Samstag, 8. September 2012

Einer reicht





Die Lektüre der meisten Bücher macht eher dumm – Grimms Wörterbuch gehört nicht dazu 






- sari nusseibeh - ein staat für palästina, München 2012: Mal etwas Neues aus Ostjerusalem. Der Mann hat recht mit seinem Aufruf zum palästinensischen Gewaltverzicht – alles andere fällt unter mentale Steinzeit. Er hat auch recht mit seinem Plädoyer für einen Staat – nämlich Israel, das die besetzten Gebiete annektieren soll. Damit bekämen die ansässigen Araber sofort große Verbesserungen, statt weitere 50 Jahre blödsinnige Forderungen zu stellen. Und sie könnten als israelische Staatsangehörige einen Zivilisationssprung machen, der in den anderen arabischen Ländern noch 200 Jahre brauchen wird.
Die rein arabischen Gebiete könnten einen Autonomiestatus besitzen. Für Israel wäre damit ein Sicherheitsgewinn verbunden und es wäre auch ein Dämpfer für die bibelfrommen Bestrebungen der Moses-Juden (Orthodoxe und Ultraorthodoxe) zu erwarten.
Leichtmatrose Obama sollte vielleicht Nusseibeh zu seinem Berater machen. 

Zur Geschichte des Zionismus sendete der DLF (Achenbach/Ginzel) letzte Woche eine vierteilige, hörenswerte Reihe, zuletzt, am 6.9.12:
"Die UNO und die Gründung des Staates Israel

Die Idee eines jüdischen Staates, Teil 4

Rüdiger Achenbach im Gespräch mit dem jüdischen Publizisten Günther Bernd Ginzel

Der UN-Teilungsplan für Palästina, der im britischen Mandatsgebiet die Gründung eines jüdischen und eines arabischen Staates für die Palästinenser vorsah, wurde 1947 von der Generalversammlung angenommen. Die arabischen Führer lehnten diesen Plan ab. Am 14. Mai 1948 wurde die Gründung des Staates Israel ausgerufen. ..." 
dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1859014/

- Gute Idee: 
Tag der deutschen Sprache:

Lieber Deutsch retten als den Euro

Erlangen, 7. September 2012 – Als Entschädigung für den milliardenschweren
deutschen Beitrag zum Euro-Rettungsschirm soll Deutsch in der Europäischen
Union (EU) endlich gleichrangig mit Englisch werden. „Sämtliche
Veröffentlichungen der EU müssen vollständig auf deutsch vorliegen.“ Das
fordert die DEUTSCHE SPRACHWELT zum morgigen Tag der deutschen Sprache. Die
Sprachzeitung weist darauf hin, daß Deutschland einerseits zwar den größten
Anteil an den Kreditausfallbürgschaften für EU-Staaten trägt; andererseits
spiegle sich jedoch diese hohe Leistung nicht in der sprachpolitischen
Wirklichkeit der EU wider. Auch die deutsche Sprache benötige einen
Rettungsschirm: „Es ist wichtiger, die deutsche Sprache als den Euro zu
retten.“’
  (‚DEUTSCHE SPRACHWELT
http://www.deutsche-sprachwelt.de
- PRESSEMITTEILUNG -)


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