mi 5° R 6.765
- Erfolg als negativer Umweltimpuls: Britney Spears in der geschlossenen Psychiatrie.
- "Bestattungen werden immer teurer, ich habe gut vorgesorgt." Werbebotschaft. Prima. Wenn die staatliche Regulierung entfiele, gäbe es auch ein preiswertes Plätzchen im Bücherregal zwischen Epikur und Montaigne.
- Alle 200 m eine Überwachungskamera fände ich ganz angenehm für meine körperliche Sicherheit; das aber ist ein weiterer Schritt zur platonischen Diktatur: "Große Koalition. WDR und WAZ verbünden sich. Der Westdeutsche Rundfunk und der Essener Zeitungskonzern WAZ stehen kurz vor dem Abschluss eines umfangreichen Kooperationsvertrags in den ..." 1.2.
- Der Kern des Erzählens ist der Hokuspokus des Besprechens.
- Zwischen den einzelnen Modulen des Gehirns liegen Welten.
- Nach dem friedlichen Hurrikanjahr 2007: "Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.01.2008, Nr. 26, S. 39
Waghalsige Sturmdeuter
Gibt es mehr Hurrikane?
Über wenig streitet die Klimaforschung mit sich und den Kollegen von der Meteorologie so leidenschaftlich und zugleich so vergeblich wie über die Aussichten an der Hurrikanfront. Jetzt geht der Streit in die nächste Runde.
Ausgangspunkt einer Veröffentlichung in der heutigen Ausgabe der Zeitschrift "Nature" ist eine an sich banale physikalische Erkenntnis: Tropische Wirbelstürme speisen sich aus der Wärmeenergie des Oberflächenwassers und sollten, wenn die Temperatur allein auch nicht hinreichend ist, in einem sich aufheizenden Erdklima an Intensität und womöglich an Zahl zunehmen.
Je wärmer das Meer, desto größer das Wirbelsturmrisiko. Sollte man meinen. Mark Saunders und Adam Lea vom University College in London haben ein darauf aufbauendes statistisches Modell entwickelt, das für die Analysen zusätzlich mit Winddaten aus den Jahren von 1950 und 2005 gefüttert wurde. Ergebnis: "Die deutliche Zunahme der Hurrikanaktivität zwischen 1996 und 2005 über dem tropischen Atlantik ist zu ungefähr vierzig Prozent auf die lokale Erwärmung zurückzuführen." In Klimadaten gepackt: Ein um ein halbes Grad wärmeres Meer bedeute eine Häufung von Hurrikanen um vierzig Prozent.
Genau solche Folgerungen aber waren nach den verfügbaren Mess- und Beobachtungsdaten, die weit über den hier untersuchten Zeitraum hinausgehen, bisher nahezu ausgeschlossen worden. Ebenfalls in der Zeitschrift "Nature" hatten beispielsweise vor kaum einem halben Jahr zwei amerikanische Forscher nach Analysen von hurrikanbedingten Kalkablagerungen im Meeressediment resümiert: Ein Zusammenhang zwischen Meerestemperatur und Hurrikanhäufung sei nicht nachzuweisen. Immer wieder war es in den zurückliegenden fünftausend Jahren zu jeweils Jahrzehnte oder Jahrhunderte dauernden Hochs und Tiefs gekommen. Wobei der jüngste Anstieg in der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts sogar mit der kleinen Eiszeit und folglich mit besonders tiefen Wassertemperaturen zusammenfiel. Nicht mit der Wassertemperatur, sondern mit den Variationen von El-Niño-Anomalien und westafrikanischem Monsun fanden sie einen Zusammenhang.
Eine andere Antwort auf die Frage, warum eine enge Kopplung der Wirbelstürme mit den Meerestemperaturen offenbar nicht zwingend ist, liegt in dem Phänomen, über das Chunzai Wang und Sang-Ki Lee von der amerikanischen nationalen Forschungsbehörde Noaa jüngst in den "Geophysical Research Letters" berichteten: Berücksichtigt man die Scherwinde über der Meeresoberfläche, die die Hurrikanentstehung stören können, ließe sich die Tendenz bei den gut dokumentierten Wirbelstürmen, die seit 1854 das Festland erreichten, leicht nachvollziehen: Die Zunahme an Scherwinden neutralisierte in ihren Augen die Zunahme an Wärmeenergie im Meer. Ihr Resümee: Mit der Klimaerwärmung werde es womöglich etwas weniger Wirbelstürme geben. So dreht sich der Wind in der Klimatologie, mal so und mal so.
JOACHIM MÜLLER-JUNG"
Dienstag, 5. Februar 2008
Montag, 4. Februar 2008
Gewaltbereitschaft
- "... Bei aller Unterschiedlichkeit der theoretischen Positionen streifte das Gespräch aber wiederholt ein spezielles Thema, das in Frankreich seit ein paar Wochen für große Erregung sorgt. Ausgelöst unter anderem durch die Unruhen des vergangenen Herbsts in den Vorstädten wird im Innenministerium über vorbeugende Maßnahmen nachgedacht. Ausdrücklich genannt wird dabei eine Studie des Institut national de la santé et de la recherche médicale (Inserm) aus dem letzten Herbst, bei deren Lektüre es einem kalt über den Rücken läuft. Ihr Titel lautet "Verhaltensstörung bei Kindern und Jugendlichen" und ist auf der Internetseite des Instituts abrufbar. Es geht darum, wie bereits im frühkindlichen Alter bis zu drei Jahren oder gar schon vorgeburtlich bei einem Embryo latente Gewaltbereitschaft diagnostiziert werden kann.
In eisigem Wissenschaftsjargon wird dort beschrieben, wie in diesem Frühstadium bei Mäusen und Ratten im Labor aggressive Veranlagungen festgestellt werden konnten. Der Bericht unterscheidet zwischen eigentlicher "Verhaltensstörung" (trouble des conduites) und "Störung aus Auflehnung" (trouble oppositionnel): Das sei zwar nicht ganz dasselbe, gehe aber oft zusammen, heißt es beim Inserm. Die Experten wollen sich aber nicht mit bloßen Forschungsergebnissen begnügen. Sie empfehlen in ihrer Studie, schon vom embryonalen Stadium an in besonderen Risikofällen - sehr junge Mütter, Eltern aus dem Drogenmilieu, kriminelle oder psychiatrische Vorbelastungen in der Familie - die Entwicklung eines Embryos oder eines Kleinkindes klinisch und psychologisch genau zu verfolgen. Exzessive Motorik, impulsives Verhalten, mangelndes Einfühlungsvermögen, überhaupt schwierige Temperamente seien Verdachtsmomente, die später in Kindergarten und Schule auch von den Erziehern in regelmäßigen Verhaltenstests aufgezeichnet und ausgewertet werden sollen. Als Maßnahme könnten dann je nach Fall psychotherapeutische und pharmazeutische Mittel kombiniert werden. ..." Aggressive Embryos. Frankreich streitet: Ist Gewaltbereitschaft erblich? PARIS, im April 06 / FAZ 10.4.06
In eisigem Wissenschaftsjargon wird dort beschrieben, wie in diesem Frühstadium bei Mäusen und Ratten im Labor aggressive Veranlagungen festgestellt werden konnten. Der Bericht unterscheidet zwischen eigentlicher "Verhaltensstörung" (trouble des conduites) und "Störung aus Auflehnung" (trouble oppositionnel): Das sei zwar nicht ganz dasselbe, gehe aber oft zusammen, heißt es beim Inserm. Die Experten wollen sich aber nicht mit bloßen Forschungsergebnissen begnügen. Sie empfehlen in ihrer Studie, schon vom embryonalen Stadium an in besonderen Risikofällen - sehr junge Mütter, Eltern aus dem Drogenmilieu, kriminelle oder psychiatrische Vorbelastungen in der Familie - die Entwicklung eines Embryos oder eines Kleinkindes klinisch und psychologisch genau zu verfolgen. Exzessive Motorik, impulsives Verhalten, mangelndes Einfühlungsvermögen, überhaupt schwierige Temperamente seien Verdachtsmomente, die später in Kindergarten und Schule auch von den Erziehern in regelmäßigen Verhaltenstests aufgezeichnet und ausgewertet werden sollen. Als Maßnahme könnten dann je nach Fall psychotherapeutische und pharmazeutische Mittel kombiniert werden. ..." Aggressive Embryos. Frankreich streitet: Ist Gewaltbereitschaft erblich? PARIS, im April 06 / FAZ 10.4.06
Sonntag, 3. Februar 2008
Hartnäckige Gefühlskälte, Kranichkeil
Nachtfrost -2°, mi 2° s . Erster Kranichkeil nach NO.
- "Wut"-Filmchen: Kommentarfortsetzung:
"Hartnäckige Gefühlskälte.
Viele schwierige Kinder bleiben schwierig / Biologische Gründe?
Schwierige Kinder werden nicht selten zu schwierigen Erwachsenen. Schon im Vorschulalter zeigen manche Jungen ein aggressives, uneinfühlsames Verhalten, das viele von ihnen ein Leben lang nicht ablegen. Auffallend impulsive und aggressive Kindergartenkinder tragen möglicherweise sogar ein erhöhtes Risiko, als Erwachsene mit dem Strafgesetz in Berührung zu kommen. Indizien für diese seit einigen Jahren diskutierte "Risikothese" lieferte jüngst eine Untersuchung der Psychologen Paul Hastings und Carolyn Zahn-Wexler vom amerikanischen National Institute of Mental Health in Bethesda. Sie zeigt, daß sich "antisoziales" Verhalten bei Kindern oft nicht verliert, sondern im Lauf der Entwicklung sogar noch verfestigen kann.
In die Studie wurden 82 Kinder im Alter von vier bis fünf Jahren einbezogen. Die Forscher legten deren Müttern und Vorschullehrern einen Fragebogen vor, der Aufschluß über aggressive Verhaltensstörungen gibt. Anhand der Ergebnisse teilten sie die Kinder daraufhin in Gruppen mit hohem, mittlerem und niedrigem Entwicklungsrisiko ein. Anschließend stellten die beiden Psychologen Mitleid und Einfühlungsvermögen der Kinder auf eine experimentelle Probe. Sie zeigten den Kleinen bewegende Videogeschichten eines gleichaltrigen Kindes, dem der Hund davonläuft und dessen heißgeliebter Großvater schwer erkrankt. Das Ausmaß der dadurch hervorgerufenen Emotionen lasen die Forscher an Herzfrequenz, Schweißabsonderung und anderen Reaktionen des autonomen Nervensystems ab.
Das Einfühlungsvermögen der Kinder wurde in einem weiteren Versuchsdurchgang auf die Probe gestellt. Sowohl der Versuchsleiter als auch die Mutter simulierten an unterschiedlichen Tagen einen kleinen Laborunfall, bei dem sie sich aus der Perspektive des Kindes hätten verletzen können. Die aggressiven Jungen aus der Hochrisikogruppe - nicht aber die Mädchen, die generell einfühlsamer waren - verhielten sich in diesem Empathietest auffällig. Zwar ließ sie der Unfall nicht gleichgültig, doch neigten sie zu herzlosen Reaktionen, machten sich über das Opfer lustig, verhöhnten oder beschimpften es sogar.
Als die Tests zwei Jahre später wiederholt wurden, hatte sich bei einem Teil dieser Jungen das gefühlskalte Verhalten verfestigt. Sowohl im Experiment als auch in den Einschätzungen der Eltern und Lehrer fielen sie durch geringes Einfühlungsvermögen, mangelndes Verantwortungsbewußtsein und schwieriges Sozialverhalten auf. Sogar in ihren Eigenbeurteilungen beschrieben sich die Grundschüler auf ähnliche Weise. Eine Nachbefragung der Lehrer nach abermals zwei Jahren ergab, daß dieses Persönlichkeitsmerkmal bei vielen Kindern stabil blieb. Etliche der schwierigen Vorschulkinder waren auch mit neun Jahren noch schwierig. Auf einem sich verfestigenden Vorurteil kann diese Einschätzung nicht beruhen, denn die Lehrer hatten zwischenzeitlich gewechselt.
Nach Ansicht von Hastings und Zahn-Wexler läßt sich das wenig einfühlsame Wesen der schwierigen Kinder zum Teil mit ihrer biologischen Konstitution erklären. Sie schließen dies aus den vegetativen Reaktionen beim Betrachten der Videofilme. Kinder, die bei den traurigen Geschichten physiologisch stark angesprochen wurden, zeigten auch bei dem simulierten Unfall mehr Mitgefühl. Sie schienen generell empfindsamer zu sein. Wenn manche Kinder fiktives, aber auch wirkliches Leid anderer kalt läßt, so könnte dies nach Ansicht der Psychologen darauf hindeuten, daß es ihnen an physiologischer Aktivierung und damit an der körperlichen Grundlage für Mitleid mangelt.
Es fanden sich allerdings auch Hinweise dafür, daß ein Mangel an Empathie kein unabänderliches Schicksal sein muß. Möglicherweise können Kinder dieses emotionale Defizit bei geeigneter Erziehung nach und nach kompensieren. Die Forscher ermittelten nämlich einen Zusammenhang zwischen dem Erziehungsstil der Mutter zur Zeit der ersten Untersuchung und der Einfühlungsbereitschaft ihres Kindes zwei Jahre später. Als günstig erwies es sich, wenn Mütter bestimmt und fordernd mit ihren Sprößlingen umgingen, ihnen bei unangemessenem Betragen ins Gewissen redeten und sie in rationaler Weise darauf aufmerksam machten, was sie mit ihrem Tun bei anderen anrichteten. Ein feindseliger Erziehungsstil hingegen ging häufig mit abgestumpften, gleichgültigen Reaktionen der Kinder einher.
gen "
Natur und Wissenschaft Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.03.1999, Nr. 64, S. N1
- "Wut"-Filmchen: Kommentarfortsetzung:
"Hartnäckige Gefühlskälte.
Viele schwierige Kinder bleiben schwierig / Biologische Gründe?
Schwierige Kinder werden nicht selten zu schwierigen Erwachsenen. Schon im Vorschulalter zeigen manche Jungen ein aggressives, uneinfühlsames Verhalten, das viele von ihnen ein Leben lang nicht ablegen. Auffallend impulsive und aggressive Kindergartenkinder tragen möglicherweise sogar ein erhöhtes Risiko, als Erwachsene mit dem Strafgesetz in Berührung zu kommen. Indizien für diese seit einigen Jahren diskutierte "Risikothese" lieferte jüngst eine Untersuchung der Psychologen Paul Hastings und Carolyn Zahn-Wexler vom amerikanischen National Institute of Mental Health in Bethesda. Sie zeigt, daß sich "antisoziales" Verhalten bei Kindern oft nicht verliert, sondern im Lauf der Entwicklung sogar noch verfestigen kann.
In die Studie wurden 82 Kinder im Alter von vier bis fünf Jahren einbezogen. Die Forscher legten deren Müttern und Vorschullehrern einen Fragebogen vor, der Aufschluß über aggressive Verhaltensstörungen gibt. Anhand der Ergebnisse teilten sie die Kinder daraufhin in Gruppen mit hohem, mittlerem und niedrigem Entwicklungsrisiko ein. Anschließend stellten die beiden Psychologen Mitleid und Einfühlungsvermögen der Kinder auf eine experimentelle Probe. Sie zeigten den Kleinen bewegende Videogeschichten eines gleichaltrigen Kindes, dem der Hund davonläuft und dessen heißgeliebter Großvater schwer erkrankt. Das Ausmaß der dadurch hervorgerufenen Emotionen lasen die Forscher an Herzfrequenz, Schweißabsonderung und anderen Reaktionen des autonomen Nervensystems ab.
Das Einfühlungsvermögen der Kinder wurde in einem weiteren Versuchsdurchgang auf die Probe gestellt. Sowohl der Versuchsleiter als auch die Mutter simulierten an unterschiedlichen Tagen einen kleinen Laborunfall, bei dem sie sich aus der Perspektive des Kindes hätten verletzen können. Die aggressiven Jungen aus der Hochrisikogruppe - nicht aber die Mädchen, die generell einfühlsamer waren - verhielten sich in diesem Empathietest auffällig. Zwar ließ sie der Unfall nicht gleichgültig, doch neigten sie zu herzlosen Reaktionen, machten sich über das Opfer lustig, verhöhnten oder beschimpften es sogar.
Als die Tests zwei Jahre später wiederholt wurden, hatte sich bei einem Teil dieser Jungen das gefühlskalte Verhalten verfestigt. Sowohl im Experiment als auch in den Einschätzungen der Eltern und Lehrer fielen sie durch geringes Einfühlungsvermögen, mangelndes Verantwortungsbewußtsein und schwieriges Sozialverhalten auf. Sogar in ihren Eigenbeurteilungen beschrieben sich die Grundschüler auf ähnliche Weise. Eine Nachbefragung der Lehrer nach abermals zwei Jahren ergab, daß dieses Persönlichkeitsmerkmal bei vielen Kindern stabil blieb. Etliche der schwierigen Vorschulkinder waren auch mit neun Jahren noch schwierig. Auf einem sich verfestigenden Vorurteil kann diese Einschätzung nicht beruhen, denn die Lehrer hatten zwischenzeitlich gewechselt.
Nach Ansicht von Hastings und Zahn-Wexler läßt sich das wenig einfühlsame Wesen der schwierigen Kinder zum Teil mit ihrer biologischen Konstitution erklären. Sie schließen dies aus den vegetativen Reaktionen beim Betrachten der Videofilme. Kinder, die bei den traurigen Geschichten physiologisch stark angesprochen wurden, zeigten auch bei dem simulierten Unfall mehr Mitgefühl. Sie schienen generell empfindsamer zu sein. Wenn manche Kinder fiktives, aber auch wirkliches Leid anderer kalt läßt, so könnte dies nach Ansicht der Psychologen darauf hindeuten, daß es ihnen an physiologischer Aktivierung und damit an der körperlichen Grundlage für Mitleid mangelt.
Es fanden sich allerdings auch Hinweise dafür, daß ein Mangel an Empathie kein unabänderliches Schicksal sein muß. Möglicherweise können Kinder dieses emotionale Defizit bei geeigneter Erziehung nach und nach kompensieren. Die Forscher ermittelten nämlich einen Zusammenhang zwischen dem Erziehungsstil der Mutter zur Zeit der ersten Untersuchung und der Einfühlungsbereitschaft ihres Kindes zwei Jahre später. Als günstig erwies es sich, wenn Mütter bestimmt und fordernd mit ihren Sprößlingen umgingen, ihnen bei unangemessenem Betragen ins Gewissen redeten und sie in rationaler Weise darauf aufmerksam machten, was sie mit ihrem Tun bei anderen anrichteten. Ein feindseliger Erziehungsstil hingegen ging häufig mit abgestumpften, gleichgültigen Reaktionen der Kinder einher.
gen "
Natur und Wissenschaft Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.03.1999, Nr. 64, S. N1
Samstag, 2. Februar 2008
Eysenck, Kriminalität und Persönlichkeit
mo 1°, mi 3°, eine dünne Decke Naßschnee, läßt den Tag glänzen.
USA: Arbeitslosigkeit sinkt auf 4,9% (D : 8,5%), Auftragseingang langlebige Güter steigt ; 12743 // Nikkei 13497; 6968; Hz.öl 71,05
- Den milieutheoretischen Kitschfilm „Wut“ von Aladag auf arte am 1.2. kommentiert man am besten mit der Realität (die Filmchenmacher aber grundsätzlich und stets konsequent ablehnen): „ Nicht die leiseste Spur von Reue nach 50 Strafanzeigen . Die Liste seiner Vergehen ist lang, seine Kriminellenkarriere klassisch, seine Haltung trotzig. Samir (15) hat mit Diebstählen begonnen, jetzt greift er Menschen tätlich an. ...“ FAZ 30.1.08
Und dazu empirisch psychologisch:
Hans Jürgen Eysenck , Kriminalität und Persönlichkeit, Dt. 1977 / engl. 1964, Auszug aus dem Vorwort von 1976
„ (...) Viele dieser empirischen Arbeiten haben geholfen, meine ursprüngliche Theorie zu unterstützen und zu stärken, aber auch in wichtigen Punkten zu modifizieren. Erstens gibt es heute viel mehr überzeugende Beweise zur Unterstützung der Ansicht, dass wichtige genetische Faktoren, in Interaktion mit Umwelteinflüssen, für das kriminelle Verhalten verantwortlich sind. Die Evidenz aus Konkordanzstudien über eineiige und zweieiige Zwillinge ist heute viel umfassender und viel besser überprüft als früher, eineiige Zwillingskinder von Kriminellen sind selbst viermal so häufig kriminell als zweieiige Zwillingskinder von Kriminellen. Studien über Adoption haben der wachsenden Evidenz zugunsten der biologischen Kausalität zusätzliches Gewicht gegeben, sie zeigten, dass adoptierte Kinder in ihrer Kriminalität durch das determiniert sind, was ihre echten, biologischen Eltern aufweisen, nicht durch das, was ihre Adoptiveltern aufweisen.
Zweitens ist heute viel mehr Evidenz für eine Korrelation zwischen Persönlichkeit und Kriminalität vorhanden als im Jahre 1964 und diese Evidenz erstreckt sich über Erwachsenenkriminalität hinaus auch auf kriminelles und antisoziales Verhalten bei Kindern und Jugendlichen und auf die Beobachtung ihrer weiteren Entwicklung (follow-up studies), und sie beweist, dass zukünftige Kriminalität mit merklichem Erfolg aus der Persönlichkeitsbeurteilung ganz kleiner Kinder vorhersehbar ist.
Drittens haben sich die Persönlichkeitseigenschaften selbst, die mit der Kriminalität verbunden sind, als durch genetische Faktoren stark determiniert erwiesen: die Methoden der Einordnung empirischer Daten von Zwillingen, adoptierten Kindern, Verwandt-schafts-beziehungen und anderen Ursprungs in ein genetisch -umweltbedingtes Modell haben in den letzten zwölf Jahren ungeheure Fortschritte gemacht und diese neuen Methoden haben uns zu vielen neuen Einsichten in die Art und Weise der Persönlichkeitsvererbung verholfen.
Viertens wurde sehr viel Arbeit auf dem Gebiet der biologischen Ursachen von Persönlichkeitsunterschieden geleistet und in diesem Zusammenhang, von psychopathischem und kriminellem Verhalten. Niedrige kortikale Erregung besonders wurde in einer ganzen Reihe von Untersuchungen bestimmt und als mit Psychopathie assoziiert befunden, weitgehend im Sinne meiner ursprünglichen Theorie. Ferner wurde sehr viel auf dem Gebiet der geringen Konditionierbarkeit von Leuten, die sich durch niedrige kortikale (1) Erregung auszeichnen, gearbeitet, und auch hier erhielten die wichtigsten Feststellungen meiner Theorie Unterstützung – wenn auch hier, wie in anderen Punkten, solche Zustimmung nicht einmütig ist und wohl gewisser Modifikation bedarf. Wir wollen nun an eine detaillierte Ausarbeitung einer einigermaßen allgemeinen Theorie herangehen, und im Zuge dieser Arbeit werden zweifellos viele Adaptionen und Änderungen erforderlich sein.
Fünftens gibt es heute eine Menge Evidenz (2), die jene Kategorie von soziologischen Theorien diskreditiert, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten führend und weithin akzeptiert waren.
Es erwies sich, dass Armut, unzureichende Wohnverhältnisse und soziale Ungleichheit relativ geringen Einfluss auf die individuellen Unterschiede hatten, die bei antisozialer Haltung und kriminellem Verhalten zu beobachten waren; selbst jener universale Katalysator sozialen Unheils in den marxistischen Lehrbüchern, das kapitalistische System, wurde von der Schuld losgesprochen – einige Unterlagen werden in dieser Auflage erörtert. In dieser Richtung haben meine ursprünglichen Theorien, auf so schwachen Füßen sie auch in der Periode standen, in der ich den Entwurf zur ersten Ausgabe schrieb, sich als viel mehr der Realität entsprechend erwiesen, als ich vielleicht zu erwarten berechtigt war. Immer noch fehlt es am Nachweis ihrer Richtigkeit; tatsächlich lässt sich die Richtigkeit von Theorien in der Wissenschaft niemals beweisen, was Wissenschaftstheoretiker wie Popper und Lakatos nie müde werden hervorzuheben. Theorien können nur als nützlich für die Herbeiführung überprüfbarer Deduktionen (3) betrachtet werden, bei denen aus der Verbindung von Fakten wissenschaftliche abgleitet werden und weitere Forschung angeregt wird. In diesem Rahmen und an diesen Kriterien überprüft, versprechen die hier behandelten Theorien einiges; nur die Zukunft und mehr Detailarbeit werden zeigen, ab dieses Versprechen eingelöst wird.
Es gibt, sechstens noch eine hervorzuhebende Entwicklung, nämlich die praktische Anwendung der hier besprochenen Theorien zum Zweck der Prophylaxe und Rehabilitation. Meine ursprüngliche Annahme, dass sowohl Neurose als auch Kriminalität als konditionierende Prinzipien verstanden werden können – wobei Neurotiker Angst- und Furchtreaktionen auf früher neutrale Situationen zu rasch und zu stark konditionieren, während Kriminelle nicht hinreichend die sozial adäquaten Reaktionen zu konditionieren vermögen ...“
H.J. Eysenck, Kriminalität und Persönlichkeit, S. 12f., Wien 1976 (Europa-Vlg.)
(1) die Gehirnrinde betreffend
(2) einleuchtende Erkenntnis, Gewissheit
(3) Ableitung einer Aussage aus einer anderen Aussage
Anm.: Eysenck war ein britischer Persönlichkeits-Psychologe deutscher Herkunft. Er verließ 1934 das nationalsozialistische Deutschland und ging zuerst nach Frankreich und dann nach Großbritannien ins Exil. 1955 wurde er Professor für Psychologie an der University of London und lehrte bis 1983. (* 4. März 1916 in Berlin; † 4. September 1997 in London)
Und: „ Hartnäckige Gefühlskälte
Viele schwierige Kinder bleiben schwierig / Biologische Gründe?
Schwierige Kinder werden nicht selten zu schwierigen Erwachsenen. Schon im Vorschulalter zeigen manche Jungen ein aggressives, uneinfühlsames ...“ 17.3.99 FAZ
USA: Arbeitslosigkeit sinkt auf 4,9% (D : 8,5%), Auftragseingang langlebige Güter steigt ; 12743 // Nikkei 13497; 6968; Hz.öl 71,05
- Den milieutheoretischen Kitschfilm „Wut“ von Aladag auf arte am 1.2. kommentiert man am besten mit der Realität (die Filmchenmacher aber grundsätzlich und stets konsequent ablehnen): „ Nicht die leiseste Spur von Reue nach 50 Strafanzeigen . Die Liste seiner Vergehen ist lang, seine Kriminellenkarriere klassisch, seine Haltung trotzig. Samir (15) hat mit Diebstählen begonnen, jetzt greift er Menschen tätlich an. ...“ FAZ 30.1.08
Und dazu empirisch psychologisch:
Hans Jürgen Eysenck , Kriminalität und Persönlichkeit, Dt. 1977 / engl. 1964, Auszug aus dem Vorwort von 1976
„ (...) Viele dieser empirischen Arbeiten haben geholfen, meine ursprüngliche Theorie zu unterstützen und zu stärken, aber auch in wichtigen Punkten zu modifizieren. Erstens gibt es heute viel mehr überzeugende Beweise zur Unterstützung der Ansicht, dass wichtige genetische Faktoren, in Interaktion mit Umwelteinflüssen, für das kriminelle Verhalten verantwortlich sind. Die Evidenz aus Konkordanzstudien über eineiige und zweieiige Zwillinge ist heute viel umfassender und viel besser überprüft als früher, eineiige Zwillingskinder von Kriminellen sind selbst viermal so häufig kriminell als zweieiige Zwillingskinder von Kriminellen. Studien über Adoption haben der wachsenden Evidenz zugunsten der biologischen Kausalität zusätzliches Gewicht gegeben, sie zeigten, dass adoptierte Kinder in ihrer Kriminalität durch das determiniert sind, was ihre echten, biologischen Eltern aufweisen, nicht durch das, was ihre Adoptiveltern aufweisen.
Zweitens ist heute viel mehr Evidenz für eine Korrelation zwischen Persönlichkeit und Kriminalität vorhanden als im Jahre 1964 und diese Evidenz erstreckt sich über Erwachsenenkriminalität hinaus auch auf kriminelles und antisoziales Verhalten bei Kindern und Jugendlichen und auf die Beobachtung ihrer weiteren Entwicklung (follow-up studies), und sie beweist, dass zukünftige Kriminalität mit merklichem Erfolg aus der Persönlichkeitsbeurteilung ganz kleiner Kinder vorhersehbar ist.
Drittens haben sich die Persönlichkeitseigenschaften selbst, die mit der Kriminalität verbunden sind, als durch genetische Faktoren stark determiniert erwiesen: die Methoden der Einordnung empirischer Daten von Zwillingen, adoptierten Kindern, Verwandt-schafts-beziehungen und anderen Ursprungs in ein genetisch -umweltbedingtes Modell haben in den letzten zwölf Jahren ungeheure Fortschritte gemacht und diese neuen Methoden haben uns zu vielen neuen Einsichten in die Art und Weise der Persönlichkeitsvererbung verholfen.
Viertens wurde sehr viel Arbeit auf dem Gebiet der biologischen Ursachen von Persönlichkeitsunterschieden geleistet und in diesem Zusammenhang, von psychopathischem und kriminellem Verhalten. Niedrige kortikale Erregung besonders wurde in einer ganzen Reihe von Untersuchungen bestimmt und als mit Psychopathie assoziiert befunden, weitgehend im Sinne meiner ursprünglichen Theorie. Ferner wurde sehr viel auf dem Gebiet der geringen Konditionierbarkeit von Leuten, die sich durch niedrige kortikale (1) Erregung auszeichnen, gearbeitet, und auch hier erhielten die wichtigsten Feststellungen meiner Theorie Unterstützung – wenn auch hier, wie in anderen Punkten, solche Zustimmung nicht einmütig ist und wohl gewisser Modifikation bedarf. Wir wollen nun an eine detaillierte Ausarbeitung einer einigermaßen allgemeinen Theorie herangehen, und im Zuge dieser Arbeit werden zweifellos viele Adaptionen und Änderungen erforderlich sein.
Fünftens gibt es heute eine Menge Evidenz (2), die jene Kategorie von soziologischen Theorien diskreditiert, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten führend und weithin akzeptiert waren.
Es erwies sich, dass Armut, unzureichende Wohnverhältnisse und soziale Ungleichheit relativ geringen Einfluss auf die individuellen Unterschiede hatten, die bei antisozialer Haltung und kriminellem Verhalten zu beobachten waren; selbst jener universale Katalysator sozialen Unheils in den marxistischen Lehrbüchern, das kapitalistische System, wurde von der Schuld losgesprochen – einige Unterlagen werden in dieser Auflage erörtert. In dieser Richtung haben meine ursprünglichen Theorien, auf so schwachen Füßen sie auch in der Periode standen, in der ich den Entwurf zur ersten Ausgabe schrieb, sich als viel mehr der Realität entsprechend erwiesen, als ich vielleicht zu erwarten berechtigt war. Immer noch fehlt es am Nachweis ihrer Richtigkeit; tatsächlich lässt sich die Richtigkeit von Theorien in der Wissenschaft niemals beweisen, was Wissenschaftstheoretiker wie Popper und Lakatos nie müde werden hervorzuheben. Theorien können nur als nützlich für die Herbeiführung überprüfbarer Deduktionen (3) betrachtet werden, bei denen aus der Verbindung von Fakten wissenschaftliche
Es gibt, sechstens noch eine hervorzuhebende Entwicklung, nämlich die praktische Anwendung der hier besprochenen Theorien zum Zweck der Prophylaxe und Rehabilitation. Meine ursprüngliche Annahme, dass sowohl Neurose als auch Kriminalität als konditionierende Prinzipien verstanden werden können – wobei Neurotiker Angst- und Furchtreaktionen auf früher neutrale Situationen zu rasch und zu stark konditionieren, während Kriminelle nicht hinreichend die sozial adäquaten Reaktionen zu konditionieren vermögen ...“
H.J. Eysenck, Kriminalität und Persönlichkeit, S. 12f., Wien 1976 (Europa-Vlg.)
(1) die Gehirnrinde betreffend
(2) einleuchtende Erkenntnis, Gewissheit
(3) Ableitung einer Aussage aus einer anderen Aussage
Anm.: Eysenck war ein britischer Persönlichkeits-Psychologe deutscher Herkunft. Er verließ 1934 das nationalsozialistische Deutschland und ging zuerst nach Frankreich und dann nach Großbritannien ins Exil. 1955 wurde er Professor für Psychologie an der University of London und lehrte bis 1983. (* 4. März 1916 in Berlin; † 4. September 1997 in London)
Und: „ Hartnäckige Gefühlskälte
Viele schwierige Kinder bleiben schwierig / Biologische Gründe?
Schwierige Kinder werden nicht selten zu schwierigen Erwachsenen. Schon im Vorschulalter zeigen manche Jungen ein aggressives, uneinfühlsames ...“ 17.3.99 FAZ
Freitag, 1. Februar 2008
Blut auf Bronze: Ein Boxer in Berlin, Die Gletscher gaben auch früher keine Ruhe
mi 5° b Die Meisen paaren sich und die Buchfinken sind den ganzen Tag zu hören.
-"Offener Brief von CDU-Politikern
Wir haben geschlafen
Siebzehn Unionspolitiker üben per Brief Selbstkritik. Sie schreiben, ihre Partei habe jahrzehntelang nichts getan, um die Zuwanderung politisch zu begleiten. ... Auf die Selbstkritik der Unionspolitiker könnte eine Selbstkritik muslimischer Funktionäre folgen, das wäre der moderne Weg. Natürlich ist diese Ecke nicht die Welt, nicht einmal der ganze Hundertmorgenwald, Außenpolitik kommt nicht vor, also auch nicht unsere Freunde, die arabischen Despoten, und nicht der Vormarsch des wohlfinanzierten Islamismus. " 1.2.08 FAZ
- Islamische Scheußlichkeiten: "Perwis Kambachsch . Kabuler Senat begrüßt Todesurteil. Der afghanische Senat hat das Todesurteil gegen den Journalisten Perwis Kambachsch (F.A.Z. vom 25. Januar) wegen Beleidigung des Islams begrüßt ..." 1.2.
- Europäische Scheußlichkeiten: "Den Pornofilm "Deep Throat", gedreht 1972, wollen Hollands öffentlich-rechtliche Sender BNN und VPRO zeigen und stehen deshalb in der Kritik. ..." 31.1.
- Goethe weitersagen: Das gab's im Orient nicht: "Blut auf Bronze: Ein Boxer in Berlin .Mit der Antike verbindet sich oft die Vorstellung von idealisierten, makellosen Körpern. Wie falsch dieses Bild ist, zeigt unter anderem die berühmte griechische Bronzestatue eines Boxers, die aus dem 1. Jh. vuZ stammt ..." 31.1. // Es fasziniert, daß ein so individueller und realistischer Blick auf Leiden so früh und öffentlich vorkommt. Der Wanderrabbiner Jesus steht in diesem späthellenistischen Einfluß, s. auch das Buch Koheleth. Der Islam hat den Blick auf den Menschen versperrt, er ließ, mit wenigen Ausnahmen, nur ein unmenschliches Kunsthandwerk zu.
-'"Die gleichen Personen sind wieder die Heroen, ... ein vollständiges Unterwerfen, selbst bis auf den Spitzbart in der Zone. Das kann ich nicht verstehen."' Franz über Ruth Fischer, in: Enzensberger, Hammerstein, Schlußfolge 56, 1.2.08
- "Die Gletscher gaben auch früher keine Ruhe
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.01.2008, Nr. 7, S. N1
Bohrproben aus der Antarktis belegen unruhige Zeiten in der Klimageschichte des Südkontinents.
Die Klimageschichte der Antarktis war in den vergangenen 15 Millionen Jahren weitaus wechselhafter, als man bisher angenommen hat. Mindestens sechzigmal ist es in dieser Zeit zu erheblichen Vorstößen und Rückzügen des Eises auf dem tiefgefrorenen Südkontinent gekommen. Zu diesem Schluss gelangt jetzt eine internationale Forschergruppe nach der Auswertung von Gesteinsproben, die aus den Meeressedimenten unter dem mit Schelfeis bedeckten Ross-Meer erbohrt worden sind. Bei zwei Bohrungen wurden dabei Sedimentkerne mit einer Länge von insgesamt mehr als zwei Kilometern ans Tageslicht gefördert. ..."
- Scheußlichkeiten der islamischen Kultur: "In Kabul spielen wir im Verborgenen
Die Afghanin Azaneh Naem will Profi-Fußballerin werden. Während in Kabul die Taliban an Macht gewinnen, kämpft sie mit ihrem Team für die Freiheit ..." 31.1.
- " Der McKinsey-Weg: Einmal Kernkompetenz und zurück. Unternehmensberater sind seltenst um eine Antwort verlegen. Und der Leitwolf der deutschen Unternehmensberater erst recht nicht. Frank Mattern, Deutschland-Chef der amerikanischen Beratung McKinsey, sprach am Mittwoch auf Einladung des elitären Frankfurter "Union International Club" über die Finanzmarktkrise. Dabei schrieb er den deutschen Banken ins Stammbuch, sie seien im internationalen Vergleich viel zu schmal aufgestellt. Den meisten Landesbanken fehle das Privatkundengeschäft, und fast alle Privatbanken seien im Kapitalmarktgeschäft zu schwach. Matterns in diesem Fall kostenloser Berater-Ratschlag: Die Banken müssten ihre Geschäftsmodelle erheblich verbreitern. Diese Worte machten den anwesenden Noch-Aufsichtsratsvorsitzenden und einstigen Vorstandssprecher der Commerzbank, Martin Kohlhaussen, dann doch ein wenig stutzig. "McKinsey hat uns doch in den neunziger Jahren geraten, wir sollten uns spezialisieren. Jetzt sagen Sie uns wieder, wir müssen uns diversifizieren?", fragte Kohlhaussen verwundert. Und der Beobachter fragt sich, ob er gerade einem historischen Moment in Gestalt eines abermaligen Paradigmenwechsels der Berater beigewohnt hat: Vergesst die Kernkompetenz, Diversifizierung ist angesagt!" 31.1.08 FAZ
-"Offener Brief von CDU-Politikern
Wir haben geschlafen
Siebzehn Unionspolitiker üben per Brief Selbstkritik. Sie schreiben, ihre Partei habe jahrzehntelang nichts getan, um die Zuwanderung politisch zu begleiten. ... Auf die Selbstkritik der Unionspolitiker könnte eine Selbstkritik muslimischer Funktionäre folgen, das wäre der moderne Weg. Natürlich ist diese Ecke nicht die Welt, nicht einmal der ganze Hundertmorgenwald, Außenpolitik kommt nicht vor, also auch nicht unsere Freunde, die arabischen Despoten, und nicht der Vormarsch des wohlfinanzierten Islamismus. " 1.2.08 FAZ
- Islamische Scheußlichkeiten: "Perwis Kambachsch . Kabuler Senat begrüßt Todesurteil. Der afghanische Senat hat das Todesurteil gegen den Journalisten Perwis Kambachsch (F.A.Z. vom 25. Januar) wegen Beleidigung des Islams begrüßt ..." 1.2.
- Europäische Scheußlichkeiten: "Den Pornofilm "Deep Throat", gedreht 1972, wollen Hollands öffentlich-rechtliche Sender BNN und VPRO zeigen und stehen deshalb in der Kritik. ..." 31.1.
- Goethe weitersagen: Das gab's im Orient nicht: "Blut auf Bronze: Ein Boxer in Berlin .Mit der Antike verbindet sich oft die Vorstellung von idealisierten, makellosen Körpern. Wie falsch dieses Bild ist, zeigt unter anderem die berühmte griechische Bronzestatue eines Boxers, die aus dem 1. Jh. vuZ stammt ..." 31.1. // Es fasziniert, daß ein so individueller und realistischer Blick auf Leiden so früh und öffentlich vorkommt. Der Wanderrabbiner Jesus steht in diesem späthellenistischen Einfluß, s. auch das Buch Koheleth. Der Islam hat den Blick auf den Menschen versperrt, er ließ, mit wenigen Ausnahmen, nur ein unmenschliches Kunsthandwerk zu.
-'"Die gleichen Personen sind wieder die Heroen, ... ein vollständiges Unterwerfen, selbst bis auf den Spitzbart in der Zone. Das kann ich nicht verstehen."' Franz über Ruth Fischer, in: Enzensberger, Hammerstein, Schlußfolge 56, 1.2.08
- "Die Gletscher gaben auch früher keine Ruhe
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.01.2008, Nr. 7, S. N1
Bohrproben aus der Antarktis belegen unruhige Zeiten in der Klimageschichte des Südkontinents.
Die Klimageschichte der Antarktis war in den vergangenen 15 Millionen Jahren weitaus wechselhafter, als man bisher angenommen hat. Mindestens sechzigmal ist es in dieser Zeit zu erheblichen Vorstößen und Rückzügen des Eises auf dem tiefgefrorenen Südkontinent gekommen. Zu diesem Schluss gelangt jetzt eine internationale Forschergruppe nach der Auswertung von Gesteinsproben, die aus den Meeressedimenten unter dem mit Schelfeis bedeckten Ross-Meer erbohrt worden sind. Bei zwei Bohrungen wurden dabei Sedimentkerne mit einer Länge von insgesamt mehr als zwei Kilometern ans Tageslicht gefördert. ..."
- Scheußlichkeiten der islamischen Kultur: "In Kabul spielen wir im Verborgenen
Die Afghanin Azaneh Naem will Profi-Fußballerin werden. Während in Kabul die Taliban an Macht gewinnen, kämpft sie mit ihrem Team für die Freiheit ..." 31.1.
- " Der McKinsey-Weg: Einmal Kernkompetenz und zurück. Unternehmensberater sind seltenst um eine Antwort verlegen. Und der Leitwolf der deutschen Unternehmensberater erst recht nicht. Frank Mattern, Deutschland-Chef der amerikanischen Beratung McKinsey, sprach am Mittwoch auf Einladung des elitären Frankfurter "Union International Club" über die Finanzmarktkrise. Dabei schrieb er den deutschen Banken ins Stammbuch, sie seien im internationalen Vergleich viel zu schmal aufgestellt. Den meisten Landesbanken fehle das Privatkundengeschäft, und fast alle Privatbanken seien im Kapitalmarktgeschäft zu schwach. Matterns in diesem Fall kostenloser Berater-Ratschlag: Die Banken müssten ihre Geschäftsmodelle erheblich verbreitern. Diese Worte machten den anwesenden Noch-Aufsichtsratsvorsitzenden und einstigen Vorstandssprecher der Commerzbank, Martin Kohlhaussen, dann doch ein wenig stutzig. "McKinsey hat uns doch in den neunziger Jahren geraten, wir sollten uns spezialisieren. Jetzt sagen Sie uns wieder, wir müssen uns diversifizieren?", fragte Kohlhaussen verwundert. Und der Beobachter fragt sich, ob er gerade einem historischen Moment in Gestalt eines abermaligen Paradigmenwechsels der Berater beigewohnt hat: Vergesst die Kernkompetenz, Diversifizierung ist angesagt!" 31.1.08 FAZ
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