Mittwoch, 26. März 2014
Dienstag, 25. März 2014
Neue Verträglichkeit
„TROTZ BÖRSENHAUSSE Sieben Anzeichen für den Abstieg Amerikas
18.3.14 10:20 • Finanzen100
5 - Derzeit leben 29 Prozent aller Amerikaner im Alter von unter 35 Jahren bei ihren Eltern- ein neuer Rekord. Das liegt nicht etwa nur an der Bequemlichkeit der Jungen. Vielmehr leiden sie unter ihren hohen Schulden und dem geringen Job-Angeboten. In den vergangenen zehn Jahren hat sich das Volumen an Studienkrediten mehr als vervierfacht auf 1,08 Billionen Dollar. Das Volumen ist damit deutlich größer als das der Kreditkartenkredite aller Amerikaner, das bei „nur" 683 Mrd. Dollar liegt. Laut einer Umfrage haben sich 2008 rund 25 Prozent aller Amerikaner im Alter zwischen 18 und 29 Jahren zur „Unterschicht" gezählt. 2014 waren es 49 Prozent.”“ ////
WD: Auch in Deutschland bleiben viele Kinder als Erwachsene im Elternhaus - oft wird der Dachboden ausgebaut. Diese neue Verträglichkeit liegt am Fortschreiten des Zivilisationsprozesses. Die Eltern kehren nicht mehr Härte und Lieblosigkeit hervor, sie haben mehr an Einfühlung und an Entwicklungspsychologie gelernt. Der Umgang wurde freundlicher und angenehmer zwischen den Generationen. Im Orient ist das heute noch völlig anders.
Absurd ist es, diese Entwicklung mit Verschuldung und geringen Jobangeboten in Zusammenhang zu bringen, gerade in den USA, wo der Arbeitsmarkt viel besser funktioniert als in den meisten westeuropäischen Ländern.
Das Zitieren von Umfragen gehört ebenfalls in die Abteilung LUG UND BETRUG, Umfragen können tatsächlich noch windiger sein als ihr Ruf. Fragen nach der Selbsteinschätzung bedürfen besonderer Sorgfalt. Von außen läßt sich ihre eventuell sinnvolle Anordnung in einem Interview nicht erkennen. Ohnehin sind konkurrierende Ergebnisse nötig, ein Ergebnis allein ist immer zu wenig. Umfragen mit dem schillernden Schichtungsbegriff lassen sozialdemokratische Auftragstellung vermuten.
Die Finanzjournalisten haben hier einen Gipfel des tendenziösen Smalltalks erklommen
Montag, 24. März 2014
Und dann noch billige Häuser
Freund der sparsamen Lebensmittelkäufer in den USA (Bild: Wiki./Benedict)
" TROTZ BÖRSENHAUSSE Sieben
Anzeichen für den Abstieg Amerikas
18.3.14 10:20 • Finanzen100 auf Focus online
Nr. 4: „- Wenn man die Inflation berücksichtigt,
verdienen heute 40 Prozent aller Arbeiter in den USA weniger als ein
Vollzeitbeschäftigter 1968 verdient hat, der lediglich den Mindestlohn bekommen
hat.“
Hier wird im Abstand von 40
Jahren verglichen – 1968 mit 2013. Das ist außerordentlich problematisch. Mein
erster Laserdrucker hat 1994 rund 4000 DM gekostet. Den bekomme ich heute für
100 Euro, also ca. 50 DM. Ähnlich verhält es sich mit anderen
Computer-Artikeln, die heute vergleichsweise verschenkt werden. Bei vielen
Technik-Artikeln verhält es sich ebenso. Und der Anteil am Einkommen, der für
Nahrungsmittel aufgewendet werden muß, ist in allen Wohlstandsländern ebenfalls
rückläufig. In den USA besorgt das vor allem WalMart.
Die Trickserei in der Behauptung
geht weiter mit dem Begriff „Arbeiter“. Der Arbeiter von 1968 arbeitet heute in
Südchina. Dort wird montiert, was in Amerika entworfen wurde. Viele dieser
Tätigkeiten gibt es zudem heute nicht mehr. Weil die Löhne zu stark gestiegen
sind, die Konsumenten, vor allem die restlichen Arbeiter, wollen billige
Produkte kaufen. Das ermöglicht die Montage in China.
Südchina als amerikanische
Werkbank stärkt natürlich Industrie und Gewerbe in den USA nicht. Samuelson hat
vor einigen Jahren in der Globalisierungsdiskussion darauf aufmerksam gemacht,
daß „Arbeiter“, also die Anbieter einfacher Tätigkeiten, durch die
Globalisierung nicht gewinnen oder zunächst kurzfristig nicht gewinnen, weil
ihre Arbeitsplätze ins Ausland gehen und die heimischen Löhne im Wachstum
begrenzen. Man muß also sehen, daß niedrige Löhne die Arbeitsplätze im Land
halten. Arbeit für die Einfachleister ist die Hauptsache für diese Menschen, weil
Arbeit ihr Leben strukturiert und sie integriert hält. Sie fallen leicht der
Spiel- und Drogensucht anheim. Mindestlöhne sollten tunlichst vermieden werden.
Eine moderate Lohnentwicklung ist für die USA und andere Länder eine
konstruktive Politik. Wer dagegen verstößt, wie südeuropäische Länder und
Frankreich, bekommt Probleme.
Sonntag, 23. März 2014
Da helfen auch keine Raketen, Wernher
Eine Statue der "Santa Muerte" in Laredo, Mexiko - der aztekische Katholizismus ist so farbenfroh wie orientierungslos
(Bild: Wikip.)
Meine persönliche Überzeugung und Auffassung gipfelt in der Erkenntnis, daß die Menschheit der Kraft des Gebetes heute mehr bedarf als jemals zuvor in der Geschichte.
Freiherr Wernher von Braun (23. 3. 1912 - 16. 6. 1977)
Physiker, Raketeningenieur, baute die erste automatisch gesteuerte Flüssigkeitsrakete "V2", Mitentwickler der "Saturn V", die am 20. 6. 1969 Neil A. Armstrong und Edwin Aldrin auf den Mondbrachte, NASA-Vizechef (Deutschland/USA,1912 - 1977).Wenn denn das Zitat des Zitatedienstes überhaupt stimmt, denn dieser Zitatedienst aus der Klippschule kommt ganz ohne Quellenangabe aus:
Welche Gebete zu wem der Wernher wohl empfohlen hat?
Ach, wenn nicht so viele gute Ingenieure so naiv wären 2mm neben ihrem Fach.
Samstag, 22. März 2014
Lothar Kuzydlowski und drei Mentalitäten, mit Geld umzugehen
Auch Lamborghini fing klein an, mit diesem bildschönen Traktor zum Beispiel; den kaufte der katholische Lothar aber nicht, er fuhr einen Countach.
(Bild: Späth Chr./Wiki.)
Lothar, Lotto, Lamborghini. 1994 gewann Lothar Kuzydlowski knapp 4 Mio. DM im Lotto. Kaufte und kaufte, soff und soff und starb 1999 an einer Leberzirrhose, kurz bevor er das ganze Geld verkonsumiert hatte.
Teppichleger Lothar Kuzydlowski ist der Prototyp des Typs A aus der VWL-Eingangsvorlesung:
er hat nach einer bestimmten Zeit so viel Geld wie vorher.
Typ B bewahrt seine ihm verliehene Summe durch Solidität.
Typ C wiederum vervielfacht sein Vermögen.
Am Typ C hängt der Wohlstand der Nation.
Reinhold Würth zum Beispiel hat es innerhalb von rund 60 Jahren von etwa 10.000 DM auf rund 10 Mrd. DM (5 Mrd. €) Anlagevermögen gebracht. Er hat lange bescheiden gelebt, viel gearbeitet und in Schrauben investiert. Er lebt immer noch, Jahrgang 1935 – Kuzydlowski starb mit 53 Jahren. Weiter kann die Schere nicht aufgehen – die anthropologische ncht und nicht die Vermögensschere.
Und auf diese 3 menschlichen Grundtypen läuft es immer wieder hinaus.
Das ärgert die Neid-Parteien, eines ihrer Propaganda-Instrumente, der „Armuts-Bericht“, gerade wieder vorgelegt, sorgt dafür, daß das Thema immer neu-abgedroschen in die Propaganda-Röhre kommt.
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