Montag, 19. August 2019

Die Wolken sind’s!



Die neue PIK-Prognose?

Die Fächer der Geistes- und Sozialwissenschaften waren noch nie eine sichere Bank. Wenn man allein an das Unheil denkt, daß Freud angerichtet hat. Und die Freunde Freuds Foucault und Lacan. Es irrt der Mensch, solang’ er lebt, einige mehr, andere weniger. Besonders aber die Genderistinnen wie Judith Butler. Da sind die Universitäten kognitiv unter Null angekommen. Doch diese Spinnereien werden noch übertroffen - bei weitem übertroffen - von den mathematisierten Klimamodellapokalypsebastlern, denn sie verursachen Billionenschäden. Ihre CO2-Marotte erscheint angesichts der Klimageschichte als albern und lächerlich. 

Aber auch die einfache Beobachtung demaskiert die Formelketten als höheren Blödsinn: Nach einem warmen Tag halten die Wolken die Wärme zurück. Fehlen die Wolken, entweicht die Wärme schnell in den klaren Nachthimmel. 













Die Nähe. Von Christian Morgenstern. Vorgetragen von Wolfgang Stell

Brad Mehldau - My Favorite Things @ Jazz a Vienne 2010

Samstag, 17. August 2019

Nächste Kältezeit?





Einszweidrei, im Sauseschritt
Läuft die Zeit; wir laufen mit. – 
Wilhelm Busch (Ursprünglich von Heraklit) 

Wandel und Wechsel waren immer. Kann es sein, daß die Mathematisierung in der Meteorologie eine Rolle spielt bei deren Korrumpierung durch Interessenkliquen? Der Gedanke kam mir bei dem Nobelpreisträger Volkswirtschaft, Paul Samuelson, und seiner Prognose von 1961, daß die Sowjetunion die USA wirtschaftlich überholen würde zwischen 1984 und 1997. Das stand noch 1989 in seinem Bestseller-Lehrbuch VWL. Samuelson war einer von denen, die die Mathematisierung der Volkswirtschaft betrieben, mutmaßlich aus Imagegründen. Wer anfängt zu rechnen, sollte sich stets bewußt sein, daß seine Rechnerei leicht falsch sein kann, weil ein Faktor nicht richtig erfaßt wurde oder eine Variable völlig fehlt. Bei Großmeister Samuelson führte das zur völligen Desorientierung in der Makroökonomie, indem er die Bedeutung von Innovation und Unternehmertum gering schätzte. 
Ähnliches scheint mir heute für die Atmosphärenphysik und ihre Modelle zu gelten. 


Abb. aus Koenigswald, Eiszeit, S. 11