Sonntag, 17. Mai 2015

Anthropologische Spuren








Kriminalbiologe Benecke auf einer Bühne (Foto: Raschka/Wiki.)




Da findet sich allerhand auf S. 9 der FAZ v. 28.4.15, betitelt „Deutschland und die Welt“. Den Aufmacher der Seite bildet Mark Benecke, skurriler forensischer Biologe, ganzkörpertätowiert mit zwei Ohrringen und Totenkopf auf dem Kittel. Solche Existenzen finden sich inzwischen vermehrt in Akademia, signalisierend, daß die Wissenschaftslandschaftsbewohner zu einem großen Teil keine Bürger mehr sind, sondern akademisch geschulte Angestellte. Damit entfällt auch der hergebrachte bürgerliche Ehrenkodex und macht allerhand Vielfalt Platz, pöbelhaftes Verhalten - man denke nur an den SDS - inbegriffen.

Mit dem Tod hat auch Aiman O. zu tun, denn er verschaffte seinen Patienten auf der Organtransplantationsliste einen Vorteil; im ganzen Orient gilt das archaische Prinzip: dein Nächster steht dir näher als irgendein Listenfremder. 

Zwei Schüler ereilte der Tod vor den Abiturprüfungen durch eine Kohlenmonoxidbelastung, die ihre Sauerstoffaufnahme blockierte. Sie „feierten“ auf einem Boot mit Propangasheizung, wobei offenbar Sauerstoffmangel auftrat und unvollständige Verbrennung. REIFE wird zwar von den Schulbürokraten als Ziel des Unterrichts ausgegeben, ist aber nicht so gemeint, sonst hätten die Gymnasiasten, es waren insgesamt 4, gewußt, wie das mit unvollständiger Verbrennung und Sauerstofftransport im Blut geht.  

Mit welcher Hand schlug der bosnische Asylbewerber Sanel M. zu? Die Ohrfeige brachte der angetrunkenen Türkin T.A. bekanntlich den Unfalltod. Die nächtlichen Streitereien der besoffenen Jugendlichen fanden morgens zwischen drei und vier Uhr statt! Während die Streitenden volljährig waren, wenn auch ohne jede Reife, so waren auch zwei betrunkene Mädchen von 13 und 14 Jahren am Rande beteiligt. 13 und 14! Wie wurde der Erziehungsgedanke von Rotgrün destruiert. 


Recht erstaunlich eine kleine Meldung von großem Nachdenklichkeitsgewicht am Ende der Seite: Ein 65jähriger läßt sich zur Frau umwandeln. In einem Alter jenseits der Reproduktionsspanne bei sinkendem Sexualhormone-Spiegel. Und keiner, der schon immer ein halbes Mädchen war, sondern Bruce Jenner, 1976 Zehnkampf-Olympiasieger. Wer den körperlich ruinösen Hochleistungssport betreibt, besitzt sicher keine Urteilsreife. Aber daß sie auch nicht mit 65 zugenommen hat, wirft ein trübes Licht speziell auf die große Desorientierung durch Triebe. 

Samstag, 16. Mai 2015

Kopf hoch!




Dieser Herr Aristoteles sah die Funktion des Gehirns in der Wärmeableitung; vielleicht brachte ihn die Rundform des Kopfes darauf, von der er fälschlich annahm, sie habe die größte Oberfläche zur Abstrahlung. Mit Glatze fällt der Effekt in jedem Fall größer aus. 
(Bild: https://www.dasgehirn.info/entdecken/Kopf_und_Inhalt/aristoteles-2013-das-gehirn-als-kuehlsystem-1174)

Mitgelesen:
... danke für Deine realen Beobachtungen, die ich teile - aber in Kurzform noch etwas zuspitzen will.
Die Wissenschaft hat verloren wegen vier massiven Ursachen im System:
- Turbokapitalismus, der von der Politik in alle Lebensbereiche von machtbesessenen Politik-Clowns planwirtschaftlich
reingetreten  wird;  
- korrupte und ergomane Institutsleiter;
- willfährige Rechner und Schrauber, die den Gutsherren hörig ausgeliefert sind;
- politisch eingefärbter wissenschaftlicher Nachwuchs, als Wegwerfprodukt eines ungeeigneten Bildungssystems.
Das ist meine selbsterklärende Kurzform zur Systemanalyse der Wissenschaftsmisere ..."


Aber, aber! Jahrhundertelang wurde der Blödsinn von Aristoteles, Hippokrates und Galenos nur hirnlos abgeschrieben. 
Dagegen leben wir heute im Wissenschaftsparadies! Natürlich gibt es korrupte und egomane Institutsleiter, aber zu Zeiten von Semmelweis gab es davon die doppelte Menge! Heute gibt es davon so viele, wie es dem Durchschnitt der Berufe entspricht. Ein großer Fortschritt!
Und willfährige Rechner und hörige Schrauber gab es früher fast nur! Es regierte der Fürst, auch in der Wissenschaft. Wenn der Fürst Leistung zeigte, war’s gut, der zog oft gute Leute an wie Straßmann.
Politisch eingefärbten Nachwuchs gab es ebenfalls immer, Lyssenko und Stalin lassen Grüßen, Heidegger auch.
Dagegen wird ein wichtiger Punkt nur sehr vage angesprochen: das „ungeeignete Bildungssystem“.
Dazu wäre viel auszuführen, doch ist der Hauptfaktor die maßlose Aufblähung des Schulsystems und die Erstickung der Talente durch lernfaule Mitschüler und Kommilitonen. Die zu mittelmäßigen Lehrern und Hochschullehrern werden.
Es ist durchaus kein Zufall, daß dort, wo es viele private Schulen und Hochschulen gibt, an denen der Wettbewerbsgedanke noch nicht plattgetreten wurde, auch die größte Wissenschaftsvielfalt und das höhere Wissenschaftsniveau anzutreffen ist.
In England und Amerika denken nicht so viele Bürger an das Abschalten von Kernkraftwerken, und der Klimaklamauk findet den meisten Widerstand in den USA.
In Deutschland herrscht derzeit die Linke. Das geht vorbei. Von “Turbokapitalismus” spricht die Linke gern, sie will alles beamtenhaft beherrschen und unter ihr sollen alle gleich sein, und gleich arm.
Kopf hoch! Früher war fast alles schlechter! 
Kann man auch an der Lebenserwartung ablesen.















Freitag, 15. Mai 2015

Draghi will den Geldsumpf nicht vertiefen


Der Keynesianismus war und ist ein Versuch, Fehlentwicklungen zu vermeiden oder Krisen zu überwinden. So weit, so gut. In den Händen von Politikern wird daraus ein Mittel ihrer Machterhaltung. Das aktuelle Kapitel heiß Yellen und Draghi. Mit ihrer Geldschwemme haben sie die Zinsen in den Staub getreten und eine wichtige zivilisatorische Bastion, die Vorsorge für das Alter, schwer beschädigt. Und Anlagegelder in unproduktive Bereiche wie die Vermögensmärkte gedrückt. Eine monströse Politik, für die Obama und Barroso und ihre Freunde stehen. Diese keynesianischen Fehlentwicklungen werden jetzt wenigstens nicht weiter gefördert, scheint es. Der angerichtete Schaden ist bereits groß genug.




















Donnerstag, 14. Mai 2015

Das geht seinen monotheistischen Gang



Maimonides (1138 in Cordoba - 1204 Ägypten) mußte vor den Almohaden fliehen, die die Konvertierung zum Islam verlangten
(Bild: Wiki.)
Wenn man so zurückblickt, dann sollte man für den Monotheismus einen Waffenschein verlangen. Nikolaus Donin zum Beispiel. 
Will, angeregt durch Maimonides, ein bißchen mehr denken. Was seinen Rabbinern mißfällt. Und 1225 zum Ausschluß aus der religionsjüdischen Gemeinschaft führt. 
Aus Rache ist er Christ geworden, Mönch sogar, und fortan bekämpfte er die Talmudisten. Mit Erfolg. Nach einem Rededuell zwischen Donin und Rabbi Jechiel ben Josef wurden 1242 in Paris massenhaft Talmudbücher verbrannt. 
Und so weiter, und so fort, und 1869 sind wir schon bei Edouard Drumont und seinem Buch “La France juive”, deutsch “Das verjudete Frankreich”.












Mittwoch, 13. Mai 2015

Hitler hatte die NSDAP nach dem Vorbild der KPdSU aufgebaut





Beide Diktatoren, Stalin wie Hitler, waren darauf aus, sich gegenseitig auszuschalten. Vgl. dazu auch Bogdan Musials Buch „Kampfplatz Deutschland. Stalins Kriegspläne gegen den Westen“, 2008.


Der russische Imperialismus eroberte ganz Asien bis Wladiwostok im Osten und bis zur Krim im Süden. Die Ausdehnung der Moskauer Diktatur war stets der Fluchtpunkt Stalins. Sie gelang mit der Versklavung ganz Osteuropas.