Dienstag, 3. Juni 2008

Öl-Diagramme



FAZ 2.6.08

Staat, Steuer, Staus



STRIZZ, Reiche, FAZ / Solms hat recht!! Pinkwart auch.


16-23° h

- Schrauben-WÜRTH hat Millionen € Steuern bezahlt, er hat nicht wie Brandt, Schmidt, Kohl, Schröder und Merkel Steuern verplempert und immer größere Schulden aufgehäuft.

- Nachgereicht, wenigstens einer: " Pressemitteilung: MdB Dr. Gauweiler legt Verfassungsklage gegen das Zustimmungsgesetz zum Vertrag von Lissabon ein
vom 23. Mai 2008"

S. Fred Singer

Pressegespräch mit Prof. Dr. S. Fred Singer George Mason University und University of Virginia, in Düsseldorf. 
Prof. Singer wird sein neues Buch in deutscher Übersetzung „Natur, nicht menschliche Aktivität, bestimmt das Klima“ vorstellen. Der englische Originaltitel lautet „Nature, Not Human Activity Rules the Climate“. Prof. Singer hat in seinen Forschungen herausgefunden, dass nicht allein CO2 den Klimawandel verursacht. Dieser Termin in Düsseldorf ist übrigens seine erste Station in Deutschland, weitere werden folgen in Frankfurt a. M., Stuttgart, München und Berlin." Margrit Beckers, Büro Prof. Ameling 

Lebenslauf Prof. S. Fred Singer Siegfried Frederick Singer wurde am 27.09.1924 in Wien geboren. Seine akademische Ausbildung erhielt er an der Ohio State University (Elektroingenieur) und an der Princeton University (Physiker). Sein ursprüngliches Fachgebiet war die Physik der Atmosphäre (so heißt diese physikalische Teildisziplin in Deutschland) - es ist im Prinzip das das grundlegende Fachgebiet der heutigen Klimaforschung (und wohl zu unterscheiden von der Klimatologie als einer Disziplin der klassischen Meteorologie). Es ist zu bemerken, daß man bis heute Klimaforschung an keiner deutschen Universität studieren kann, Klimaforscher im engeren Sinne sind eben Meteorologen, Physiker, Chemiker, Biologen, Geologen, Geographen und ihrer entsprechenden Teildisziplinen und Verknüpfungen wie Ozeanologen (Rahmstorf), Geophysiker, Astrophysiker, Biochemiker, Klimatologen usw.. Im zweiten Weltkrieg (von 1944 bis 1946) war Singer für die US Navy tätig, er hat am Bau der ersten elektronischen Rechenmaschinen mitgewirkt. Von 1946 bis 1950 arbeitete Singer als Forscher am Höhenforschungsprogramm der Johns Hopkins Universität mit. Dieses fand auf Basis modifizierter V2-Raketen, die von der Gruppe "eingemeindeter" deutscher Raketenbauer unter Wernher von Braun in White Sands gestartet wurden, statt. Singers Themen waren die Kosmische Strahlung, das Ozon in der Hochatmosphäre und der Aufbau der Ionosphäre. Von 1950 bis 1953 war Singer als Beobachter für das US Office of Naval Research in London und berichtete über die europäischen Forschungsanstrengungen in Kernphysik, Astrophysik und Geophysik. Von 1953 bis 1962 war Singer Direktor des Zentrums für Atmosphären- und Astrophysik sowie Professor für Physik an der Universität Maryland. Seine Arbeitsschwerpunkte aus dieser Zeit lauteten Raketentechnik, Satellitentechnik, Fernerkundung, kosmische Strahlung, Strahlungsgürtel, die Magnetosphäre, der Mond, Meteoriten und die Allgemeine Relativitätstheorie. Von 1962 bis 1964 war Singer der erste Direktor des Zentrums der USA für Wettersatelliten, zugeordnet damals dem Wirtschaftsministerium, seine Tätigkeit umfaßte u.a. den Aufbau eines Datenmanagementsystems für Fernerkundungsdaten von Satelliten. Von 1964 bis 1967 war Singer Dekan der Schule für Umweltwissenschaften und Planetenphysik an der Universität von Miami, er hat insbesondere den Ausbau des ozeanographischen Institutes vorangetrieben und dort die Fachbereiche für Atmosphärenphysik und Geophysik gegründet. Von 1967 bis 1970 arbeitete er als Forscher für das US Innenministerium auf den Gebieten Atmosphärenphysik und Ozeanologie. Von 1970 bis 1971 arbeitete er in der Leitungsebene der US Umweltschutzbehörde, dabei forschte er insbesondere auf dem Gebiet des Umwelteinflusses von Überschallflugzeugen. Von 1971 bis 1994 war er Professor für Umweltwissenschaften an der Universität von Virginia. Seine Forschungsthemen umfaßten den sauren Regen, den Treibhauseffekt, die Wirkungen von Ozon, den Einfluß des Bevölkerungswachstums auf die Umwelt und Fragen der Energieversorgung. Parallel dazu: von 1987 bis 1989 Chefwissenschaftler des US Verkehrsministeriums (Themen: GPS und Luftverkehrsmanagement) von 1989 bis 1994 Professor am Institut für Astrophysik in Gainesville (Themen: Weltraumschrott und interplanetare Materie) Seit 1989 ist er Direktor und Präsident des "Science and Environmental Policy Project", einer unabhängigen Nonprofit-Organisation in Form einer Stiftung, die als klassischer Think Tank an den Schnittstellen zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik bezeichnet werden kann. Weiterhin arbeitet er seit 1994 als Professor am Institut für Humanwissenschaften der George Mason Universität. Als seine wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse können geltend gemacht werden: erste Messungen der kosmischen Strahlung (Singer ist Mitentdecker der kosmischen Strahlung) und des Ozongehaltes der Hochatmosphäre (1947-1950) Entdeckung elektrischer Strömungen in der Ionosphäre (1949) erste Berechnungen des Alters von Meteoriten (1952) Vorhersage des später entdeckten Strahlungsgürtels um die Erde (van-Allen-Gürtel) (1956) Erste Berechnung des Anstieges von Methan in der Atmosphäre und seiner Effekte in der Stratosphäre auf Basis des Bevölkerungswachstums, diese grundlegende Arbeit hat in der Debatte über das Ozonloch in der Tat eine wichtige Rolle gespielt und ist bis heute grundlegend für die Modellierung des Treibhauseffektes (1971) Fred Singer hat 17 Fach- und populärwissenschaftliche Bücher geschrieben, von denen sich 10 explizit den Themenkomplexen Klima und Umwelt widmen. Er hat mehr als 200 wissenschaftliche Facharbeiten in den gängigen Journalen (peer-reviewed) veröffentlicht. Hinzu treten mehr als 200 allgemeine Veröffentlichungen in Publikumszeitschriften und -zeitungen. Gesondert zu erwähnen ist das Buch "Global Effects of Environmental Pollution" (1970), das Singer gemeinsam mit Roger Revelle verfaßte. Letzterer gilt als einer der ersten Wissenschaftler, der auf den zunehmenden CO2-Gehalt der Atmosphäre und einen möglichen, sich verstärkenden Treibhauseffekt hinwies. Das besagte Buch war demzufolge auch die erste Veröffentlichung dieser Art, die den Treibhauseffekt beinhaltete.

Montag, 2. Juni 2008

Solare Milliarden-Rechnung



Der Feuerdorn blüht, und die Bienen finden ihn auch sehr wohlriechend.

- Stinkt auch, blüht aber nicht: "Solare Rechnung. Von Konrad Mrusek. Die Sonne schickt keine Rechnung, sagen treuherzig die Solar-Lobbyisten. Doch was die Koalitionsfraktionen jetzt beschlossen haben, wird eine Milliarden-Rechnung werden ..." 31.5. FAZ
- - "Teurer Umweltschutz. Von Georg Küffner. Die Sonne schickt uns keine Rechnung - die Politik aber eine deutlich überhöhte. / / Sie werden auf Gartenlauben installiert, auf Ein- und Mehrfamilienhäusern, ... Energiepolitiker offenbar um den Verstand gebracht. Ohne Augenmaß hat man die für jede neue Technik erforderlichen Anschubhilfen in eine Dauersubventionierung überführt, welche die Solidargemeinschaft der Stromverbraucher überaus teuer zu stehen kommt. Nach den Vorgaben des vor acht Jahren eingeführten Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) wird den Betreibern von Solaranlagen jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde mit 46 Cent vergütet - und das zwanzig Jahre lang. " 1.3. FAZ

- - Heute abend 22.55 h auf 3sat: Strafe muss sein - aber wie? Studiodiskussion unter der Leitung von Michael Hofer.
Mit Christian Elger (Neurowissenschaftler, Bonn), Udo Jesionek (Professor für Jugendstrafrecht und
Strafvollzug, Wien), Wolfgang Schild (Rechtsphilosoph und Strafrechtshistoriker, Bielefeld) und Elisabeth Wagner (Psychotherapeutin, Baden) // Gute Teilnehmer!

- - Glückwunsch an die EZB, die sich 10 Jahre gegen gefährliche Inflationspolitiker wie Junker und Chirac behauptet hat!

- "Als die SPD gegen die Krankenversicherung stimmte.
Vor 125 Jahren beschloss der Reichstag die Einführung der Krankenversicherung der Arbeiter. / / Von Andreas Mihm. Ende Mai 1883 ..." 31.5. FAZ
Aber: die Inflation stieg im €-Raum im Mai auf 3,6% !

Sonntag, 1. Juni 2008

Kältetechnik, Stadtnatur

Schwül, 15-25°, b/s
Kältetechnik: "An einem heißen Tag im Jahr 1620 versucht in der Westminster Hall ein Alchimist, den Sommer in Winter zu verwandeln. Auch wenn das Ganze nur zur Unterhaltung von König James vorgeführt wurde, hatte Cornelis Drebbel - ohne es zu wollen - die Klimaanlage erfunden. 200 Jahre später führte Michael Faraday in der Royal Institution einige Experimente durch, die unbeabsichtigt zu Explosionen führten. Dabei wandelte er Gase in Flüssigkeiten um und entdeckte das Prinzip der Kältetechnik. Sein Konzept setzte sich jedoch nicht sofort durch. Denn noch beherrschte der amerikanische Unternehmer Frederic Tudor den Markt. Er hatte die verrückte Idee gehabt, das Eis aus Neuenglands zugefrorenen Seen in der Karibik zu verkaufen. Bis es schließlich den elektrischen Kühlschrank gab, verkaufte der "Eiskönig", wie Tudor genannt wurde, sein Eis in der ganzen Welt.
Die wahrscheinlich merkwürdigste Geschichte ist wohl die, wie die Tiefkühlkost entdeckt wurde. Der Forscher Clarence Birdseye war in Labrador beim Eisfischen, die Temperatur betrug minus 30 Grad Celsius. Als er seinen Fang aufhob und über die Schulter warf, war der Fisch nach ein paar Minuten steif gefroren. Einige Wochen später taute Birdseye ihn wieder auf und kochte ihn, und der Fisch schmeckte erstaunlich frisch. Birdseye hatte das Geheimnis des Schockgefrierens entdeckt. Das Konzept an sich war einfach, aber er brauchte weitere zehn Jahre, um die Schnellgefriermethode für den Handel zu perfektionieren. ( Absolute Zero, Grossbritannien, 2007, 96mn, ARTE F 1.6.08, Regie: David Dugan)

- Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer, der Wohlstand veranstaltet Naturschutzkonferenzen, die die Delegierten bezahlen lassen. Welcher dieser Spesenritter kennt: Josef H. Reichholf: Stadtnatur. Eine neue Heimat für Tiere und Pflanzen, Oekom Verlag, April 2007, Preis: EUR 24.90, ISBN-13: 978-3865810427.

- Sloterdijks Doppelkinn wächst, er geht aber immer noch nicht zum Friseur; SED-Sprinterin Geipels Nase wird immer länger; Messeners Haaransatz rückt weiter vor zur Nasenspitze.