Montag, 1. April 2013

Osterlektüre









Der Kropf am Hals war früher in Bayern öfters zu sehen, er entsteht durch Jodmangel. Es gibt daher Speisesalz mit Jodbeimischung. Die 

Schilddrüsenhormone brauchen etwas Jod zu ihrer Bildung. In Japan, anders als in Rußland oder der Ukraine, wird viel Fisch und Seetang gegessen, die Jod enthalten, und daher ist der Kropf dort praktisch unbekannt.

Nach dem großen Erdbeben im März 2011 und der Kernreaktorhavarie in Fukushima trat Jod 131 aus mit einer Halbwertzeit von 8 Tagen. Wegen der Jodsättigung über die Nahrung verzichteten die japanischen Behörden auf eine Ausgabe von Jodtabletten. Schilddrüsenkrebs ist zudem gut heilbar.

Der Kreis Fukushima führte trotz der überwiegend geringen Strahlenbelastung, geringer als am Strand von Kerala, große Schilddrüsen-Reihenuntersuchungen durch mit beruhigendem Befund: durchschnittlich liegt die Belastung unter 10 mSv (Millisievert). Der des Japanischen mächtige Strahlenschützer Dr. Hermann Hisch übersetzte den Bericht des Kreises, er kann hier nachgelesen werden: https://drive.google.com/?usp=chrome_app#all     

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