Montag, 22. Juli 2019

Physiker Ulrich Wolff: Klimaschutz, eine gefährliche Illusion


 
Klimaschutz, eine gefährliche Illusion
Ulrich WolffJuli 2019Menschen würden eine Klimakatastrophe auslösen, weil sie fossile Brennstoffenutzen! - Das ist die Parole angeblicher Wissenschaftler, denen inzwischen nicht nureine deutsche Bundesregierung, sondern sogar „ehrenhalber promovierte“ Kindernachlaufen
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 Nachdem die Flora während der Klimageschichte den CO
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 Gehalt der Atmosphäreproblemlos von 250.000 ppm auf 300 ppm reduziert hatte, soll nun sein erneuterAnstieg über 600 ppm hinaus den Lebensraum der Menschen katastrophalüberhitzen. Das rechnen Schlauköpfe mit mathematischen Modellen aus, die nichteinmal die kleinsten Wassertropfen erfassen können.Ursache sei die vom CO
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 verstärkte Rückstrahlung von Solarenergie zur Materie ander Erdoberfläche
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 – Könnte das stimmen? – Natürlich nicht: 71% der Erdoberfläche bedecken Ozeane mit Wassertemperaturen an ihrerOberfläche und im Volumen zwischen -2 bis +30°C. Die Luft darüber ist mitWasserdampf gesättigt. Mit der relativen Feuchte von 100% variiert daher ihrWassergehalt temperaturabhängig zwischen 4,2 und 30,4 g/m
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.Die Temperatur aufsteigender Luft sinkt bekanntlich nach oben ab. In einer Höhe vonetwa 8 km (Polarzone) bis 17 km (Tropen), am unteren Rand der sog. Tropopause,wird den Erdball umspannend eine Temperatur von -50°C unterschritten. Mit einerrelativen Feuchte von weiterhin 100% hat sich der gasförmige Wasseranteil inzwischen auf nur noch 0.06 g/m
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 verringert. Trotzdem ist die Luft nur scheinbargefriergetrocknet, denn während dieses Abkühlungsvorganges haben 4,14 bis 29,8g/m
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 Wasser des ursprünglichen Wassergehaltes als Schwebeteilchen (sog.Aerosole) eine Flugreise in der Atmosphäre angetreten, die unerkannt von den.vorgenannten Modellen irgendwann und irgendwo von der Schwerkraft beendetwerden wird. Selbst den Startvorgang selbst erfassen diese Modelle nicht:Direkt über der Wasseroberfläche sinkt die Temperatur der Luft ab, da über bewegterSee Wassertropfen und Salz Partikel unterstützt durch Wasserdampf und CO
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 Energie absorbieren, in Wärme wandeln und als Wärmestrahlung in den Raumwinkelvon 360 Grad (d. h. sowohl nach oben als auch nach unten) emittieren. DiesemEnergieentzug folgend kondensiert und/oder gefriert fortschreitend Wasser derLuftfeuchte solange bis das Minimum der Temperatur im Volumen der Tropopauseerreicht ist.Bereits eine Temperaturabsenkung um 1°C lässt über den Ozeanen (jeweilstemperaturabhängig) 0,29 bis 1,6 g/m
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 sehr kleine Wasser und/oder Eis Aerosoleentstehen. Bei einem Partikelradius von z. B. 0.01 mm verfügt eine solcheAerosolmenge von 1 g/m
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 bereits über eine Oberfläche von 0,3 m
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. Wenige Meter
 
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einer derartigen Luftsäule schließen daher direkt über der Wasserfläche der Ozeaneein atmosphärische Fenster für Wärmestrahlung und bestimmen mit ihrer jeweiligenEmissionstemperatur die Wirkung der energetischen Rückkopplung des sog.atmosphärischen Treibhauseffektes auf die Ozeane vollständig.Auf dem kleineren Festlandanteil an 29% der Erdoberfläche ändert sich an diesemVorgang grundsätzlich nichts. Lediglich der Ablauf des Vorganges der Luftkühlungwird etwas komplexer, weil die Wirkung des atmosphärischen Wasserkreislaufesnicht ausreicht, dort eine geschlossene Wasserfläche zu realisieren. Daher variiertz. B. der Mittelwert der relativen Luftfeuchte über der Erdoberfläche in Berlinzwischen 70% im Sommer und 85% im Winter. Der Sättigungswert von 100% stelltsich daher - jeweils wetterabhängig – nur in unterschiedlichen Höhenlagen beiunterschiedlichen Temperaturdifferenzen zur Erdoberfläche ein, so dass dieAerosole erst in größerem Abstand von der Erdoberfläche entstehen. Die jeweiligenEmissionstemperaturen weichen daher stärker von den Bodentemperaturen ab alsüber den Ozeanen.Interessenten können diese Vorgänge u. a. im Internet am Hamburger Wettermastverfolgen und z. B. die lokalen Unterschiede der Rückstrahlung aus tiefliegendenwarmen Wolken zu der aus dort zwar „am blauen Himmel“ nachgewiesenen, jedochmit bloßem Auge nicht sichtbaren kälteren Aerosolen ablesen.Auch auf dem Festland kann die Interaktion der mehr als zweiatomigen Gase mit denatmosphärischen Energieflüssen die Wirkung des von Aerosolen erzeugtenatmosphärischen Treibhauseffektes schon deshalb nicht beeinflussen, weilmengenabhängige Veränderungen ihres Beitrages zur Rückstrahlung inhärentgegenläufig von diesen Aerosolen kompensiert werden.
Fazit:
 
Beliebige Veränderungen der CO 
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 Menge in der Atmosphäre habenkeinen Einfluss auf das Wetter und seine Statistik, das Klima. Daher sind alleVersuche, diese Menge zu begrenzen oder zu reduzieren wirkungslos,kostspielig und gefährlich, z. b. insbesondere für die unverzichtbarezuverlässige Stromversorgung. Derartige Eingriffe erzeugen Illusionen, diekontraproduktiv sind zur sinnvollen Vorsorge für die erforderliche Anpassungeiner stetig wachsenden Weltbevölkerung an Wetterextreme heute und auch inZukunft nicht abwendbare Veränderungen von Wetter und Klima.
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https://de.scribd.com/document/190496647/Angst-auf-Objektsuche-wahlt-Klimawandel-und-Energiewende
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 https://de.scribd.com/document/411808276/Das-Ma-rchen-von-den-Treibhausgasen











Bach - Contrapunctus 1-4 (The Art Of Fugue) - Australian Chamber Orchest...

Sonntag, 21. Juli 2019

Die Einheit gibt's nicht








Es berührt seltsam, daß bei Keller früh die Neigung zu Krawall aufscheint und sich lebenslang durchhält. So ist bei Kellers Biograph Bernd Breitenbruch zu lesen: “Übrigens ging bei dem jähen Temperament Kellers das heilige Donnerwetter oft auch bei anscheinend klarem Himmel los. Dann ließ er sich zur Gewalttätigkeit, die ihm sonst fremd war, hinreißen. Der kleine Mann fuhr mit verblüffender Behendigkeit auf, stieß die Gläser um, wies einen Harmlosen vom Tische weg oder wurde gern handgemein.” (Breitenbruch, Keller, S. 148)

Aus seinen Schriften läßt sich dieser Hang zu Streit und Handgreiflichkeit nicht herauslesen, den “Grünen Heinrich” ausgenommen. In den Erzählungen regiert eher die Besonnenheit, wie auch seinem abgewogenen, nicht zu Aufgeregtheiten neigendem Stil. Was bei Keller verwundert, findet sich aber im Alltag allzu oft: verminderte Impulskontrolle. Den moderaten, einheitlichen Charakter gibt es nicht und ist eine Erfindung von Literaten und Philosophen, zuletzt der deutschen Klassik. Da weben sich allzuviele irreal idealistische Fäden in die Protagonisten. Das Format der Erzählung als solcher trägt bereits den Kern der Verfälschung in sich. Die Erzählung soll sich ‘runden’, ‘runde’ Charaktere sind gefragt; all das gibt es im realen Leben in der Regel nicht.
Im harmlosen Fall wundert sich der Physiker Lichtenberg darüber, daß er so abergläubisch ist (Sudelbücher, Heft J 715), im extremen Fall zieht der Literat Keller allabendlich zur Prügelei los (a.a.O., S. 83). 1886 hat Stevenson dem Problem der widersprüchlichen Hirnmodule die phantastische Erzählung “The strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde” gewidmet. Goethe hat in der FAUST-Figur mit seinen “zwei Seelen” den literarischen Anfang gemacht, den die Romantik (E.T.A. Hoffmann, Kleist u.a.) aufnahm, aber ins Phantastische verbog.

Der Psychologe H.J. Eysenck hat dem Problem in seiner Persönlichkeitspsychologie ein Fundament gegeben, das die Freud’schen Phantasien überwand.








Stimmungsvolle Meditation. /// When It's Time - Attila Zoller

Samstag, 20. Juli 2019

Eine Überraschung






Sebastian Haffner war auch ein 68er, aber ein später. 1907 geboren konnte er nicht mehr Mitglied im SDS werden, aber er schrieb im STERN und in der Meinhof-konkret. Und 1968/9 verdrosch Haffner die Mehrheits-SPD in seiner Artikelserie „Die verratene Revolution“ wegen ihrer konstruktiven Rolle 1917/18. Der linke Haffner - 1938 Emigrant nach England - überraschte 1978 alle mit seinem Buch „Anmerkungen zu Hitler“. Der Tenor der Zeit war damals, ähnlich wie heute, daß Hitler ganz pöhse war, und daß die pöhsen Konservativen ihn an die Macht gebracht haben und der pöhse Kapitalismus sein Gaul gewesen sei. Und da schrieb Haffner, der konkret- und STERN-Journalist:
„Aber von 1930 bis 1941 gelang Hitler innen- und außenpolitisch und schließlich auch militärisch so gut wie alles, was er unternahm, zum Staunen der Welt. … Die einzigen innenpolitischen Gegner oder Konkurrenten, mit denen Hitler in den Jahren 1930-34 ernsthaft zu rechnen und zeitweise zu kämpfen hatte, waren die Konservativen. … Aber die Konservativen, mit ihren gut verschanzten Positionen in Heer, Diplomatie und Verwaltung blieben immer ein echtes politisches Problem für ihn - unentbehrlich für den Alltagsbetrieb, halbe Verbündete, aber immer auch halbe Opponenten und mitunter - zum Teil wenigstens, ganze: Papen und Schleicher rührten sich noch einmal in der Krise des Sommers 1934 (Schleicher zahlte dafür mit seinem Leben …), konservative Wehrmachtsgenerale schmiedeten 1938 und 1939 Putschpläne, konservative Politiker wie Goerdeler und Popitz konstruierten während der ganzen Kriegszeit mit den verschiedensten Partnern aus Heer, Staat und Wirtschaft gegen Hitler, und 1944 hatte sich schließlich sogar so eine Art großer Koalition politischer und militärischer konservativer Hitlergegner gebildet, die in dem Unternehmen des 20. Juli gipfelte. Der 20. Juli war in der Substanz ein hochkonservatives Unternehmen - mit Recht ist gesagt worden, seine Totenliste lese sich wie ein Auszug aus dem Gothaischen Adelskalender … “.
Zu Hitler selbst merkte Haffner an:
“Offensichtlich steht Hitler in der Reihe der Diktatoren des 20. Jahrh. irgendwo zwischen Mussolini und Stalin - und zwar, bei genauerem Hinsehen, näher bei Stalin als bei Mussolini. Nichts ist irreführender, als Hitler einen Faschisten zu nennen. Faschismus ist Oberklassenherrschaft, abgestützt durch künstlich erzeugte Massenbegeisterung. Hitler hat wohl Massen begeistert, aber nie, um dadurch eine Oberklasse abzustützen. Er war kein Klassenpolitiker, und sein Nationalsozialismus war alles andere als ein Faschismus. Wir haben bereits im vorigen Kapitel gesehen, daß seine ‘Sozialisierung der Menschen’ genaue Entsprechungen in sozialistischen Staaten wie etwa der heutigen Sowjetunion und der DDR hat …)
Haffner, Anmerkungen zu Hitler, S. 49-61

Die Opposition in der Wehrmacht um die Generale Ludwig Beck (Generalstabschef des Heeres), Hammerstein-Equord, Halder, Oster und Witzleben wollte Hitler verhaften, nachdem der den geplanten Angriff auf Prag begonnen haben würde. Darüber wollten sie mit der britischen Regierung sprechen, doch der ehrenwerte Friedenspolitiker Chamberlain lehnte ab und unterschrieb 1938 lieber das Münchener Diktat.