Samstag, 1. November 2014

Platonische Mythen






Ihrerzeit haben die Beatles allerhand zusammengeschmalzt, auch in diesem hübschen Lied: SHE'S LEAVING HOME :


"Sie verlässt ihr Zuhause, nachdem sie dort allein war (Bye-Bye)
Schon seit so vielen Jahren
Vater schnarcht als seine Frau ihren Morgenmantel anzieht
Hebt den Brief auf, der da liegt
Steht allein oben auf der Treppe
Sie bricht zusammen und schluchzt, zu ihrem Mann
‚Papa, unsere Kleine ist fort!‘
Warum tut sie uns so etwas Gedankenloses an
wie konnte sie mir das nur antun?"

> Die Kleine ist jetzt in der fortgeschrittenen Pubertät! Die Geschlechtshormone sind eingeschossen, die Zeichen stehen jetzt auf Sex und Abenteuer!

"Freitagmorgen um 9
Ist sie schon weit weg
Wartet auf ihre Verabredung, die sie vereinbarte
Mit einen Mann aus der Autohandelsbranche zu treffen"

> Wahrscheinlich ist er groß, muskulös und fährt einen Jaguar!

"Sie (Was haben wir getan, dass falsch war?)
Sie hat (Wir wussten nicht, dass es falsch war)
Spaß (Spaß ist das Einzige, dass man für Geld nicht kaufen kann)
Etwas im Inneren, dass immer verleugnet wurde (Bye-Bye)

> Gar nichts wahr falsch! Die Kleine ist jetzt geschlechtsreif und folgt dem Ruf der Evolution! 
Paul und John schmalzen aus ihrer mittelalterlichen Bildung, in der es "Gotteskinder", "Liebe" und "freien Willen" gibt. 

> In diesem Alter kann man auch Bräute zu den islamistischen Kopfabschneidern nach Syrien locken, junge Männer sowieso. Die überlangen Schulzeiten tragen noch zur Reifungsverzögerung bei.










































Freitag, 31. Oktober 2014

Prima Sternzellen









Drei bildhübsche Hirnzellen, wegen der sternförmigen Gestalt Sternzellen oder Astrocyten genannt.
Dort, wo sich die Fortsätze fast berühren, leuchten die Synapsen. Hier kommunizieren die Zellen miteinander, an solchen Stellen bildet sich das Gedächtnis. Ablagerungen können dort die Weitergabe des Signals langsam lahmlegen und schließlich ganz blockieren - bei Alzheimer zum Beispiel. 

Das schöne Büchlein für den Nachwuchs gibt es gratis bei der HERTIE-Stiftung ghst.de . 




Donnerstag, 30. Oktober 2014

Keine Gummibärchen!


Der Literaturhistoriker Walter Jens war geistig ganz rüstig, schlank und ernährte sich nicht einseitig. Er bekam trotzdem Alzheimer. Vermutlich war er stark genetisch vorbelastet, darüber ist mir jedoch nichts bekannt.

Dann hilft auch nicht Denise Manahan-Vaughans Empfehlung, sich angemessen zu ernähren. Sie sieht einen engen Zusammenhang zwischen falscher Ernährung, Übergewicht und Alzheimer. Sie postuliert gar Alzheimer als Diabetes Typ III Alzheimer. Insbesondere ein Übermaß an Fruchtzucker (Fructose) vermindere die Wirksamkeit des Insulins, führe zu Entzündungserscheinungen und Ablagerungen im Bereich der Hirnzellen. Im Hippocampus, der für die Speicherung von Daten den Flaschenhals bildet. 
Die in Bochum forschende Neurologin Denise Manahan-Vaughan löste bei Nagern durch Amyloid beta-Spritzen die Alzheimer-Plaques aus und ist von deren Ursächlichkeit überzeugt. 

(s. auch http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/demenz/article/506679/daempfer-amyloid-hypothese.html )












Mittwoch, 29. Oktober 2014

Herbst









Gingko gelb


Dienstag, 28. Oktober 2014

Ebola und animistische Kausalität



Ebola ist nur kurze Zeit ansteckend und kann durch Distanz zu Infizierten relativ gut beherrscht werden. Wenn aber in einer Kultur eine animistisch-magisch-ahnenkultige Vorstellung von Kausalität besteht, dann kann sich Ebola gut verbreiten.
Ein Schweizer Missionar lieferte ein einfaches Beispiel für animistisches Denken:
Wenn sich ein Afrikaner dieser Kultur bei einem Fall in eine Grube ein Bein bricht, dann sieht er den Grund dafür zum Beispiel im bösen Willen eines Geistes, nicht in der Existenz der Grube, die ungesichert bleibt.


(Der sehr hörenswerte Vortrag des Missionars wurde vor etwa zehn Jahren in der Reihe “Tele-Akademie” des SWR gehalten und müßte dort im Archiv aufrufbar sein.)
(Wahrscheinlich besteht die einzige sinnvolle Entwicklungshilfe-Strategie für Afrika in einem Missionierungsangebot, um vom protestantischen Christentum aus eine naturwissenschaftliche Vorstellung von Kausalität für Afrikaner denkbar zu machen.)(Die Langlebigkeit animistischer Kultur läßt sich gut in Haiti, Brasilien und Lousiana studieren.)(s. auch http://remid.de/Info_Afroamerika/ zu animistischen Vermischungen)

("Erkrankte werden in Isolationseinheiten hospitalisiert, in denen Unterdruck herrscht. Das Pflegepersonal trägt Ganzkörper-Schutzanzüge. Diese Massnahmen werden ergriffen, obwohl Ebola bisher noch nie über die Luft übertragen wurde. «Wenn kein Fehler passiert, ist das Infektionsrisiko für das Pflegepersonal gleich null», sagt Hatz, der auch der «Task-Force Ebola» des Basler Universitätsspitals angehört. Trotz der Gefährlichkeit des Ebola-Virus relativiert Hatz es: «Selbst in Afrika sterben viel mehr Menschen an Malaria oder HIV.»" Wie eine Schweizerin Ebola überlebte, NZZ 30.8.14)