Mittwoch, 21. Januar 2009

Flöel, Freiheit und Sozialismus, Bundesbank sieht keine Zeichen für Kreditklemme

IBM trotzt der Krise, gute Zahlen für 2008, guter Ausblick

Flöel

Washington -10°C , Kölner Bucht -2 bis 4°

- Sehr erfreulich: Dr. med. Agnes Flöel, Jahrgang 1973. "In ihrer Forschung verwendet sie vielfältige Methoden aus der Neuropsychologie, der Epidemiologie und der Gehirnforschung, von Verhaltensmessungen über die transkranielle Magnetstimulation, die funktionelle Kernspintomographie und die Positronenemissionstomographie bis hin zu pharmakologischen Inter-ventionen beim Menschen. ..." Akademie der Wissenschaften NRW, Junges Kolleg, http://develop.servicesite.de/akdw/index.php?option

- Zum Wimmern: Willy Wimmer, CDU, Ex-Staatssekretär, schlägt Merkel als nächsten Wahlkampftitel vor: Freiheit und Sozialismus. Oh, Obama, hilf!

- "Bundesbank sieht keine Zeichen für Kreditklemme.
Unternehmen kommen nicht mehr so leicht an Kredite, vor allem größere Firmen stoßen auf Schwierigkeiten. Ein Zeichen für eine allgemeine Kreditklemme sieht die Bundesbank in Deutschland aber nicht. ..." FAZ 20.1.

- Erfreulich: Glos will Beweisumkehr bei öffentl. Bauvorhaben in Sachen "Naturschutz" (der meist ein Naturfanatismus ist). Viel Glück!

- Es soll sich nicht um einen Karnevalsorden gehandelt haben: "Putin in Dresden. Eine Nacht mit dem heiligen Georg.
Wladimir Putin, Dresdens größter Adoptivsohn, erhielt in der Semperoper einen „Dankesorden“ für den sächsisch-russischen Kulturaustausch. Und erklärte in seiner liebsten deutschen Stadt die „absolut gerechte“ Position Russlands im Gasstreit. ... Aufgeregt hat das nur wenige, den ehemaligen Bürgerrechtler Schulz etwa. Da spiele eine „Blockflöte für einen Tschekisten“ schimpft er, in Erinnerung rufend, dass Tillich eben zu jener späten DDR-Zeit, als Putin noch persönlich als KGB-Mann über Dresden wachte, in die Ost-CDU und eine Kreisverwaltung eingetreten war. ..." 19.1.
- "Menschenrechts-Anwalt getötet. Kopfschuss auf offener Straße. In Moskau sind der Menschenrechts-Anwalt Markelow und eine regierungskritische Journalistin auf offener Straße erschossen worden. ..."

Dienstag, 20. Januar 2009

Bernd J. Hartmann, „Faust“, Dow 7.949 -4,0%

Hartmann
Strizz, Reiche

- Sehr erfreulich: Dr. Bernd J. Hartmann, Jahrgang 1973: "Das Öffentliche Recht (Verfassungs- und Verwaltungsrecht) bildet den Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Interessen, ohne dass intradisziplinäre Fragen des Zivil- oder Strafrechts deshalb ausgeblendet würden. Weiter gilt seine Aufmerksamkeit dem Rechtsvergleich und der Verfassungsgeschichte. Der Blick auf politikwissenschaftliche, ökonomische und andere nachbarwissenschaftliche Erkenntnisse hat sich für seine Forschung ebenfalls als fruchtbar erwiesen. ..."
Akademie der Wissenschaften NRW, Junges Kolleg, http://develop.servicesite.de/akdw/index.php?option=com_content&task=view&id=180&Itemid=283

- Eule der Minerva: Bei Herrn Minkmar fehlt eigentlich nur noch die Vermutung, daß Bush auch noch Analphabet sei. Die Historiker werden die Regierung Bush, der übrigens auch die exzellente Cond. Rice angehört, zu analysieren wissen, vermutlich kompetenter als das Feuilleton. Es gilt, daß die Eule der Minerva ihren Flug erst mit etwas Zeitverzögerung beginnt. Beim Thema Klima-Wahn könnte man aber vielleicht schon feststellen, daß Bush den CO2-Phantasmagorien der Klimaprophetenvereinigung IPCC nicht auf den Leim gekrochen ist und unsinnige und teure Maßnahmen weitgehend vermieden hat. Mein Freund Hadschi Halef Omar übrigens freut sich heute noch über Saddams Sturz, obwohl ich ihm stets sage, daß man nur lange genug mit Saddam hätte diskutieren müssen, was sind da schon fünfzig Jahre, um aus dem Irak eine Demokratie ohne Saddams große Dissidentenfleischwölfe zu machen. Komm. zu: Minkmar, Das Rätsel, FAZ 18.1.

- "Steven Chu, designierter Leiter des Obama Energie-Ressorts: Kohle: Eine großartige, natürliche Ressource!
Große Hoffnungen lasten auf dem designierten US Präsidenten Obama. In der Öko-Szene sind es allen voran die Retter des Weltklimas, die von Obama einen Richtungswechsel in der US Klimapolitik und ein Abkehren von der Ablehnung des Kyoto-Protokolls erhoffen. Diese Hoffnungen werden zusehends untergraben. Haben doch bereits einige Berater Obamas durchblicken lassen, dass sie Klimaschutzmaßnahmen so lange auf die Reservebank setzen wollen, bis die US Wirtschaft wieder aus der aktuellen Krise erholt hat.
Diese Woche gab es noch deutlichere Rauchzeichen aus Washington, welche den Himmel der Umweltschützer und Klimaretter deutlich verdunkeln dürften. Das Wall Street Journal berichtete in der gestrigen Ausgabe, dass Obamas designiertes Kabinett ausgerechnet die von Klimarettern verteufelte Kohle zu einem Eckpfeiler der zukünftigen Energiepolitik machen wollen. Lisa Jackson, zukünftige Leiterin der US Environmental Protection Agency, bezeichnete am Mittwoch im Senat Kohle als “eine wichtige Ressource für das Land”.
Am Tag zuvor hatte der Physiker Steven Chu, designierter Leiter des Energie-Ressorts, Kohle als “großartige Natürliche Ressource” bezeichnet (vor zwei Jahren bezeichnete er den Ausbau von Kohlekrafterken noch als “schlimmsten Alptraum”).
Solche Aussagen lassen erahnen, dass die zukünftige US Regierung unter Obama die Erwartungen der Klimaretter eher enttäuschen, als erfüllen wird.
In den USA wird die Hälfte der elektrischen Energie in Kohlekraftwerken erzeugt. Massive Restriktionen in Bezug auf Emissionen würden eine drastische Reduktion des Energieverbrauches erfordern, was offensichtlich auch der zukünftigen Regierung der USA derzeit als nicht zielführend erscheint.
mit Dank an Hans G. Bronik erschienen auf Ökologismus.de "

-"Thomas Riedel auf faz.net
Ich kann die "Berichterstattung" über den Teufel Bush und den Messias Obama einfach nicht fassen. Die FAZ hat für mich viel Vertrauen verspielt, auch wenn andere Zeitungen ebenso "berichten". Ich möchte nur noch einmal die USA-Eindrücke des Autors um meine eigenen ergänzen: ich habe vor einigen Jahren an einer amerikanischen Top-10 law school studiert, einer der Professoren dort ist eine nationale Autorität auf dem Gebiet Verbriefung. Ich durfte ihn näher kennenlernen. Von dieser Erfahrung her weiß ich, daß dieser Mann dem Bild eines Menschen nicht entspricht, den die Gier um seinen überlegenen Verstand gebracht hat, wie der Autor den gegenwärtigen Mythos von der Ursache des credit crunch widergibt. Der Professor verdiente nur einen Bruchteil an der Uni von dem, was er an der Wall Street bekommen hätte. Auch moralisch hat er mein Vertrauen. Waren die Banken also wirklich so dumm, Kredite an wenig solvente Menschen zu vergeben? Die Antwort: nein, die Vergabe wurde 1996 von den Demokraten erzwungen, die Banken haben dann nur zu rational gehandelt, als sie die bad loans sich selbst per Verbriefung vom Hals schafften. Man lese http://www.americanthinker.com/2008/09/barack_obama_and_the_strategy.html. Nichts wäscht so weiß wie die Printmedien."

- "Long on China, Short on the United States Daily Article by Tim Swanson , www.mises.org .| Posted on 1/20/2009 ... Emerging on Top.
As noted above, in the past year at least 67,000 factories across China have closed down and hundreds of thousands of migrant workers have moved back to family farms. [17] While this phenomenon may be painful in the short run, the Chinese are at least allowing bankruptcy to clear out ineffective business models.[18]
In the United States, failure is no longer an option. In fact, more than $8.5 trillion dollars are being used to prop up catatonic firms such as Citi, Fannie Mae, Freddie Mac, and AIG.
As a result, in the long run, China as a whole will be able to adapt to market conditions and prosper because sick companies will have been expelled from the marketplace and capital will be reallocated to the most efficient participants. Conversely, because the West has given up on bankruptcy and the freedom to fail, they will continue to flounder as they prop up poorly managed firms.
Furthermore, the Chinese not only have relatively high household savings and relatively low corporate debt ratios, but the government continues to privatize state-run firms and allow them to go bankrupt. [19]
Thus the only unknown factor for the future is just how much damage the Fed will do to the US currency, potentially driving away foreign holders of dollars.
If history is any guide, while China may be faced with uncertainty once again in 2019, it is backstopped by a nearly $2 trillion foreign reserve and solid financial ground. The same cannot be said for the United States. Perhaps foreign observers should take note."

- Man kann die Inauguration des minderjährigen neuen US-Präsidenten (unter 50) einen gelungenen Karneval nennen. In dieser Karnevalsparade von Marschkapellen aller Art aus dem ganzen Land marschieren auch Armeegruppen mit geschultertem Gewehr mit, ebenso eine Marinecorps-Highschool-Drillgroup - was mag das sein?
Juristerei: da spielt funktionales Denken keine Rolle, wie es eine funktional geordnete Gesellschaft verlangt; Clinton, auch Jurist, löste das Verstehensproblem durch kluge wirtschaftliche Zurückhaltung und Monica Lewinski. Das geplante große Konjunkturprogramm besteht übrigens zu 40% aus Steuererleichterungen - nachahmenswert.
Dax 4.240 -1,8% Dow 7.949 -4,0%

- Als es noch erwähnenswerte deutsche Schriftsteller gab: - Die Uraufführung des ersten Teils von Goethes „Faust“ am 19. Januar 1829 : "Habe nun, ach, Philosophie, Juristerei und Medizin, und leider auch Theologie durchaus studiert, mit heißem Bemühn. Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor!"

Montag, 19. Januar 2009

"Ich stell' nie mehr jemanden ein"

Fischer
Bei der Rechtschreibung sind die Araber auch nicht führend.
- "CAIR Co-Hosts an Antisemitic Rally in Chicago." by Daniel Pipes, Mon, 19 Jan 2009, www.danielpipes.org/

- Sehr erfreulich: Dr. Saskia F. Fischer, Jahrgang 1972: "Ihre aktuellen Forschungsinteressen gelten der Herstellung und Untersuchung ferromagnetischer und Halbleiter Nanostrukturen im Hinblick auf neuartige Anwendungen in Magneto-, Nanound Spinelektronik. ..." Akademie der Wissenschaften NRW, Junges Kolleg, http://develop.servicesite.de/akdw/index.php?option=com_content&task=view&id=178&Itemid=286

- Das Dauerproblem des Teutonischen alias "Rheinischen Kapitalismus": ' "Ich stell' nie mehr jemanden ein".
Ein Taxifahrer versucht sich als Arbeitgeber / Von C. Bröll
NÜRNBERG, 14. Januar. Wenn Lorenz Pfatrisch am Gebäudekomplex der Bundesanstalt für Arbeit in Nürnberg vorbeifährt und an die knapp vier Millionen Arbeitslosen in Deutschland denkt, packt ihn die Wut. Zehn Zentimeter dick ist der Packen von Formblättern und Informationsunterlagen mittlerweile, den er in seiner Tasche auf dem Beifahrersitz herumfährt. Zehn Zentimeter, nur um einen einzigen Mitarbeiter einzustellen. Der gemütliche Taxifahrer hat sich geschworen: Das ist das allerletzte Mal. Dabei regt ihn nicht einmal so sehr der bürokratische Aufwand auf. Vielmehr machen ihm die Kosten zu schaffen, die nach und nach auftauchen. "Am Ende zahle ich sogar drauf", lautet seine ernüchternde Bilanz, "und das nur, damit mir am Ende jemand anderes auch noch mein Auto kaputtfährt."
Lorenz Pfatrisch hat ein eigenes Taxi, mit dem er tagsüber in der fränkischen Metropole unterwegs ist. Am späten Abend oder nachts steht das Auto ungenutzt in der Garage. So erschien ihm die Idee gar nicht schlecht, als ihn ein Freund fragte, ob er nicht ab und zu auf 325-Euro-Basis (vorher 630 DM) für ihn fahren dürfe. Gesagt, getan. Als er Ende vergangenen Jahres aber ausrechnete, was ihn das eigentlich kostet, war die Begeisterung für das Arbeitgeberdasein schnell vorbei.
Im Taxigewerbe wird der Umsatz üblicherweise zwischen Fahrer und Chef genau geteilt. Das bedeutet, daß Pfatrischs einziger Angestellter durchschnittlich einen Umsatz von 650 Euro erzielen muß. Pfatrisch selbst bleiben also von dem Zusatzgeschäft ebenfalls 325 Euro, abzüglich Umsatzsteuer von 7 Prozent sind es 279,50 Euro. Nach der Verschärfung der Richtlinien für 325-Euro-Jobs vor knapp drei Jahren muß der Kleinunternehmer nun aber auch noch 10 Prozent Kranken- und 12 Prozent Rentenversicherung abführen. Weil Pfatrisch nicht wußte, daß sein Angestellter eine Freistellungsbescheinigung benötigt, um überhaupt auf 325-Euro-Basis arbeiten zu dürfen, werden außerdem pauschal 20 Prozent Lohnsteuer fällig. Rückwirkend gilt die Freistellung nicht, auch wenn der Beschäftigte nachweisbar keinen Pfennig mehr in dem Jahr verdient hat: Netto bleiben ihm so nur noch 143 Euro. Doch damit nicht genug: Da der Taxiunternehmer jetzt einen Angestellten beschäftigt, zahlt er für die Industrie- und Handelskammer im Jahr statt 45 Euro nun 62,50 Euro Beitrag, außerdem erhöhen sich die Sätze für den ärztlichen Dienst und die Berufsgenossenschaft. Und zu guter Letzt verlangt der Steuerberater ein höheres Entgelt, da er ja nun nicht mehr nur eine Steuererklärung für einen Ein-Mann-Betrieb anfertigen muß. Kostenpunkt: 175 Euro im Jahr.
Schlußendlich bleibt dem Franken von dem Geschäft seines Angestellten also fast nichts übrig, die Kosten für Benzin, Verschleiß und mögliche Reparaturen noch gar nicht eingerechnet. "Also, bei mir kommt ganz bestimmt keiner mehr rein", brummt er, gibt Gas und läßt die Bundesanstalt für Arbeit im Rückspiegel schnell verschwinden. '
FAZ 15.01.2002 // Wer hat diese Bürokratie genährt und gezüchtet? War da nicht der Herr Helmut Schmidt dabei?
- Rentenlüge: Der Herr Helmut Schmidt versprach bis zum Ende des Wahlkampfs 1976, den er verlor, aber mit der FDP dann doch noch hauchdünn gewann, daß es keine Abkopplung der Rentenanpassung von der Entwicklung der Bruttolöhne geben werde:
"...wurde im Jahr 1977 dennoch eine Erhöhung des Beitragssatzes beschlossen. Weiterhin erfolgte nun auch eine Beitragsentrichtung für Leistungsempfänger der Bundesanstalt für Arbeit. Als weitere Leistungseinschränkungen sind die verringerte Bewertung von Ausbildungszeiten zu nennen und die Abkopplung der Rentenanpassung von der Entwicklung der Bruttolöhne. 1978 wurde die Rentenanpassung ganz ausgesetzt. ..." Notwendigkeit einer Rentenreform unter Berücksichtigung des demografischen Faktors, Juliane Nietsch, 2001, (www.grin.com/e-book/103979/notwendigkeit-einer-rentenreform-unter-beruecksichtigung-des-demografischen)

- "Fremde Federn: Klaus Lüderssen. Warnung vor neuem Finanzstrafrecht. Von sechs Schritten, die Helmut Schmidt in der Wochenzeitung "Die Zeit" vorschlägt, "um die Spekulation einzudämmen", laufen vier auf die Schaffung neuer Strafvorschriften hinaus. Erstaunlich lange hat es gedauert, bis diese in allen ... " Lüderssen ist emeritierter Hochschullehrer für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtssoziologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt.19.1. FAZ // Für seine Rentenlüge hat Schmidt seinerzeit keine Konsequenzen gefordert.

Sonntag, 18. Januar 2009

F.A.S.-, F.A.Z.-Auflage steigt, Bilanzregeln, Bevölkerungswachstum

Hessische Landtagswahl: CDU 37,2% (+0,5%), FDP 16,2% (+6%), SPD 23,7% (-13%) MP Koch, Innenmin. Hahn, SPD-Spitzenkand. T. Schäfer-Gümbel (Mitte)

Behler

- Sehr erfreulich: Jörg Behler, Jahrgang 1975, "ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Theoretische Chemie an der Ruhr-Universität Bochum und arbeitet zur Zeit am Aufbau einer Nachwuchsgruppe.
Sein Chemiestudium in Dortmund schloss er im Jahr 2000 mit einer Diplomarbeit über Molekulardynamik-Simulationen von Kohlenhydraten in wässriger Lösung ab, die er an der University of Reading in England anfertigte. ..." Akademie der Wissenschaften NRW, Junges Kolleg, http://develop.servicesite.de/akdw/index.php?option=com_content&task=view&id=176&Itemid=288

- Erfreulich: "Verkaufszahlen. Rekord für die F.A.S., F.A.Z.-Auflage steigt.
15. Januar 2009 Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und die „Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“ haben im vergangenen Jahr ihre Verkaufzahlen spürbar erhöht. Die F.A.S. erreichte im vierten Quartal 2008 die Rekordauflage von 341.430 Exemplaren. Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist dies eine Steigerung um 5,91 Prozent.
Die Zahl der Abonnenten stieg um 12.104 auf 189.499. Die F.A.Z. steigerte ihre verkaufte Auflage um 1,34 Prozent auf 373.393 Exemplare. „Die Zahlen zeigen, dass kluge Leser mit erstklassiger Qualität zu begeistern sind“, sagte der Sprecher der Geschäftsführung der F.A.Z., Tobias Trevisan. SZ: -0,5% auf 445 400 St., ZEIT: +2,8% auf 501 400 , FR: stabil 152 3000 , WELT: -2% auf 270 207 , HBL: +1,3% auf 145 880, FTD: -1,6% auf 102 850 .

- POE, oh: Ich habe mich seinerzeit bei der Poe-Lektüre gewundert, ich gab Nachhilfe-Unterricht während des Studiums, was für komisches Zeug die Schüler im Englischunterricht lesen mußten; ich hatte natürlich noch den Unsinn im Kopf, daß Poe ein ernsthafter Autor sei. Wenn ich jetzt wieder damit konfrontiert werde, so kann ich nur den Blödsinns-Status Poes feststellen. Werde den Schauerquatsch aus dem Regal nehmen.

- " Auch der Weise kann sich nicht erlösen
Höhleneingänge: Ein Kapitel aus der Geschichte des folgenreichsten aller philosophischen Bilder. / / Von Henning Ottmann / / Das Antrum Platonicum, ... " 14.1.

- " Sanio fordert neue Bilanzregeln . Bafin-Präsident warnt vor Einrichtung einer "Bad Bank"
maf. FRANKFURT, 15. Januar. Zu Änderungen der internationalen Bilanzierungsregeln hat Jochen Sanio aufgerufen. Der Präsident der Bundesanstalt ..." weg von der Bewertung zum aktuellen Marktwert wg. Zyklusverstärkung FAZ 16.1.

- Deutschland, Bevölkerungswachstum: -0,044 % (2008 est.) https://www.cia.gov/library/

- H.öl D'dorf 56,65 (58,20) Dax 4.366 +0,7% Dow 8.281 +0,8% Öl WTI 36,52 +3,9%

Samstag, 17. Januar 2009

Adam Smith (1723-1790), "Theorie der ethischen Gefühle" 1759


Scheu

Sieht nach Frühling aus heute, 2-6°C

- Dr. Stefanie Scheu, Jahrgang 1973: "Ihre Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der Infektionsimmunologie, im Besonderen der Aufklärung der Funktion von Zytokinen und deren Rezeptoren innerhalb der Immunabwehr gegen virale, bakterielle und eukaryontische Krankheitserreger. ..." Akademie der Wissenschaften NRW, Junges Kolleg(http://develop.servicesite.de/akdw//index.php?option=com_content&task=view&id=310 )

- Der Mensch ist ein soziales Tier, cum grano salis. Adam Smith (1723-1790): "Mag man den Menschen für noch so egoistisch halten, es liegen doch offenbar gewisse Prinzipien in seiner Natur, die ihn dazu bestimmen, an dem Schicksal anderer Anteil zu nehmen, und die ihm selbst die Glückseligkeit dieser anderen zum Bedürfnis machen, obgleich er keinen anderen Vorteil daraus zieht, als das Vergnügen, Zeuge davon zu sein." ("Theorie der ethischen Gefühle" 1759 )
Inzwischen wissen wir sogar, daß der Mensch ein Gruppentier mit Erbprogrammen ist, die sein Verhalten über das Hormonsystem wesentlich steuern und beeinflussen. Allerdings unterscheiden sich nicht nur die Geschlechter stark voneinander (wg. Oxytocin, Östrogenen, Testosteron etc.), sondern auch die Individuen innerhalb ihrer Geschlechtsgruppe (ein sehr zierlicher 'weiblicher' Mann wie Einstein differiert stark von sehr männlichen Männern Typus Schwarzenegger; eine 'männliche' Serena Williams unterscheidet sich sehr vom schmalen weiblichen Typus Carla Bruni etc.). Zudem weicht auch die 'Aufladung' der Lebensalter stark voneinander ab; Jungtiere, die sich ihr Territorium noch erkämpfen müssen, haben eine stärkere aggressive Ausstattung als ältere, arrivierte Tiere; bei Menschen ist das nicht anders, bei ihnen mündet die aggressiv aufgeladene Pubertät in eine längere, aggressiv-vitale Phase. Und wer sich bei der Kreissparkasse um die Ecke bewirbt, unterscheidet sich natürlich stark von Bewerbern, die sich bei Goldman Sachs einklinken. Beide haben ihre Berechtigung, aber von dem braven Menschen in der Sparkasse wird man keine großen Innovationen erwarten, die kommen eher von den jungen Wilden bei Goldman Sachs. Daß Innovationen allerdings schiefgehen können wie Mutationen auch, spricht nur aus der Sicht des Sparkassenbeamten gegen Innovationen und Mutationen. Natürlich sollte man ein kritisches Auge auf die jungen Wilden haben, das ist die Rolle der alten Paviane, die ihre wilden Jahre qua gesunkenen Testosteronspiegels und erworbener Lebenserfahrung hinter sich haben. Auf keinen Fall sollte man ihnen mit Moralismus kommen, mit Ethik und Tugendforderungen - sonst geht die Innovationkraft verloren und wir zahlen wieder wilde Kontoführungsgebühren, grauenhafte Provisionen beim Wertpapierkauf und bekommen entsetzliche Sparbuchrenditen wie vor dreißig Jahren bei der Sparkasse.