Freitag, 16. Januar 2009

Frustrierter Quantenmagnetismus


- Forscht fröhlich an frustriertem Quantenmagnetismus: Ehrung für jungen TU-Physiker: Dr. Kai Schmidt in das Junge Kolleg der NRW-Akademie der Wissenschaften aufgenommen.
14.01.2009 – Zusammen mit zehn weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wurde Dr. Kai P. Schmidt vom Lehrstuhl für Theoretische Physik I an der TU Dortmund im Beisein von NRW-Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen. Mit dem Junge Kolleg will die Akademie aufstrebende Ausnahmeforscher und Ausnahmeforscherinnen unterstützen.

- " Irgendwo zwischen Leben und Tod . Selbstverstümmelung ist von der Natur vorgesehen. Zellen etwa, die eigene Teile verdauen, helfen Hungerphasen zu überbrücken oder Krebs vorzubeugen. ... " FAZ 14.1.

- Jüngere Dryas: " Diamanten aus einer Mini-Eiszeit . Ist die Jüngere Dryas die Folge eines kosmischen Bombardements?
Am Ende der letzten Eiszeit fuhr das Klima Achterbahn. Während sich die Nordhalbkugel nach mehr als 100 000 Jahren der Vereisung allmählich zu erwärmen begonnen hatte, gab es plötzlich einen Rückfall. Vor etwa 12900 Jahren kehrte der Dauerwinter noch einmal für annähernd 1300 Jahre zurück ... Im Durchschnitt wurde es in nur einem Jahrzehnt 15° kühler als heute, die Jahresmitteltemperatur in England betrug damals -5°. ... " FAZ 14.1.

- Gaza-Streifen: Höchstes Bevölkerungswachstum: 3.422% (2008 est.) ( https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/geos/gz.html#People )
- "Hamas. Im Zangengriff der Islamisten
Teheran lässt im Nahostkonflikt die Hamas für sich arbeiten: Denn die schießt Raketen mit iranischer Herkunft auf Israel. Und sogar in den Propagandaparolen stimmen sich die Verbündeten ab. Die palästinensische Islamistenorganisation kooperiert schon längst mit dem Iran. ..." FAZ 10.1.

- Bei Gadamer (!) "Psychologie"prüfung; Alteuropa, wie es leibt und lebt: "Lieber Herr Sander et al.,
Ich brauche wirklich keine Belehrungen - mein Ehemann ist Jahrgang 1931 und hat bei Gadamer seine mündliche Diplomprüfung (Psychologie) gemacht sowie Karl Löwiths Vorlesungen in Heidelberg gehört. Da bekomme ich genug "väterliche Ratschläge" (Ratschläge sind übrigens auch Schläge). Ich bin inzwischen 44 Jahre alt und werde gewiss keine Stelle an welcher Uni auch immer erhalten.
Aber die Doktorarbeit (Arbeitsthema Überschriftt: "Abschied von den großen Erzählungen") werde ich sicherlich noch zustande bringen.
Danach geht es aus gesundheitlichen Gründen für mich in den vorzeitigen Ruhestand. Liebe Grüße (Luhmannlistenfund)

- -2°C bis 3°

Donnerstag, 15. Januar 2009

Kleines Klima-Manifest

The NOAA/NCDC 2008 temperature map shows near normal USA in 2008

Alles Wissen ist vorläufig und unvollständig, selbst das des IPCC - Brief an den Wissenschaftsjournalisten des Focus:

Sehr geehrter Herr Odenwald,

vielen Dank für Ihre argumentative Antwort auf meinen Leserbrief, in der sie auf unsachliche Propagandavokabeln wie „Fieberkurve der Erde“, die ja sonst Ihre Spezialität sind, ganz verzichten. Würden Sie sich auch in Ihren Artikeln auf die sachliche Darstellung beschränken, wie dies Ihre Kollegen Rademacher und Müller-Jung bei der FAZ tun, gäbe es weniger Grund zur Klage (Rademacher und M.-J. sind allerdings auch weniger einseitig). Aber Sie stellen eben nicht nüchtern die Positionen dar, wie Sie vorgeben, nein, schon in der Überschrift Ihres Artikels, bevor der Leser auch nur eine einzige Zeile gelesen hat, behaupten Sie: „Und sie erwärmt sich doch“ (Focus 1/09) , womit Sie dem Leser signalisieren, was er denken soll; in der Titelbehauptung steckt zudem in der Anspielung auf die Galilei zugeschriebene Formulierung ‚Und sie bewegt sich doch’ eine zweite Botschaft: Wer die Erwärmung in Frage stellt, verhält sich so dumm, wie der Leugner der Heliozentrik seinerzeit. Solcher doppelten Propagandaaufladung schon in der Überschrift enthalten sich sachorientierte Wissenschaftsjournalisten.
Sie führen auch keine inhaltlich und statistisch völlig ungreifbaren Gespräche mit dem Klimaangestellten Höppe der Münchener Rück; dessen Arbeit dient vor allem der Grundierung unternehmensdienlicher Prämiengestaltung. Klimageschichten zur Prämienerhöhung und zu höheren und vermehrten Vertragsabschlüssen sind prima, mit dem Klima haben sie wenig zu tun, denn Versicherungsschäden entstehen dort, wo Versicherungsnehmer wohnen. Die starke Zunahme der Weltbevölkerung innerhalb kurzer Zeit von etwa 300 Mio. Menschen im Jahre 1000 auf über 6 Mrd. (!) im Jahr 2000 bedeutet Siedeln auch in Risikogebieten, die früher menschleer waren und wo niemand Opfer von Naturkatastrophen werden konnte.

Beim Klima haben wir es mit vielen Hypothesen zu tun, und viele Bereiche stehen ganz am Anfang, wie zum Beispiel die Wolkenforschung. Gesichertes Wissen steht nur in ganz geringem Maße zur Verfügung. Die IPCC-Modelle mit ihrer Anmaßung haben das Anhalten der Erderwärmung nicht prognostizieren können, daher gibt es seit einem guten Jahr Einräumungen von Rahmstorf und anderen, Ihr o.g. Artikel, der recht spät kommt, stellt ja auch nur eine Einräumung dar angesichts des harten Winters, nachdem Sie im Focus vorher schon die Malaria mit greulicher Bebilderung auf Deutschland zukommen sahen. (Was kein Grund für Ihre Panikmache wäre: Malaria hatten wir in der warmen Römerzeit auch schon, die Römer sind in Sandalen über die Alpen gestiegen; damals gab es aber keine moderne Medizin.)

Die CO2-Mutmaßungen dürfen nirgendwo, auf gar keinen Fall in einem rohstoffarmen Land Entscheidungsgrundlage für eine falsche, energieintensive Unternehmen vertreibende Energiepolitik sein. Die 6000 Arbeitsplätze der Aluhütte Stade gibt es leider nicht mehr. Sollen die anderen Aluhütten und Zementwerke und Stahlschmelzen folgen aufgrund von bloßen Annahmen und Fehlinvestitionen in Windräder, oder noch teurer, Solarzellen? Selbst der spekulativ aufgeheizte Ölpreis vor sieben Monaten wäre für die deutschen Verbraucher nicht problematisch gewesen, wenn nicht die Steuern und Abgaben die Ölderivate künstlich um ca. 70 % verteuern würden. Die Umweltpolitik hat religiös-fanatische Züge angenommen.
Da heißt dann gleich die ganz normale Lösung von CO2 im Meereswasser, die immer etwas schwankt, die heißt dann gleich dramatisch „Versauerung“ der Ozeane.

Da kann man schon ein bißchen sauer werden. Und das muß ja nicht sein. Rademacher und Müller-Jung u.a.m. sind weniger anstrengend. Und die Neue Zürcher liest sich ebenfalls gut. Nüchtern geht es auch.

Ich schließe mit meinem Kleinen Klima-Manifest, nicht ohne noch auf den neuen Vortrag mit frischen Zahlen zu diesem Themenkomplex von Prof. Werner Weber, TU Dortmund, hinzuweisen, den Sie gerne bei mir per Draht beziehen können.

Kleines Klima-Manifest

1. Warmzeiten sind gute Zeiten. Nicht zufällig erschien der Mensch im warmen Holozän im warmen Afrika.
2. Warmzeiten sparen Heizkosten.
3. Die kühlen Sommer 07 und 08 ließen sehr an Erwärmung zu wünschen übrig.
4. Den weitaus größten Einfluß auf das Wetter haben Wolken und Wasserdampf. Diese Forschung steht noch ganz am Anfang. Schon aus diesem Grunde hängen die Vermutungen des Klimapolitikerverbandes IPCC völlig in der Luft. Es gibt aber noch sehr viele weitere Schwachpunkte.
5. Da das Klima auf der Erde seit vielen Millionen Jahren stark schwankt, ist es sinnvoll, sich dann an dem Ort anzupassen, an dem tatsächlich Veränderungen auftreten.

6. Für die Gemeinde der CO2-Gläubigen habe ich vier pragmatische Vorschläge:
I. Die Brandrodungen beenden und weltweit aufforsten, da der Wald sowohl CO2 verbraucht als auch die Sonneneinstrahlung stark reduziert. Das gilt besonders für den tropischen Regenwald im Bereich des Äquators, wo die Sonneneinstrahlung am intensivsten ist.
II. Die Laufzeiten der deutschen Kernreaktoren verlängern, sie haben über viele Jahre gezeigt, daß sie sicher sind.
III. Den Neubau von inhärent sicheren Hochtemperatur-Reaktoren vom Typ Jülich (HTR) planen, die sich bei Kühlmittelverlust selbsttätig abschalten.
IV. Eine größere deutsche Beteiligung an dem Fusionsforschungsreaktor ITER leisten.
Für alle vier Maßnahmen gibt es gleich mehrere gute Gründe.

- Interessanter Beitrag bei Anthony Watts: Can El Nino Events Explain All of the Global Warming Since 1976? – Part 2
Guest post by Bob Tisdale, 12.01.2009 (http://wattsupwiththat.com/)

Mittwoch, 14. Januar 2009

Jedem das Seine, Angenehme junge Leute

Morgentrübnis. Nicht schöner, aber wärmer! 2-3°C

Suum cuique! Die Römer konnten differenzieren!
- "Zum Schlagwort ist Jedem das Seine! dadurch geworden, daß der (übrigens in einem Dorf bei Skopje geborene) oströmische Kaiser Justinian das Suum cuique! seinen fünfzig Bücher umfassenden Pandekten von 533 u. Z. als Rechts- und Gerechtigkeitsprinzip zu Grunde legen ließ. So ist noch ein Jahrtausend danach bei Shakespeare zu lesen: Suum cuique is our Roman justice (Titus Andronicus I, 2). Und Justinians Gesetzgebungswerk erwies sich als die folgenreichste Kodifikation der Weltgeschichte: Ihre Regelungen wurden in ganz Europa rezipiert; sie galten in Deutschland zumindest partiell bis ans Ende des 19. Jahrhunderts und sind noch im heutigen Bürgerlichen Gesetzbuch nachweisbar; europäisches Recht wiederum infizierte mittels europäischer Macht das Recht im Rest der Welt. ..." http://www.linksnet.de/de/artikel/18162

- "Jedem den Seinen" war die Tschibo- und Esso-Werbung, die durch den JUDENZENTRALRAT gestoppt wurde. Dieser widerliche Oberlehrer-Verein religiöser Juden spielt sich regelmäßig auf als alleiniger Repräsentant der Juden in Deutschland. Das ist er nicht. Der Deutsch-Israeli Reinhard Inbar machte mich vor Jahren darauf aufmerksam, daß der JUDENZENTRALRAT nur einen kleinen Teil der deutschen Bürger jüdischer Herkunft repräsentiert, und, nach seiner, Inbars Auffassung, nicht den besseren Teil.
Wer einen klugen Sinnspruch der römischen Antike angreift, weil ihn die Nazis auch verwendet haben, der erweist sich als borniert.

- Angenehme junge Leute, die sich da gekonnt präsentierten, die Neuen des Jungen Kollegs der Ak. d. Wiss. NRW. Das wirkt doch sehr aufbauend. Alle hätten ihre Arbeit gerne ausführlicher dargestellt, ich hätte das auch begrüßt, aber bei elf Kandidaten geht das nicht, leider: ein unauflösbares Problem; Zahl zernichtet Zeit.

Dienstag, 13. Januar 2009

Gummiartikel Gerechtigkeit, Gasstreit

So sieht der Frost am schönsten aus: hinterher, auf dem Bild. Er kostet dann auch weniger. Es taut endlich, 2-3°C .


- Verfrorene Serben, unverfrorener Putin: Nach der zweiten Einigung im Gasstreit dreht Moakau heute schon wieder den Hahn zu: "Gasstreit trifft den Balkan. Kuscheln gegen die Kälte.
Pünktlich zum orthodoxen Weihnachtsfest beginnt auf dem Balkan das große Zähneklappern. Der russisch-ukrainische Gasstreit hat Südosteuropa eiskalt erwischt. Schulkinder singen sich im Unterricht warm und in den Geschäften beginnt die Jagd auf die letzten Elektroheizgeräte. ..." FAZ

- Ich küre Josef Topp aus Essen zum Helden des Tages für seinen Leserbrief GNADE, FAZ 12.1.09: " Das immer wieder zu hörende Schlagwort von der 'sozialen Gerechtigkeit' erinnert mich an einen Ausspruch, den Gertrud von le Fort in ihrem Buch DER PAPST AUS DEM GHETTO dem Papst Anaklet II. (1130-1138) zuschreibt: 'Gerechtigkeit gibt es nur in der Hölle, im Himmel ist die Gnade, und auf Erden ist das Kreuz.' " Dem kann auch, cum grano salis, der Atheist ganz zustimmen.

- Der AnkündigungsObama: noch nicht im Amt, verspricht er schon einmal bis zu 4 Mio. Arbeitsplätze. Soweit es sich um bezahlte Arbeitsplätze in der Wirtschaft handelt, kann die niemand versprechen, wenn nicht gleich die Kunden der Unternehmensarbeitsplätze mitgeliefert werden.

- WTI Öl 37,44 -0,3%

Schöne Heizölkurve





Wissenschaftsblog-Preise: Abstimmung endet heute! Anthony Watts mit seinem wunderbaren http://wattsupwiththat.com/
könnte es schaffen, das wäre eine verdiente Belohnung für seine immense Arbeit.


Zur Abstimmung:
http://2008.weblogawards.org/polls/best-science-blog/


- "Hamas. Im Zangengriff der Islamisten
Teheran lässt im Nahostkonflikt die Hamas für sich arbeiten: Denn die schießt Raketen mit iranischer Herkunft auf Israel. Und sogar in den Propagandaparolen stimmen sich die Verbündeten ab. Die palästinensische Islamistenorganisation kooperiert schon längst mit dem Iran. ..." FAZ1 0.1.