Samstag, 8. Februar 2014
Felix Helvetia!
Anzeige NZZ 31.1.14
Sind diese Dächer nicht hübsch?
Besonders, wenn sie die Sonne reflektieren.
Noch hübscher sind sie, wenn die Feuerwehr sie kontrolliert im Brandfall abbrennen läßt, weil die Löschung mit Wasser bei elektrischen Anlagen gefährlich ist und die Feuerwehrmänner gefährden würde.
Morgen wird in der Schweiz abgestimmt, auch über den rotgrünen Ökozwang.
Die Schweiz leidet wie alle Westeuropäer an Energieschwachsinn, wenn auch nicht so stark wie die Deutschen und andere EU-Spinner.
Im Unterschied zu den Deutschen dürfen die Schweizer aber über rotgrüne Vorlagen abstimmen.
Wie sagte Frau Nuland? Jawohl.
Freitag, 7. Februar 2014
Love you, Vicky
Wo sie recht hat, hat sie recht.
Dämliche Jugendsprache muß aber nicht verwendet werden. “Vergiß die EU” geht doch auch, und besagt das Gleiche.
Ob die US-Diplomatin Nuland in der Sache recht hat, kann ich nicht beurteilen, kann es mir aber vorstellen. Vielleicht wollte die EU-Diplomatin Ashton Sonnenblumen an die Janukowitsch-Regierung verteilen?
Wer weiß. Sicher ist aber, daß die Brüsselkraten der EU eine ungute Politik ungewählt auf vielen Feldern betreiben, man denke nur an die Maastricht-Vertragsbrüche und den teuren Klimaklamauk. Das Motto für die anstehende Wahl des merkwürdigen Europaparlaments, das keine Regierung (Kommissare) wählen darf, wäre also: Schrumpf die EU.
Übrigens: Wieso kann man heute eigentlich nach Kiew reisen, ohne vom KGB verhaftet zu werden?
Das kam so: Da gab es in Polen das KOR und die Solidarnosc, die kämpften gegen Gierek und seine Kommunistendiktatur. Das fand die EU irgendwie unfein. Die amerikanischen Rüpel dagegen unterstützten die Solidarnosc mit Geld. (Typisch für Kapitalisten!) Da wurde die Solidarnosc und ihr Vorsitzender Lech Walesa immer frecher, ja, nicht zu glauben, bis zur teilweisen Entmachtung der Kommunisten durch teilweise freie Wahlen am 4.6.1989! Ohne daß die russischen Panzer rollten! Wie zuvor in Berlin und Prag! Damit begann der Zusammenbruch der osteuropäischen Diktaturen bis hin nach Moskau.
Und der Beitrag der EU? Der große Außenpolitiker Helmut Schmidt war nicht untätig:
Er segelte nach Polen und besuchte
“den polnischen Kommunisten Gierek, als einzigen Ostblock-Politiker, (den, WD) zählt der Kanzler zu seinen "persönlichen Freunden".
Schmidt hält Gierek für einen Politiker von Qualität, den er, wäre dieser ein Bundesdeutscher, "auch ins Kabinett" nehmen würde, "sagen wir als Arbeitsminister". Daß er in Polen nicht nur aufs Wetter, sondern auch auf die Weltlage, wohl auch auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Polen, zu sprechen kommt, versteht sich von selbst.” (SPIEGEL 32/1979, 6.8.79)
Donnerstag, 6. Februar 2014
Herder und Heidi
Von Heidi Klum und den Verblödungsmedien lernen?
Solche Großplakate kleben an Bushaltestellen und Litfaßsäulen und machen mädchenverwirrende Werbung für die Dauerschau der Sex- und Sumpfnudel.
"Wie ein Mensch von einem anderen lernt, so soll auch ein Volk von und mit den anderen Völkern lernen, bis alle die schwere Lektion erfasst haben, dass kein Volk ein von Gott einzig auserwähltes Volk ist. Diese Wahrheit muss von allen gesucht und das Beste von allen aufgebaut werden."
Johann Gottfried Herder (1744-1803), Philosophie der Geschichte zur Bildung der Menschheit
Das hört sich doch ganz nett an, und ist es auch. Allerdings ist der Begriff des “Volks” und seiner „Nation“ überdehnt, zu einheitlich gedacht. Herder übersieht die Verschiedenheiten innerhalb der Entitäten, die er VOLK und NATION nennt. Er will vor allem das Gemeinsame sehen, und dies ist durchaus sinnvoll. Auch die etwas andere Nation USA betont das Gemeinsame, sie tut es sogar sehr stark, weil die Verschiedenheiten in einer Einwanderernation sehr groß sind und die Einwanderergruppen zusammenklumpen, und nicht etwa verschmelzen, wenn dies auch an den Rändern geschieht.
Und wenn sich die Religionsjuden noch immer einbilden, erwählt zu sein und sich rassistisch matrilinear bestimmen, wie ähnlich andere orientalische Religionsvereine es auch tun, so ist Herders Forderung, dies zu lassen und Verzicht auf Erwähltheit zu leisten, nicht einmal überholt.
Die Nationen im alten Europa haben es da etwas einfacher als die USA und Kanada, sie besitzen einen größeren ethnischen und kulturellen Zusammenhalt und größere kulturelle Ähnlichkeit. In diesem Sinne sind sie “volkhafter”.
Allerdings fragt es sich, wo und von wem etwas zu lernen ist. Die Engländer von den Griechen? Die Franzosen von den Italienern? Die Norditaliener von den Süditalienern?
Auch innerhalb der Gesellschaften fragt sich das. Die Bereitschaft zum Lernen selbst ist nicht stark ausgebildet, viele Menschen lernen nur pathologisch durch Druck, Fehler und Katastrophen. Im Westen wird Lernbereitschaft hinterrücks auch durch die Sex- und Genußpropaganda erschüttert.
Von ungebildeten und nur an Wohlstand interessierten Einwanderern läßt sich ebenfals wenig lernen. Klassische Einwanderungsländer suchen sich daher aus, wen sie ins Land lassen. Problembehaftete Einwanderung bringt keine Nation, keine Gesellschaft weiter. Daher gibt es am Sonntag in der Schweiz eine Abstimmung darüber, inwieweit die Schweiz ihre Einwanderer in Zukunft stärker auswählt.
Mittwoch, 5. Februar 2014
Rückblick 2005
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21.06.2005, S. 13
Die FDP widerspricht in der Steuerpolitik der Union
Solms: Netto-Entlastung ist möglich und notwendig / Gegen Mehrwertsteuer-Erhöhung / Finanzierungspaket über 35 Milliarden Euro
mas. BERLIN, 20. Juni. Die FDP geht in der Steuerpolitik auf Gegenkurs zum möglichen Koalitionspartner. Die liberale Partei stellt eine Steuerreform mit einer Milliardenentlastung in Aussicht, die sie ohne eine Mehrwertsteuererhöhung finanzieren will. "Wer jetzt von Steuererhöhungen redet, gefährdet Strukturveränderungen bei staatlichen Transfersystemen und mindert den Druck auf die Kürzung staatlicher Ausgaben", beschloß ihr Präsidium am Montag. Das richtet sich offenkundig gegen die Union, aus deren Reihen wiederholt und unverblümt einer Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Flankierung von Sozialreformen das Wort geredet worden war. ..." FAZ
Dienstag, 4. Februar 2014
4. Februar 1897: Glückwunsch, Dicker!
Mit dem Zehnten fing es an - und wo sind wir heute?
“„Kümmere du, Staat, dich nicht um meine Angelegenheiten, sondern gib mir so viel Freiheit und laß mir von dem Ertrag meiner Arbeit so viel, daß ich meine Existenz, mein Schicksal und dasjenige meiner Familie selbst zu gestalten in der Lage bin.“ [56]
Die wachsende Sozialisierung der Einkommensverwendung, die um sich greifende Kollektivierung der Lebensplanung, die weitgehende Entmündigung des einzelnen und
die zunehmende Abhängigkeit vom Kollektiv oder vom Staat – aber damit zwangsläufig auch die Verkümmerung eines freien und funktionsfähigen Kapitalmarktes als einer
wesentlichen Voraussetzung für die Expansion der Marktwirtschaft – müssen die Folgen dieses gefährlichen Weges hin zum Versorgungsstaat sein, an dessen Ende der soziale
Untertan und die bevormundete Garantierung der materiellen Sicherheit durch einen allmächtigen Staat, aber in gleicher Weise auch die Lähmung des wirtschaftlichen
Fortschritts in Freiheit stehen wird. “”
(Ludwig Erhard, “Wohlstand für alle”, 12. Kap. VERSORGUNGSSTAAT - DER MODERNE WAHN, S. 245) Reiß ihm die Beine aus, Dicker!
Erhard war kein ausgesprochener Freund des Finanzministers, obwohl mit Fritz Schäffer damals noch ein anständiger Mann Finanzminister war.
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