Die Ehe. Die 68er ließen seit ihren Anfängen nichts unversucht, die Ehe madig zu machen, mit dem Freud-Schüler Wilhelm Reich besonders. Miefig, bürgerlich, lustfeindlich stand auf der SA-Standarte. Solche Fuzzis sind heute Häuptlinge der EKD, und siehe, sie holen die Ehe aus dem Papierkorb. Aber nur für Homos. Da wird sie jetzt für besonders wertvoll erklärt. Von Volker Beck und Kumpanen. Obwohl diese Sex-Abteilung eher Handel und Wandel schätzt. Tja, wenn es um Klamauk und Aberglauben geht, und gegen Verstand und Verantwortung für die Reproduktion der Gesellschaft, da stehen Bedford-Strom und die EKD in der ersten Schwatzlappenreihe.
Mittwoch, 3. Juni 2015
Dienstag, 2. Juni 2015
Ehrgeiz und Leibesfülle
Fand seinesgleichen gefährlich - war in Bezug auf ihn auch nicht falsch: Julius Caesar
(Bild: Wiki.)
Laßt wohlbeleibte Männer um mich sein,
Mit glatten Köpfen, die des Nachts gut schlafen.
Der Cassius dort hat einen hohlen Blick.
Er denkt zu viel: Die Leute sind gefährlich.
Shakespeare, Julius Cäsar, I,2
Im Falle Cassius lag er richtig. Der gehörte zu seinen Mördern. Aber wie ist es sonst bestellt mit den Dicken und den Dünnen? Ludwig Erhard war dick, dachte schon vor seiner Amtsübernahme ziemlich viel und schrieb einen Entwurf für die Neuordnung des Geldwesens nach dem Sturz der Nazis. Das war alles ziemlich konstruktiv und richtig gedacht und fand dann seine Verwirklichung über den dünnen Adenauer, der junge, schlanke Tenenbaum war auch noch dabei. Später drängte Erhard den schon sehr alten Adenauer, der nicht loslassen wollte, in den Ruhestand und wurde selbst Kanzler. Ein kleiner, ganz kleiner Königsmord war das schon.
Wie ist es mit dem dicken Nachfolger im Wirtschaftsamt, Gabriel? Denkt auch viel, aber stets gegen Wohlstand und Demokratie, und die dickliche Kanzlerin würde er gern auf die Seite schieben, wenn er nur könnte.
Bei Cassius würde einem vdLeyen einfallen, dünn und irgendwie hohläugig. Hat unendlich viele Haare und unendlich viel Ehrgeiz. Und sieben Kinder. Drei Kinder wären schon Übersoll in Deutschland, fünf viel - aber sieben? Soll hier eine Dynastie begründet werden? Und daher die überbordende Rücksichtslosigkeit gegenüber dem eigenen Körper? Mit den Kindern will sie ja weiter gar nichts zu tun haben, sonst wäre sie Hausfrau geworden, statt Berufspolitikerin mit dem Ziel Kanzlerin.
Gehen überdrehter Ehrgeiz und Körperfülle zusammen, treten sie regelmäßig gemeinsam auf? Wohl eher nicht, denn auch der dicke Kohl war sehr ehrgeizig. Ehrgeiz ist eine Persönlichkeitsfrage, und leider leiden die meisten Politiker daran, unabhängig von ihrer Körperausstattung. Weswegen sie, seien sie dick oder dünn, scharf beobachtet werden müssen.
Montag, 1. Juni 2015
Da hat der General recht
Die freie Welt muss endlich Selbstbewusstsein zeigen. Unser Gesellschaftsmodell ist nicht gescheitert, es gibt nirgendwo eine bessere Lösung. Wir müssen aufhören uns verzagt zu ducken und uns selbst mutlos zu machen. Ohne Recht und Freiheit blühen Gewalt, Korruption, Diktatur und Unmenschlichkeit. Wir müssen aufhören, den Gewaltherrschern dieser Welt durch unsere Zurückhaltung Freiräume zu schaffen.” Zitat 2 der Rede von 4* General Klaus Naumann, a.D. in seiner Rede am 12.5.2015 anlässlich des Jahresempfangs der Lampe-Bank in München in der Neuen Pinakothek
Ja! Aber! Außenpolitik ist die Kunst, sich in der Welt so zu arrangieren, daß sie den eigenen Interessen dient. Ohne unabhängige Justiz und garantierte Meinungsfreiheit wird der Weg in die Knechtschaft beschritten. In Zimbabwe schon geschehen. Und in Deutschland drohend. In Zimbabwe herrscht ein skrupelloser Diktator, der das einst blühende Land in jeder Beziehung ruiniert hat. Davon ist Deutschland weit entfernt. Noch. Doch überall agieren Seilschaften, die ruinöse Aktivitäten entfalten. Von der Schadensgröße her wäre zuerst zu nennen die universitär gestützte CO2-Seilschaft. Ohne experimentelle Nachweise hat sie bereits mit absurder Klimapropaganda die deutsche Energieversorgung verteuert und schwer geschädigt. Ein halbgebildeter Lehrer im Wirtschaftsministerium will sogar den verläßlichen Teil der deutschen Energieerzeugung, die Kohleverstromung, weiter belasten! Deutschland erzeugt 3 Promille der weltweiten CO2-Emissionen. Schon allein aus diesem Grunde verbietet sich der Gabriel-Merkel-Klima-Unsinn. Da aber ohnehin nur etwa 10% des globalen CO2-Kreislaufs menschlichen Aktivitäten entstammt, kann die ganze Weltklimarats-Veranstaltung nur als purer Unsinn angesehen werden. Daß ein Klimaphysiker-Ideologen-Netzwerk einen solchen destruktiven Einfluß ausüben kann, zeigt nicht nur, daß sich die Einzelwissenschaften so spezialisiert haben, daß ein Physiker dem anderen ein X für ein U vormachen kann, sondern zeigt auch, wo die größten Gefahren für offene Gesellschaften lauern: nicht in erster Linie in der Bedrohung durch Militärbanden wie die HAMAS oder russische Autokraten, sondern in der universitär produzierten Geistesverwirrung von innen.
Sonntag, 31. Mai 2015
Vernunft wird Unsinn, Klima-Physik wird teurer Aberglauben
Diese Halsbandsittiche auf der Kö - es sind inzwischen recht viele - fühlen sich in der Wärmeinsel Großstadt wohl - und beschmutzen Tisch und Bänke.
Klimaschutz? Da lachen die Junikäfer! Der Mai war schon wieder saukalt. Trotz mehr CO2. CO2 läßt aber die Südsahara ergrünen, vielleicht durch die Luftdüngung, wie sie holländische Gärtner betreiben durch Einblasen von CO2 in die (echten) Treibhäuser. “Klimaschutz” ist eine Werbekampagne zur Verzehnfachung der Stellen für Klimaforscher. Die Kohlekraftwerksbeschäftigten können ja beim PIK anfangen.
Die Sonne scheint immer, aber nicht immer sieht man sie. Die Wolken fangen einen großen Teil Wärme- und Lichtstrahlung ab. Die Wärmestrahlen treffen auf den Erdboden, der sie teilweise reflektiert. Langwelliger, als sie angekommen sind. Und angeblich werden sie erneut zurückgestrahlt durch Wolken und 0,038% Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre. Und würden so den Erdboden zusätzlich erwärmen. So glauben jedenfalls viele Physiker, aber lange nicht alle.
Wenn es diesen Effekt in nennenswerter Größe gäbe, würde man dann nicht die Doppelfenster mit Kohlendioxid befüllen, um die Wärmestrahlung aus dem beheizten Haus zurückzustrahlen? Warum macht das niemand? Obwohl das billig wäre? Obwohl die Fenster die Hausfläche darstellen, von der naturgemäß am meisten Wärme abgestrahlt wird? Weil CO2 keinen nennenswerten Effekt hat. "Klimaschutz" ist ein Kampfbegriff ohne reale Grundlage. Globaler Klimawandel ist eine bodenlose Behauptung. Klimawandel regional und lokal gab es immer und wird es immer geben.
Samstag, 30. Mai 2015
Da hatte Goethe wieder recht
Hemingway. Nicht gerade mein Typ. Ende der Mittelstufe wurde „Der alte Mann und das Meer“ gelesen, die Parabel, den Fisch und das Leben nicht loszulassen. Das war damals Mode, bevor Breitmaulschwätzer wie Günter Grass mit ihrem Unsinn kamen. Ein bißchen zu viel Kampf herrscht bei Hemingway immer, Goethe hätte ihm geraten, sich einmal zurückzulehnen und sich ergötzen zu lassen. Hat er den Deutschen auch empfohlen. Das Kampfmotiv könnte Mittelstufler bei Hemingway ansprechen, doch ein alter Fischer? Mit einem Fisch? Kaum. Man kann die Novelle natürlich dröge aufdröseln und dann vergessen, wie den meisten Schulstoff. Die Problemlage versteht man erst später, wenn die Jahre da sind: am Ende bleibt das Skelett. Was bei Hemingway sehr verbohrt daherkommt, besitzt aber doch einen wichtigen Kern, den Optimismus.
Ihn erklärt Daniel Kahneman zum Benzin der „Maschine des Kapitalismus“. Er schreibt:
„Wenn Sie genetisch mit einer optimistischen Einstellung ausgestattet wurden, braucht man Ihnen kaum zu sagen, daß Sie sich glücklich schätzen können - Sie fühlen sich bereits vom Glück begünstigt. Eine optimistische Einstellung ist größtenteils erblich bedingt, und sie ist Teil einer allgemeinen Disposition zum Wohlbefinden, die auch die Tendenz umfassen mag, bei allem die positive Seite zu sehen.“ (Kahneman, Denken, S. 315)
Wenn es bei der RAF-Mordgehilfin Susanne Albrecht heißt, sie habe jahrelang Schulschwierigkeiten gehabt, dann deutet das zunächst einmal darauf hin, daß ihre Begabung nicht zum Gymnasium paßte, aber auch darauf, daß sie die immer vorhandenen positiven Seiten der unpassenden Schulform nicht ausreichend zum Motivationsaufbau nutzte, um sich beim Schulstoff durchzuwursteln, wie es viele Schüler handhaben. Sie zählen nach Legionen, die überforderten Schüler, die die eigentlich für sie trübe Schulsache gut zu überstehen wissen und nach der Schulzeit ihre Bücher fröhlich verbrennen.
Die Albrecht bohrte sich in ihre Negativsicht immer weiter hinein - Salinger beschreibt diesen Vorgang in seinem „Fänger im Roggen“ anschaulich - und als Studentin suchte sie die für ihre Negativsucht passenden Freunde - primitiv gestrickte Hausbesetzerrandalierer. Um etwas aufzubauen, wie es der Unternehmer mit hohem Risiko tut, braucht es die Kraft des Optimismus. Man muß nur die Spalte INSOLVENZEN in der Zeitung beachten, um von dem Unternehmensrisiko einen Eindruck zu bekommen. Nur der Optimismus verleiht die Kraft, die vielen Hindernisse zu überwinden, die insbesondere dem Firmengründer im Wege stehen.
Fatal ist, daß auch der Pessimismus, wenn er nicht übergroß und depressiv wird, seine Kraft besitzt; er kann zerstören und morden. Siehe RAF.
Daher kann man Kahneman nur zustimmen in seiner Würdigung der Optimisten:
„ Wenn Sie für Ihr Kind einen Wunsch frei hätten, sollten sie ernsthaft in Betracht ziehen, ihm Optimismus zu wünschen. Optimisten sind normalerweise fröhlich und zufrieden und daher beliebt; sie kommen gut mit Fehlschlägen und Notlagen zurecht, sie haben ein geringeres Risiko, an einer klinischen Depression zu erkranken, ihr Immunsystem ist stärker, sie achten besser auf ihre Gesundheit, sie fühlen sich gesünder als andere und sie haben tatsächlich eine höhere Lebenserwartung.“ (Kahneman, Denken, S. 315)
Man sehe sich dagegen einmal den Lebenslauf des Pessimisten Heinrich von Kleist an, der nicht nur sich selbst 1811 mit 34 Jahren, sondern auch seine Freundin Henriette Vogel (31) tötete. 1809 äußerte Goethe über Kleist: „Sein Hypochonder ist zu arg; er richtet ihn als Menschen und Dichter zugrunde.“ (Gespräch mit Falk, zit. n. Hohoff, Kleist)
Man muß als Eltern, zurück zu Susanne Albrecht, möglichst früh die Persönlichkeit des Kindes erkennen, um gegensteuern zu können. Daher ist der Kern der menschlichen Bildung die Persönlichkeitspsychologie. Die kommt in der Schule praktisch nicht vor, weswegen die Schule nur eine Lernanstalt darstellt, keine Bildungsinstitution.
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