mi 15° heiter; die Schößlinge machen ihrem Namen alle Ehre: sie schießen aus dem Boden, allen voran der Ahorn. 6720 $: Golfregion hält an $ fest; jap. UR 1,23% 1,569 WTI 101,8
- €-Inflationsrate steigt im März auf 3,5%
- Arbeitslosenquote sinkt auf 8,4 Prozent in D - und bleibt damit weiter viel höher als in den USA (5,2%)
- Mindestlohnmafia läßt grüßen: Der private Postdienstleister Pin Mail Frankfurt hat seine Geschäftstätigkeit eingestellt. Allen 130 Mitarbeitern wurde überraschend gekündigt. FAZ
- - 5,1 Prozent: Asoziale Gewerkschaften, "Der Gewinner ist Verdi. Von Henrike Roßbach
Es gibt Tarifabschlüsse, die beide Seiten wie Gewinner aussehen lassen. Die Einigung im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen gehört nicht dazu. Durchgesetzt haben sich hier einzig und allein die Gewerkschaften, angeführt von Verdi. Sie haben hoch gepokert, sind während der zweieinhalb Monate dauernden Verhandlungen keinen Millimeter von ihrer Anfangsforderung abgerückt und haben den Arbeitgebern mit Warnstreiks klargemacht: Dieses Mal kommt ihr uns nicht so billig davon.
Angefeuert wurden sie von Politikern, die - berauscht von steigenden Steuereinnahmen - zu einem kräftigen "Schluck aus der Pulle" rieten. Der Aufschwung müsse endlich bei den Menschen ankommen, lautete die Parole. Richtig ist: Im vergangenen Jahr, wirtschaftlich einem der besten seit langer Zeit, haben die gestiegenen Preise den Anstieg der Nettolöhne und -gehälter aufgezehrt. Am Ende hatte die arbeitende Bevölkerung sowohl in der Privatwirtschaft als auch im öffentlichen Dienst im Durchschnitt weniger im Portemonnaie als zuvor. Richtig ist aber auch: Von dem, was die Arbeitnehmer in Deutschland verdienen, bleibt deshalb so wenig übrig, weil der Staat mit Steuern und Sozialabgaben so kräftig zulangt. Angesichts dieser Tatsache nach großen Lohnsteigerungen zu rufen ist verwegen. Mehr Netto ließe sich auch anders erreichen; allerdings wäre das mühsamer, als bloß "Kaufkraftsteigerung" zu fordern. Steuersenkungen jedenfalls schließt die Regierung aus mit dem Verweis auf die Sanierung der öffentlichen Haushalte.
Der Witz ist: Gerade diese Konsolidierung hat durch den Abschluss im öffentlichen Dienst einen schweren Schlag verpasst bekommen. Die Kommunen stöhnen schon jetzt angesichts der Lasten, die auf sie zukommen. Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände beziffert das Volumen des Tarifkompromisses auf 9,5 Milliarden Euro, der Bund geht für sich von 1,2 Milliarden Euro aus.
Die Einigung sieht 50 Euro mehr im Monat plus eine Steigerung der Löhne und Gehälter um 3,1 Prozent vor. Das macht im Schnitt 5,1 Prozent in diesem Jahr, die vollständig in die Tabelle eingehen, also von Dauer sind. Im kommenden Jahr steigen die Entgelte um weitere 2,8 Prozent, hinzu kommt eine Einmalzahlung von 225 Euro. Das bedeutet, der Sockel, auf den die Entgelte im Bund und in den Kommunen gehoben werden, wächst deutlich. Und er wird zum Stolperstein, sobald die wirtschaftliche Lage etwas weniger angenehm ist als jetzt. Denn ein Wirtschaftsabschwung bringt sinkende Steuereinnahmen und steigende Staatsausgaben mit sich. Dann wird es angesichts hoher Fixkosten schwierig mit dem Schuldenabbau. ... F.A.Z.01. April 2008" // Es wird Gebühren-, Abgaben- und Steuererhöhungen sowie Personaleinsparungen geben. Letzteres ist das Schlimmste, da Arbeit besonders für einfache Menschen, besonders junge, den Alltag strukturiert. Für Einwanderer ist sie völlig unverzichtbar.
- "Rücksicht auf Moskau?
Von Klaus-Dieter Frankenberger. In der immer hitzigeren Debatte über einen Beitritt der Ukraine und Georgiens zur Nato wird das Bündnis an einige wunde Punkte erinnert. Man kann russische Bedenken realpolitisch ernst nehmen, aber nicht um jeden Preis: Die Politik der Nato darf der Kreml nicht diktieren. ..." FAZ 1.4.08
- Interessenvergessen und moralismustrunken für den Gottkönig und seine absolute Diktatur: "Tibet-Flagge über mehr als 200 Rathäusern in Deutschland. rsch. FRANKFURT, 31. März. Die tibetische Flagge hat am Montag vor mehr als zweihundert Rathäusern in Deutschland geweht. Dem Aufruf der Tibet-Initiative Deutschland ... "
Dienstag, 1. April 2008
Montag, 31. März 2008
Schönberg
mi 17° heiter; erstes Rasenmähen.
- Interessant, wie arrogant, besserwisserisch, anmaßend und radikal der Herr Schönberg von 1913 ff. war (Zeitzeichen von Struck-Schloon, dem die gleiche Haltung ein paar Nummern kleiner eignet); aus innermusikalisch gedrechseltem Kalkül meinte der Einfaltspinsel, er könne so mal eben die Ohren und ihre hirnphysiologischen Parameter neu erfinden. Nicht viel mehr als op. 4 "Verklärte Nacht" ist von ihm geblieben; und noch ein bißchen Zank mit Thomas Mann, daß doch bitte schön er, der Schönberg, die verblasene Zwölfersache ausgetüftelt hätte.
- - Nachmittags Staatskommissar alias Schornsteinfeger, nein, -fegerin, des Bezirkskommissars Töchterlein, mit Brillant im Nasenflügel, Blondlegefrisur und langen, lackierten Fingernägeln: die Zeiten ...
- Interessant, wie arrogant, besserwisserisch, anmaßend und radikal der Herr Schönberg von 1913 ff. war (Zeitzeichen von Struck-Schloon, dem die gleiche Haltung ein paar Nummern kleiner eignet); aus innermusikalisch gedrechseltem Kalkül meinte der Einfaltspinsel, er könne so mal eben die Ohren und ihre hirnphysiologischen Parameter neu erfinden. Nicht viel mehr als op. 4 "Verklärte Nacht" ist von ihm geblieben; und noch ein bißchen Zank mit Thomas Mann, daß doch bitte schön er, der Schönberg, die verblasene Zwölfersache ausgetüftelt hätte.
- - Nachmittags Staatskommissar alias Schornsteinfeger, nein, -fegerin, des Bezirkskommissars Töchterlein, mit Brillant im Nasenflügel, Blondlegefrisur und langen, lackierten Fingernägeln: die Zeiten ...
Sonntag, 30. März 2008
18° heiter, Stimmenkaufprogramm, Novalis
mi 18° heiter, na endlich! Stürmischer Süd. Bussardpärchen im sonnigen Segelflug.
- Scheitert das Stimmenkaufprogramm?: "Steinbrück wehrt sich gegen teure Rentenerhöhung.
Die geplante Rentenerhöhung wird die Sozialsysteme bis zum Jahr 2011 mit rund 10 Milliarden Euro belasten, wie aus einer Formulierungshilfe für das neue Gesetz hervorgeht. Peer Steinbrück wehrt sich nun gegen zusätzliche Belastungen. Der Arbeitsminister müsse die Mehrausgaben gegenfinanzieren. ..." FAZ 29.3.08
- "Indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gewöhnlichen ein geheimnisvolles Ansehen, dem Bekanten die Würde des Unbekannten, dem Endlichen einen unendlichen Schein gebe, so romantisiere ich." Novalis, Aphorismen u. Fragmente 1798-1800, 20
- Merkelmüntezumwinkelbande: "Postdienste: Pin Mail Frankfurt kündigt Mitarbeitern. Die Frankfurter Mitarbeiter von Pin sollen dem Vernehmen nach freigestellt sein.
30. März 2008 Der insolvente Postdienstleister Pin Mail Frankfurt GmbH & Co. KG hat seinen 130 Mitarbeitern überraschend die Kündigung geschickt. Der „sicher geglaubte Betrieb“ könne nicht aufrechterhalten werden, da ein Investor kurzfristig abgesprungen sei, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters der Rhein-Main-Zeitung. Er bestätigte damit eine gleichlautende Information aus der Belegschaft." FAZ
- „Amerika ist längst in der Rezession“
Ob die Kreditkrise bereits zu Ende ist, weiß Joachim Fels, Chef-Volkswirt von Morgan Stanley in London, auch nicht zu sagen. Indes ist eine Rezession in Amerika für ihn längst keine Frage mehr. weiter
FAZ.NET Finanzen28. März 2008
- Scheitert das Stimmenkaufprogramm?: "Steinbrück wehrt sich gegen teure Rentenerhöhung.
Die geplante Rentenerhöhung wird die Sozialsysteme bis zum Jahr 2011 mit rund 10 Milliarden Euro belasten, wie aus einer Formulierungshilfe für das neue Gesetz hervorgeht. Peer Steinbrück wehrt sich nun gegen zusätzliche Belastungen. Der Arbeitsminister müsse die Mehrausgaben gegenfinanzieren. ..." FAZ 29.3.08
- "Indem ich dem Gemeinen einen hohen Sinn, dem Gewöhnlichen ein geheimnisvolles Ansehen, dem Bekanten die Würde des Unbekannten, dem Endlichen einen unendlichen Schein gebe, so romantisiere ich." Novalis, Aphorismen u. Fragmente 1798-1800, 20
- Merkelmüntezumwinkelbande: "Postdienste: Pin Mail Frankfurt kündigt Mitarbeitern. Die Frankfurter Mitarbeiter von Pin sollen dem Vernehmen nach freigestellt sein.
30. März 2008 Der insolvente Postdienstleister Pin Mail Frankfurt GmbH & Co. KG hat seinen 130 Mitarbeitern überraschend die Kündigung geschickt. Der „sicher geglaubte Betrieb“ könne nicht aufrechterhalten werden, da ein Investor kurzfristig abgesprungen sei, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters der Rhein-Main-Zeitung. Er bestätigte damit eine gleichlautende Information aus der Belegschaft." FAZ
- „Amerika ist längst in der Rezession“
Ob die Kreditkrise bereits zu Ende ist, weiß Joachim Fels, Chef-Volkswirt von Morgan Stanley in London, auch nicht zu sagen. Indes ist eine Rezession in Amerika für ihn längst keine Frage mehr. weiter
FAZ.NET Finanzen28. März 2008
Samstag, 29. März 2008
Jugendalkoholkonsum, Klima
mi 10° heiter 12.216 6560 Heiz-Öl 75,55 (78,40)
- Die Europäer haben so allerhand Probleme, seitdem ihnen der Erziehungsgedanke abhanden kam, selbst die Schwaben: "Alkoholkonsum bei Jugendlichen. Pfirsich-Tee mit Wodka. Jugendliche greifen vermehrt zur Flasche und die Gewaltdelikte nehmen zu. Baden-Württemberg plant deshalb ein nächtliches Verkaufsverbot von Alkohol. Zu einem Problem ist vor allem das „Vorglühen“, die Sauforgien vor dem Disko-Besuch, geworden. FAZ.NET Gesellschaft 28. März 2008
- Klima FAZ 28.3.08: - Ausdruck von Inkompetenz. LB Klaus Ermecke (kermecke)
Wenn jemand als Politiker behauptet oder als Journalist schreibt, "die Wissenschaftler" seien sich über irgendein behauptetes Phänomen in Sachen "Klimawandel" einig, dann ist das ein Ausdruck grober Inkompetenz.
Für mich war die FAZ vor vielen Jahren das Leitbild einer der Freiheit und intellektuellen Sauberkeit verpflichteten Presse, und ich habe die gedruckte Zeitung jahrzehntelang abonniert. Aber heute hat die FAZ ein gravierendes Qualitätsproblem. Aussagen wie die oben genannten dürften in dieser Zeitung einfach nicht mehr auftauchen!
Tatsache ist, daß ein kleines Team der Universität Mainz unter Leitung von Professor Kepplinger vor kurzem untersucht hat, wie einig sich die deutschen "Klimaforscher" wirklich sind. Dabei kam zum Vorschein, daß z.B. 80% der zu Aussagen bereiten Wissenschaftler kaum oder gar kein Vertrauen in computergestützte Klimamodelle haben! Aussagen wie die oben zu den angeblich heißen Konsens-Sommern sollten in der FAZ nie wieder abgedruckt werden!" LK 28.3.08
- Und immer wieder das gleiche...
Nathalie Neumann (NathiNeu)
Sie fragen, wer sich noch an richtige Frosttage erinnern könne: So gut wie jeder, der zwei Jahre zurückblicken kann. Da gab es dauerhaft minus zehn Grad, im Osten auch minus zwanzig. Mitte der achtziger Jahre hatten wir zwei, drei eiskalte Winter hintereinander.
Daß wir jetzt zwei milde Winter hintereinander erleben, ist auch nicht so ungewöhnlich; das hat es in Deutschland immer schon gegeben.
Im übrigen stimme ich dem ersten Kommentator zu: Mir ist es in Deutschland auch seit jeher zu kalt. Und wenn der Klimawandel dem Westen Deutschlands, wie Sie schreiben, keineswegs Wärme beschert, sondern es im Gegenteil kälter wird, erscheint das Auswandern verlockend.
Des weiteren hat ein milder Winter nur Vorteile: weniger Heizkosten, weniger Verkehrsunfälle, höhere Lebensdauer von Wind und Wetter ausgesetzten Geräten usw. usf.
Was mich allerdings immer auf's neue wundert, ist die Selbstverständlichkeit, mit der die Klimaforscher den Menschen als Ausweg aus der Misere sehen: Er ist zwar schuld daran, daß sich die Erde erwärmt, aber auch das beste Mittel dagegen, daß sie es tut.
- Klimaspesenrittertagung in Hamburg (FAZ 27.3.08): Gerhard Steinhaus von Dt. Wetterdienst scheint auf der Klimaspesenrittertagung einer der wenigen (der einzige?) gewesen zu sein, der einfach empirische Daten präsentiert hat und daraus nicht den doppelten Weltuntergang ableitet. Es spottet jeder Beschreibung, wie das sozialdemokratische DWI aus bloßen Mutmaßungen, die vor allem der Forschungsgeldereinwerbung dienen, quadrierte Mutmaßungen "errechnet". Wurde denn gar nicht über den letzten Winter gesprochen?: "
- "Rekordkälte im Januar ... Vielen anderen Regionen der Erde bescherte dieser Monat jedoch eine Rekordkälte. Global betrachtet fiel die Temperatur auf den Landflächen erstmals seit 1982 sogar wieder unter den Mittelwert des gesamten 20. Jahrhunderts. Dies ergaben übereinstimmend die Daten der weltweit vier wichtigsten Klimaforschungszentren, darunter das US National Climate Data Center sowie das Hadley-Klimaforschungszentrum im britischen Exeter. ..." focus online . Und auch hierzulande war der Winter deutlich kälter, und damit viel teurer, als der letzte.
Und wie war der Winter 2005/6? Lang und streng, ein Rekordwinter, sagt Steiner von K+S; der hat's in der G+V.
- Nur Mediengeschwätz: "... Orkane haben in Deutschland nicht zugenommen. ... Dass allerdings nicht jedes Wetterphänomen auch mit dem Klimawandel zu tun hat, machte Gerhard Steinhaus vom Deutschen Wetterdienst klar. Die Zahl der Orkane in Deutschland etwa habe keineswegs zugenommen, auch wenn man es so empfinde. Es gebe zehn bis zwölf Tornados pro Jahr. Hamburg kann sich an eine solche Windhose noch gut erinnern. Im März 2006 zog über den Süden der Stadt überraschend ein Tornado hinweg. Zwei Kranführer starben, als ihre Kräne einfach abknickten. Tornados in Deutschland seien allerdings – im Gegensatz etwa zu Orkanen wie jüngst noch Emma – so kleinteilige und so plötzlich auftretende Wetterereignisse, sagte Steinhaus, dass sie vom Wetterdienst nicht erfasst werden könnten. ..." FAZ 28.3.08
- Die Europäer haben so allerhand Probleme, seitdem ihnen der Erziehungsgedanke abhanden kam, selbst die Schwaben: "Alkoholkonsum bei Jugendlichen. Pfirsich-Tee mit Wodka. Jugendliche greifen vermehrt zur Flasche und die Gewaltdelikte nehmen zu. Baden-Württemberg plant deshalb ein nächtliches Verkaufsverbot von Alkohol. Zu einem Problem ist vor allem das „Vorglühen“, die Sauforgien vor dem Disko-Besuch, geworden. FAZ.NET Gesellschaft 28. März 2008
- Klima FAZ 28.3.08: - Ausdruck von Inkompetenz. LB Klaus Ermecke (kermecke)
Wenn jemand als Politiker behauptet oder als Journalist schreibt, "die Wissenschaftler" seien sich über irgendein behauptetes Phänomen in Sachen "Klimawandel" einig, dann ist das ein Ausdruck grober Inkompetenz.
Für mich war die FAZ vor vielen Jahren das Leitbild einer der Freiheit und intellektuellen Sauberkeit verpflichteten Presse, und ich habe die gedruckte Zeitung jahrzehntelang abonniert. Aber heute hat die FAZ ein gravierendes Qualitätsproblem. Aussagen wie die oben genannten dürften in dieser Zeitung einfach nicht mehr auftauchen!
Tatsache ist, daß ein kleines Team der Universität Mainz unter Leitung von Professor Kepplinger vor kurzem untersucht hat, wie einig sich die deutschen "Klimaforscher" wirklich sind. Dabei kam zum Vorschein, daß z.B. 80% der zu Aussagen bereiten Wissenschaftler kaum oder gar kein Vertrauen in computergestützte Klimamodelle haben! Aussagen wie die oben zu den angeblich heißen Konsens-Sommern sollten in der FAZ nie wieder abgedruckt werden!" LK 28.3.08
- Und immer wieder das gleiche...
Nathalie Neumann (NathiNeu)
Sie fragen, wer sich noch an richtige Frosttage erinnern könne: So gut wie jeder, der zwei Jahre zurückblicken kann. Da gab es dauerhaft minus zehn Grad, im Osten auch minus zwanzig. Mitte der achtziger Jahre hatten wir zwei, drei eiskalte Winter hintereinander.
Daß wir jetzt zwei milde Winter hintereinander erleben, ist auch nicht so ungewöhnlich; das hat es in Deutschland immer schon gegeben.
Im übrigen stimme ich dem ersten Kommentator zu: Mir ist es in Deutschland auch seit jeher zu kalt. Und wenn der Klimawandel dem Westen Deutschlands, wie Sie schreiben, keineswegs Wärme beschert, sondern es im Gegenteil kälter wird, erscheint das Auswandern verlockend.
Des weiteren hat ein milder Winter nur Vorteile: weniger Heizkosten, weniger Verkehrsunfälle, höhere Lebensdauer von Wind und Wetter ausgesetzten Geräten usw. usf.
Was mich allerdings immer auf's neue wundert, ist die Selbstverständlichkeit, mit der die Klimaforscher den Menschen als Ausweg aus der Misere sehen: Er ist zwar schuld daran, daß sich die Erde erwärmt, aber auch das beste Mittel dagegen, daß sie es tut.
- Klimaspesenrittertagung in Hamburg (FAZ 27.3.08): Gerhard Steinhaus von Dt. Wetterdienst scheint auf der Klimaspesenrittertagung einer der wenigen (der einzige?) gewesen zu sein, der einfach empirische Daten präsentiert hat und daraus nicht den doppelten Weltuntergang ableitet. Es spottet jeder Beschreibung, wie das sozialdemokratische DWI aus bloßen Mutmaßungen, die vor allem der Forschungsgeldereinwerbung dienen, quadrierte Mutmaßungen "errechnet". Wurde denn gar nicht über den letzten Winter gesprochen?: "
- "Rekordkälte im Januar ... Vielen anderen Regionen der Erde bescherte dieser Monat jedoch eine Rekordkälte. Global betrachtet fiel die Temperatur auf den Landflächen erstmals seit 1982 sogar wieder unter den Mittelwert des gesamten 20. Jahrhunderts. Dies ergaben übereinstimmend die Daten der weltweit vier wichtigsten Klimaforschungszentren, darunter das US National Climate Data Center sowie das Hadley-Klimaforschungszentrum im britischen Exeter. ..." focus online . Und auch hierzulande war der Winter deutlich kälter, und damit viel teurer, als der letzte.
Und wie war der Winter 2005/6? Lang und streng, ein Rekordwinter, sagt Steiner von K+S; der hat's in der G+V.
- Nur Mediengeschwätz: "... Orkane haben in Deutschland nicht zugenommen. ... Dass allerdings nicht jedes Wetterphänomen auch mit dem Klimawandel zu tun hat, machte Gerhard Steinhaus vom Deutschen Wetterdienst klar. Die Zahl der Orkane in Deutschland etwa habe keineswegs zugenommen, auch wenn man es so empfinde. Es gebe zehn bis zwölf Tornados pro Jahr. Hamburg kann sich an eine solche Windhose noch gut erinnern. Im März 2006 zog über den Süden der Stadt überraschend ein Tornado hinweg. Zwei Kranführer starben, als ihre Kräne einfach abknickten. Tornados in Deutschland seien allerdings – im Gegensatz etwa zu Orkanen wie jüngst noch Emma – so kleinteilige und so plötzlich auftretende Wetterereignisse, sagte Steinhaus, dass sie vom Wetterdienst nicht erfasst werden könnten. ..." FAZ 28.3.08
Freitag, 28. März 2008
It's only Rock'n Roll, but I like it
Nach 44 Jahren
Blackpool hebt Bann gegen Rolling Stones auf
27. März 2008 Sie haben in der ganzen Welt Konzerte gegeben und durften selbst im kommunistischen China auftreten, doch ein britisches Seebad hielt eisern an einem Boykott der Rolling Stones fest. Jetzt - nach 44 Jahren - entschloss sich der Stadtrat von Blackpool, das Auftrittsverbot für die einst wilden Rocker aufzuheben.
Nichts würde ihn mehr freuen, erklärte Bürgermeister Peter Callow nach britischen Medienberichten vom Donnerstag, als ein Entschluss der Band, sich zu einem weiteren Konzert in Blackpool zu entschließen. Am 24. Juli 1964 war ein Auftritt der Rolling Stones im Empress Ballroom zu einem Fiasko geworden.
Fans zertrümmerten den Saal
Aufgewühlte und untereinander zerstrittene Fans hatten damals den Saal zertrümmert. Sie bewarfen sich mit Flaschen und Steinen. Mehr als 50 Menschen wurden verletzt. Ausgelöst wurde der Krawall dadurch, dass einige Fans in der ersten Reihe den damaligen Bandleader Brian Jones bespuckten und versuchten, auf die Bühne zu klettern. Als Gitarrist Keith Richards mit den Füßen nach den Spuckern trat, brach der Tumult los.
Zum Thema
* Mick Jagger beinahe Opfer von Anschlag der Hells Angels
* Martin Scorsese über seinen Rolling-Stones-Film
* Die Rolling Stones in Frankfurt
* Junger Stein: Ron Wood wird sechzig
* Hat Keith Richards doch nicht die Asche seines Vaters geschnupft?
Eine Sprecherin der Rolling Stones sagte auf Anfrage, sie wolle den Sinneswandel des Stadtrates von Blackpool nicht kommentieren. Die Band habe bislang nicht die Absicht, noch einmal in dem Badeort aufzutreten.
Blackpool hebt Bann gegen Rolling Stones auf
27. März 2008 Sie haben in der ganzen Welt Konzerte gegeben und durften selbst im kommunistischen China auftreten, doch ein britisches Seebad hielt eisern an einem Boykott der Rolling Stones fest. Jetzt - nach 44 Jahren - entschloss sich der Stadtrat von Blackpool, das Auftrittsverbot für die einst wilden Rocker aufzuheben.
Nichts würde ihn mehr freuen, erklärte Bürgermeister Peter Callow nach britischen Medienberichten vom Donnerstag, als ein Entschluss der Band, sich zu einem weiteren Konzert in Blackpool zu entschließen. Am 24. Juli 1964 war ein Auftritt der Rolling Stones im Empress Ballroom zu einem Fiasko geworden.
Fans zertrümmerten den Saal
Aufgewühlte und untereinander zerstrittene Fans hatten damals den Saal zertrümmert. Sie bewarfen sich mit Flaschen und Steinen. Mehr als 50 Menschen wurden verletzt. Ausgelöst wurde der Krawall dadurch, dass einige Fans in der ersten Reihe den damaligen Bandleader Brian Jones bespuckten und versuchten, auf die Bühne zu klettern. Als Gitarrist Keith Richards mit den Füßen nach den Spuckern trat, brach der Tumult los.
Zum Thema
* Mick Jagger beinahe Opfer von Anschlag der Hells Angels
* Martin Scorsese über seinen Rolling-Stones-Film
* Die Rolling Stones in Frankfurt
* Junger Stein: Ron Wood wird sechzig
* Hat Keith Richards doch nicht die Asche seines Vaters geschnupft?
Eine Sprecherin der Rolling Stones sagte auf Anfrage, sie wolle den Sinneswandel des Stadtrates von Blackpool nicht kommentieren. Die Band habe bislang nicht die Absicht, noch einmal in dem Badeort aufzutreten.
Abonnieren
Posts (Atom)