es sein, daß die Mathematisierung in der Meteorologie eine Rolle spielt bei deren Korrumpierung durch Interessenkliquen? Der Gedanke kam mir bei dem Nobelpreisträger Volkswirtschaft, Paul Samuelson, und seiner Prognose von 1961, daß die Sowjetunion die USA wirtschaftlich überholen würde zwischen 1984 und 1997. Das stand noch 1989 in seinem Bestseller-Lehrbuch VWL. Samuelson war einer von denen, die die Mathematisierung der Volkswirtschaft betrieben, mutmaßlich aus Imagegründen. Wer anfängt zu rechnen, sollte sich stets bewußt sein, daß seine Rechnerei leicht falsch sein kann, weil ein Faktor nicht richtig erfaßt wurde oder eine Variable völlig fehlt. Bei Großmeister Samuelson führte das zur völligen Desorientierung in der Makroökonomie, indem er die Bedeutung von Innovation und Unternehmertum gering schätzte. 
Ähnliches scheint mir heute für die Atmosphärenphysik und ihre Modelle zu gelten. 


Abb. aus Koenigswald, Eiszeit, S. 11











Freitag, 16. August 2019

Friedrich Daniel Rudolph Kuhlau war ein deutsch-dänischer Komponist 1786-1832. /// Kuhlau: Sonatine No.1 in C-Dur Op.20-1

Höchstpreisgeschwafel




Das linke Geschwafel von Grün bis Gelb gibt es jetzt preiswert in der Höchstpreisboutique. Dort dürften bevorzugt Wählerinnen der Grünen und der FDP kaufen.
Die Bourgeoisie - falls es sie geben sollte - tickt heute links. Jedenfalls tut es die Herde der schicken leitenden Angestellten mit hohem Einkommen.














Die Erdzeitalteruhr






Präkambrium bis Quartär - nichts ist verläßlicher als der Wandel.
Erst fing es ganz langsam an - aber dann! 

Abb. Zeittunnel Wülfrath - hinfahren! Erleben!













Donnerstag, 15. August 2019

Genscher und die Subventionswirtschaft

lichtung

manche meinen
lechts und rinks
kann man nicht velwechsern
werch ein illtum
(Ernst Jandl)

Ja, was den Sozialstaat angeht, so ist das auch immer noch so. Aber in vielen anderen Punkten hat sich einiges gelichtet. 
Zum Beispiel das globale Großprojekt “Windgerümpel und Solarbretter” zur Zerstörung der sicheren und grundlastfähigen Stromversorgung wurde maßgeblich von der FDP unter Genscher durchgesetzt: 
“FDP will nun das EEG erhalten
Solarthemen 304: Auf dem Bundesparteitag der FDP kippten die Delegierten die Position des Parteivorstandes zur Förderung erneuerbarer Energien und setzten eine programmatische Kehrtwende durch. Das EEG wird nunmehr von allen im Bundestag vertretenen Parteien gestützt. Das auf dem Parteitag beschlossene Wahlprogramm bemüht nun sogar den Namen des Ehrenvorsitzenden, um der Wertschätzung für das in Deutschland erfundene System der festen Einspeisetarife Nachdruck zu verleihen: „Von zentraler Bedeutung für den Markteintritt neuer Akteure und für den kostengünstigen Ausbau der erneuerbaren Energien ist dabei die Verlässlichkeit und Kalkulierbarkeit der Förderung.
Das deutsche Erneuerbare-Energien- Gesetz (EEG) baut auf dem unter maßgeblicher Beteiligung des damaligen Vizekanzlers Hans-Dietrich Genscher eingeführten Stromeinspeisegesetz auf.“ Nach einer scharfen Debatte setzte sich mit einer knapp 55-prozentigen Mehrheit ein vom Bundestagsabgeordneten Horst Meierhofer eingebrachter Änderungsantrag gegen den Programmentwurf des Parteivorstandes durch. Dieser hatte unmissverständlich …
Foto: Bundestagsarchiv, Lichtblick/Achim Melde

“Das deutsche Stromeinspeisungsgesetz (StromEinspG) vom 7. Dezember 1990 (BGBl. I S. 2633), im Langtitel Gesetz über die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien in das öffentliche Netz, trat am 1. Januar 1991 als Einspruchsgesetz in Kraft und war der Vorläufer des EEG. … Entworfen wurde es von den beiden Politikern Matthias Engelsberger (CSU) und Wolfgang Daniels(Grüne), schließlich in den Bundestag eingebracht durch die CSU/CDU-Fraktion”. (Wiki.)
“Deshalb heißt es selbst im FDP-Wahlprogramm von 2009 stolz –
Das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) baut auf dem unter maßgeblicher Beteiligung des damaligen Vizekanzlers Hans-Dietrich Genscher eingeführten Stromeinspeisegesetz auf.” (spektrum.de/scilogs)
Seit Genscher beteiligt sich die FDP an der Erhöhung der Strompreise, an der Zerstörung einer zuverlässigen Stromerzeugung und einer planwirtschaftlichen Subventionsdenkweise, denn der Windmüllflatterstrom besitzt durch das EEG Einspeisevorrang zu langfristig garantierten Preisen. Sonst gäbe es diese die Landschaft verschandelnden Vogelhäcksler nicht. 
Der Sachse Genscher studierte in der Diktatur der Ostzone, bevor er mit 25 Jahren nach West-Berlin ging. Er hatte also die Enteignungen der SED hautnah erlebt und die langjährigen Folgen der mangelhaften Staats- und Subventionswirtschaft bis zum Zusammenbruch vor Augen.  
Daß Genscher trotzdem mit den Grünen und der CDU/CSU diesen Weg der Abkehr von der Marktwirtschaft durchdrückte, kann nur verwundern. Daß sich die FDP diesem Kurs unterwarf in einer für ein Industrieland kardinalen Frage, macht die FDP seit Genschers Stromeinspeisegesetz zu einer linken Partei. Für Marktwirtschaftler völlig unwählbar.