Samstag, 17. April 2010

Atmosphären-Zahn, Dieses Kohlenstoffatom mit den beiden Sauerstoffatomen an der Hand





Erdnah beträgt die Durchschnittstemperatur etwa 15°C nach ICAO-Standard,
in 10 km Höhe -50°C, in 30 km Höhe -46°C;
in 100 km Höhe, also in der Thermosphäre, steigt die Temperatur auf tags 700-1700°C.



- Dieses Kohlenstoffatom mit den beiden Sauerstoffatomen an der Hand bietet allerhand, nicht nur ist es Götterspeise für die Pflanzenwelt, es wirkt auch unterschiedlich, je nachdem, wo es sich befindet, so Prof. Dr. Ulf von Zahn, Universität Rostock / 1993-1999 Direktor des neu gegründeten Leibniz-Instituts für Atmosphärenphysik in Kühlungsborn, in seinem Vortrag
"Langfristige Änderungen in Eigenschaften der oberen Atmosphäre: ausgewählte Beobachtungen und ihre Interpretationen". Oben kühlt es es, unten wärmt es. Oben heißt hier Thermosphäre, unten Troposphäre, vereinfacht. Das soll mit der Abstrahlung in den Raum zu tun haben, Wärmeleitung gibt es in der Thermosphäre nicht. Und hier sei durch den Anstieg des CO2 eine Abkühlung von 2° pro Dekade zu verzeichnen, während der Temperaturanstieg bodennah im kaum meßbaren Bereich liege, was CO2-Ungläubige ausnutzten für ihren Zweifel oder gar für eine Leugnung des CO2-Erwärmungseffektes. (Ja, was muß man oft von bösen / Buben hören oder lesen!) Aber oben, in der Thermosphäre, so von Zahn, da sei der Effekt größer und klarer erfaßbar! Seit 1959 werde in Kühlungsborn gemessen. Also in den Staub, ihr Ungläubigen! Zahn schloß mit der drohend erhobenen Hockey-Schläger-Kurve von Michael Mann, der sich bis heute weigert, seine Daten offenzulegen.

- Frage: Wenn Temperatur ein Maß für die Bewegung der Moleküle ist, es aber in der Thermospäre fast keine Moleküle gibt, dann sind solche Messungen über die Jahrhunderte sicher ganz interessant, könnten sie doch Hinweise auf Wandlungen in diesem Bereich geben; für die Kompaktmateriewelt mit Leitung und Konvektion (Auf und Ab) sehe ich keinen besonderen Zusammenhang.

- RTBF Musique3: Hat oft sehr schöne Zusammenstellungen, gestern abend wieder, von Louis SCLAVIS zu Peter EOTVOS, Benjamin BRITTEN, Anja GARBAREK etc. . Bekomme ich nur noch über das Internet, wurde, zugunsten von Popsendern, aus der Kabelanlage gestrichen, ein Wiederholungsfall. Je primitiver die Primitiven werden (primitiv kann ja zwischendurch ganz nett sein), desto mehr streichen sie, was nicht den gängigen Primitivitätsanforderungen entspricht. Der Quadratschwätzer Schirrmacher, der immer irgendeinen Plunder in der FAZ lostritt, fragte danach, wie das Internet unser Denken verändere. Mit Lichtenberg kann man annehmen: Es macht die Einfältigen einfältiger, die Klugen klüger und die übrigen Tausende bleiben unverändert. (Lichtenberg, Sudelbücher Heft E 128) Allerdings tritt die Reservatsfunktion immer mehr hervor: die letzten Mohikaner finden ihre Angebote im Internet. Dort sortiert sich ohnehin allerlei, was sonst recht versprengt und vereinzelt wäre.

- Gute Zahlen: Intel, J.P. Morgan, UPS, Roche

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