Dienstag, 2. März 2010

CHOPIN, Gutes von der Klimapolitik! Lindzens Hauptargument



Das ist er, der glänzend kirchensteuerfinanzierte Kässmann-Dienstwagen zum persönlichen Gebrauch, der Phaeton: permanenter Vierradantrieb, gut 5 m lang und auch mit 6-Liter-12-Zylinder-Motor und 400 PS erhältlich; höllisch teuer, wenn man ihn selbst bezahlt.











CHOPIN
Nicht sehr ergiebig im Gespräch,
Ansichten waren nicht seine Stärke,
Ansichten reden drum herum,
wenn Delacroix Theorien entwickelte,
wurde er unruhig, er seinerseits konnte
die Notturnos nicht begründen.
Schwacher Liebhaber;
Schatten in Nohant,
wo George Sands Kinder
keine erzieherischen Ratschläge
von ihm annahmen.
Brustkrank in jener Form
mit Blutungen und Narbenbildung,
die sich lange hinzieht;
stiller Tod
im Gegensatz zu einem
mit Schmerzparoxysmen
oder durch Gewehrsalven:
Man rückte den Flügel (Erard) an die Tür
und Delphine Potocka
sang ihm in der letzten Stunde
ein Veilchenlied.
Nach England reiste er mit drei Flügeln:
Pleyel, Erard, Broadwood,
spielte für zwanzig Guineen abends
eine Viertelstunde
bei Rothschilds, Wellingtons, im Strafford House
und vor zahlreichen Hosenbändern;
verdunkelt von Müdigkeit und Todesnähe
kehrte er heim
auf den Square d'Orleans.
Dann verbrennt er seine Skizzen
und Manuskripte,
nur keine Restbestände, Fragmente, Notizen,
diese verräterischen Einblicke -
sagte zum Schluß:
"Meine Versuche sind nach Maßgabe dessen vollendet,
was mir zu erreichen möglich war."
Spielen sollte jeder Finger
mit der seinem Bau entsprechenden Kraft,
der vierte ist der schwächste
(nur siamesisch zum Mittelfinger).
Wenn er begann, lagen sie
auf e, fis, gis, h, c.
Wer je bestimmte Präludien
von ihm hörte,
sei es in Landhäusern oder
in einem Höhengelände
oder aus offenen Terrassentüren
beispielsweise aus einem Sanatorium,
wird es schwer vergessen.
Nie eine Oper komponiert,
keine Symphonie,
nur diese tragischen Progressionen
aus artistischer Überzeugung
und mit einer kleinen Hand.

Gottfried Benn

- Gutes von der Klimapolitik! Die wichtigste Nachricht des Tages stand bei der FAZ auf S. 6 (Was will uns das sagen?): Der Emissionsrechtehandel ist in den USA vom Tisch; immer neu bekanntwerdende Klima-Scharlatanerien lassen den amerikanischen Kongreß auf Abstand zum Al-Gore-Schwindel gehen. Den europäischen "Klimaschutz"phantasten wird nichts anderes übrig bleiben, als sich ebenfalls von diesem Wohlstand vernichtenden Unsinn zu verabschieden.
- Der mutmaßliche Klimadatenfälscher Prof. Phil Jones wurde vorgestern im englischen Unterhaus verhört, er gab zu, Daten versteckt zu haben (wattsupwiththat.com/ v. 1.3.10)

- Prof. Richard Lindzen, MIT :
„ Am wichtigsten ist, daß die Erdoberfläche nicht durch Strahlungseffekte gekühlt wird. Es sind vertikale Luftbewegungen, die die Wärme in die Mitte der Troposphäre transportieren, von wo aus sie in den Weltraum abstrahlen kann. Auf diesen Punkten beruht fundamental der reale Klima-Treibhauseffekt. “ (Dt. WD)

Some thoughts on Global Warming
Richard S. Lindzen, 8/2007
Program in Atmospheres, Oceans, and Climate
Massachusetts Institute of Technology
(steht im Netz)

Original: " ... Most importantly, the surface is not being cooled by radiation (largely because the infrared opacity of water vapor is too large). Rather
motions are carrying heat to the middle of the troposphere from where it can radiate to space. It is the warming at these levels that is fundamental to the real climate greenhouse effect. ... "
Lindzen, Thoughts on Global Warming
(vor allem deswegen, weil die Wärmeaufnahmefähigkeit von Wasserdampf zu groß ist)

Montag, 1. März 2010

Vielrederei, Windstrom, Schulschwänzer, Tariferhöhung, Inflation



Fastenkünstler seit November, aber es waren damals 12-14 asiatische Marienkäfer (Harmonia axyridis)(Klärner 11.8.10)

- Vielrederei: " Wenn man auch noch so bescheiden in seinem Anspruch auf intellektuelle Sauberkeit ist, man kann nicht verhindern, bei der Berührung mit dem Neuen Testament etwas wie ein unausprechliches Mißbehagen zu empfinden: denn die zügellose Frechheit des Mitredenwollens Unberufenster über die großen Probleme, ja, ihr Anspruch auf Richtertum in solchen Dingen übersteigt jedes Maß." Nietzsche, Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre (Schlechta III, 563)
Nun gilt, daß alles, was gesagt wird, auch anders gesagt werden kann - je nach Standort des Beobachters. Man kann das NT auch loben wegen seiner intellektuellen Unbedarftheit, seiner einfachen Sprache, seiner märchenhaften Gleichnisse wegen und der Abwesenheit von Gewalt etc. Ich lese lieber das NT als den Koran oder die Bücher Mose. (Daß Mohammed aber die Vorstellung einer Mutter Gottes, eines Gott Vaters und eines Sohn Gottes völlig unzumutbar fand, kann sicher fast jeder nachempfinden.) Aber insgesamt zielen religiöse Texte auf schwache Geister, und die können mit Gottesmüttern und Erzengeln viel anfangen. (Merkwürdigerweise auch christlich aufgezogene Intellektuelle wie den gegenwärtigen Papst Benedikt, die aus kindischen Phantasien sublime Theologie formen können.) (Immer gilt Kants Wort: Der Mensch sei aus krummem Holz geschnitzt. Hinzudenken muß man, daß sich die Weltverhältnisse noch viel krummer darstellen. Auch eine doppelte Kontingenz.) Nietzsches Perspektive, er kommt aus einem protestantischen Pfarrhaus, ist eine mögliche Sichtweise, insbesondere, was " die zügellose Frechheit des Mitredenwollens Unberufenster über die großen Probleme, ja, ihr Anspruch auf Richtertum in solchen Dingen " betrifft. Man lese nur einmal, was auf der untersten Stufe der Verhunzung möglich ist. Man kann das heute in dem EKD-Blättchen CHRISMON tun, wo sich die Herausgeberin und Ex-Bischöfin Kä. - nein, nicht über Schuld und Sühne, nicht über Volltrunkenheit am Steuer, nicht über die 350 PS ihres kirchensteuerfinanzierten Dienstwagens äußert, Dinge also, mit denen sie unmittelbar zu tun hat - nein, sie äußert sich auf Bildzeitungsniveau zu Staatsverschuldung und Hartz4.

- Windstrom: Weihnachten war es windig, aber die Betriebe standen still und der Strombedarf war viel geringer. Wohin also mit dem anfallenden Windstrom? Die Energieversorger (Stromkunden) mußten die Abnahme des Stroms teuer bezahlen. Die künstlich verteuerte Energie ist einer der vielen Faktoren für den langsamen Niedergang Europas.

- Schulschwänzer. " Was soll ich hier? Pascal weiß, mit einem ordentlichen Zeugnis könnte er es zu etwas bringen. Aber er glaubt nicht, dass er seine Chance nutzen wird. Im Schulschwänzen ist er ein Meister. Nur Selbstüberwindung hat er nie lernen müssen " bei seiner alleinerziehenden Mutter und seinen Großeltern. FAZ 28.2.10
/// Der Verlust des Erziehungsgedankens ist einer der vielen Faktoren für den langsamen Niedergang Europas.

- Tariferhöhung im öffentlichen Dienst: das Geld fließt ins Ausland, nach Mallorca, in den Tourismus. Die Tourismusbranche kam am besten durch die Krise, dort wird von den Deutschen zuletzt gespart ("Reiseweltmeister"). Würde das Geld in staatliche Infrastrukturmaßnahmen investiert werden, in den Straßenbau, in den Radwegebau, Schulrenovierung, Schulsicherheitspersonal, in die Pflege des öffentlichen Raumes, in zusätzliche Polizeistreifen etc. - dann bliebe das Geld in Deutschland, es würde beschäftigungswirksam, es wirkte gegen die Massenarbeitslosigkeit (3,64 Mio. = 8,7% im Jan. 2010, eine Zunahme von 0,2%). Die Unfähigkeit zu einer beschäftigungswirksamen Politik ist einer der vielen Faktoren für den langsamen Niedergang Europas.

- Mehr Inflation, bitte! Der IWF-Chefökonom Blanchard setzt sich in einem Aufsatz für höhere Inflation ein. Auch kein Stärkezeichen. (Bundesbankpräs. Weber protestiert.)

Sonntag, 28. Februar 2010

Riechen und Denken, Theodosius wußte Bescheid




Keine Käsefrau: Regel Amrain

Edward Gibbons (1737-1794) Verfall und Untergang des römischen Imperiums: Bis zum Ende des Reiches im Westen: 6 Bde.

- Riechen: Marc Spehr auf dem schön benannten Lichtenberg-Lehrstuhl in Aachen findet vier verschiedene Riechsysteme bei der Maus für das Erschnüffeln sozialer Signale. Ja, natürlich geht es dabei um die Selektion der Selektionen. Fraglich scheint mir, wie weit das Riechen darüber hinaus eine Bedeutung hat. Und es ist wohl asymmetrisch gestaltet: bei der weiblichen Seite, so die meisten Untersuchungsergebnisse bei Menschen, spielt es eine größere Rolle, das Sehen eine kleinere. Hier findet sich wahrscheinlich der Grund für falsche Partnerwahl. Schon bei der Lektüre von Kellers Erzählung "Frau Regel Amrain und ihr Jüngster" verwunderte, daß eine so gescheite Frau mit so viel Erziehungswissen auf einen solchen Windbeutel wie den Seldwyler Knopfmacher Amrain hereingefallen war. Da haben offenbar die Pheromone ihr Spiel getrieben, die dafür bekannt sind, nachhaltig den Verstand zu trüben.
(Lob des Internets auch hier: der Keller-Text steht im Netz bei gutenberg.spiegel.de/)
(Vgl. Marc Spehr, Soziale Signale erschnüffeln: chemische Kommunikation und das Vomeronasalorgan, Neuroforum 1/10)

- Der (ost-)römische Kaiser Theodosius macht das Christentum zur Staatsreligion.
28. Februar 380. Er entschied auch, ganz praktisch, daß Gottvater und Christus wesensgleich seien. Er schien sich da gut auszukennen. Der Blick in die Religionsgeschichte lehrt, daß jeder Unsinn religionsfähig ist. Edward Gibbon (1737-1794) sah in seinem sechsbändigen Werk über den Niedergang und Fall Roms in der Übernahme des Christentums den Hauptgrund für das Ende des Römischen Reiches (neben der Dekadenz und den Angriffen der Germanen).


- Alhohol 1,54 Promille: Es war übrigens die Frau Käßmann, die In einem Interview mit dem TÜV-Nord 2007 „mangelndes Verantwortungsbewusstsein“ von Autofahrern kritisierte, “insbesondere wenn Alkohol oder Drogen mit im Spiel sind”

- Die deutsche Sprache eignet sich gut als Betrugsanzeiger:
Ihre Kreditkarte wurde ausgesetzt weil wir ein Problem festgestellt auf Ihrem Konto.

Samstag, 27. Februar 2010

Leonardo, Francis Bacon, Galilei, William Harvey, Huygens, Thomas Willis



Naturerkenntnis macht nicht automatisch lustig: Galileo Galilei 1564-1642 (Bild Wiki.)

Gute Laune verbreitet aber ein trockener, 11°C warmer Vorfrühlingstag wie heute, frühmorgens war es mit 1° noch etwas frisch.


- Averroes (Ibn Rushd 1126 Cordoba - 1198 Marrakesch) und die Kultur der Rationalität.
Symposion veranstaltet durch: die Averroes Latinus-Kommission und die Averroes Latinus-Arbeitsstelle der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste am 26.02.2010 ///

Bereits im 10. Jahrhundert brannten auf Geheiß des islamischen Klerus philosophische Bücher. Die Angriffe der Islamisten waren der Hintergrund auch für Averroes' Schrift " Die entscheidende Abhandlung und die Urteilsfällung über das Verhältnis von Religionsgesetz und Philosophie", 2009 gleich zweimal übersetzt und kommentiert von Frank Griffel (Yale) und Franz Schupp (Paderborn)(vgl. "Bedingter Freispruch für die Philosophie. Eine neue Edition der Abhandlung des Averroes über Wissenschaft und islamisches Recht, F.A.Z., 24.02.2010). Ob diese Schrift nur zur Flamme verurteilt war oder auch tatsächlich brannte, ist umstritten. Griffel vertritt den Standpunkt, daß Averroes als Theologe geschrieben habe und demgemäß die Philosophie unter dem Religiongesetz stehe. Das entspricht auch der christlichen Auffassung jener Zeit, die die Philosophie als "Magd der Theologie" betrachtete.-

Wie dem auch im einzelnen sei, die Aristoteles-Lektüre gab den hellen Köpfen hier und da rationale Impulse, die aber nicht sehr weit reichten, einmal, weil sie auf islamischer Seite direkt bekämpft wurden, andererseits, weil auch die christliche Scholastik nicht ursächlich mit der Moderne zusammenhängt, für deren Aufgang dann Namen wie LEONARDO da Vinci (1452-1519), Francis Bacon (1561–1626), Galilei (1564–1642), William Harvey (1578-1657), Huygens (1629-95), Thomas Willis (1621-1675) u.a. stehen. Deren Schriften und Entdeckungen tragen überwiegend noch heute. Das gilt auch für die vier Erkenntniswiderstände, die ein Fast-Zeitgenosse des Averroes, der Franziskaner-Mönch Roger Bacon (1214-1292) benannte : Respekt vor Autoritäten; Gewohnheit; Abhängigkeit von den Meinungen der Menge; Unbelehrbarkeit unserer Sinne. Er empfahl Naturerkenntnis und Erfahrungswissen. Das ist hochbeachtlich für diese Zeit, dergleichen gilt im Islam bis heute nicht. Man könnte eine Empiriker-Linie durch die Wissenschaftsgeschichte ziehen von Archimedes zur römischen Ingenieurskunst, zu Rhazes (864-925) und Alhazen (965-1040), über Roger Bacon (1214-1292) in die Renaissance zu Leonardo und weiter bis in die Gegenwart.

Averroes blieb ohne Wirkung im Islam, während er von christlichen Aristotelikern bis ins 17. Jahrhundert gelesen wurde. Von daher rührt seine
Einordnung als "Rationalist", der von einigen wenigen heutigen arabischen Philosophen wiederentdeckt wurde, besonders massenwirksam in dem Film "Le Destin" 1997 inszeniert von dem ägyptischen Regisseur Youssef Chahine mit Omar Sharif als fescher Averroes (s. dailymotion.com/video/x5e2fr_averroesle-destin_shortfilms). Ich habe den Anfang des Films gesehen, er beginnt mit einem Feuermord der christlichen Inquisition, der als Hintergrund für die Geschichte des gesitteten und toleranten Averroes zu dienen scheint, der dann ebenfalls Opfer der Inquisition wird, diesmal der mohammedanischen; dergestalt scheint die Aussage des Films zu lauten, nicht so zu werden wie die Christen es waren.
In Saudi-Arabien sind seine Bücher verboten, aber eine Raffinerie heißt "Ibn Rushd". (Anke v. Kügelgen, Bern)

- Südpol im Norden, alles ist möglich (Steckt der CIA dahinter? Die Autoindustrie? Jesuiten?): " Der magnetische Südpol der Erde legt einen Sprint ein.
Seit ein paar Jahren wird eine beschleunigte Bewegung gemessen: Eine Änderung der Konvektion? (Das vertikale Fließen des zähflüssigen Erdinnern, WD)
Im Laufe der Erdgeschichte war das Magnetfeld der Erde keineswegs immer so beständig, wie es beim Blick auf die scheinbar stetig nach Norden weisende Kompaßnadel erscheint. Mehrere hundert Mal brach das Erdmagnetfeld nahezu vollständig zusammen und kehrte dabei seine Richtung um. ..." 24.2. FAZ

Freitag, 26. Februar 2010

„Wasserwaage. Warum gleichere Gesellschaften fast immer besser dran sind“



"Schneeglöckchen, ei, du bist schon da?
Ist denn der Frühling schon so nah?
Wer lockte dich hervor ans Licht?
Trau doch dem Sonnenscheine nicht!
Wohl gut er’s eben heute meint,
Wer weiß, ob er dir morgen scheint?“

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben


- „Wasserwaage. Warum gleichere Gesellschaften fast immer besser dran sind“ / Gleichheit ist Glück. Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind. von Wilkinson, Richard und Pickett, Kate .
Wolfgang Kersting bespricht dieses neue Buch in der FAZ v. 25.2.10 . Der deutsche Titel ideologisiert, wörtlich übersetzt lautet der Originaltitel: „Wasserwaage. Warum gleichere Gesellschaften fast immer besser dran sind“. Wilhelm Röpke fällt mir da ein und seine Schweiz: eine immer noch recht bürgerliche Gesellschaft mit viel weniger Ungleichheit als in Argentinien und Brasilien, Indien und Saudi-Arabien, Nigeria und Indonesien etc. Zugleich aber nicht egalitär. Was mag der Grund sein? Wahrscheinlich das genossenschaftliche und bürgerliche Element in einer protestantischen Kultur mit ihrer hohen Disziplin, die sich dem calvinistischen Individualismus verdankt. Die Gleichheit beschränkt sich auf die vor dem Gesetz und die individuelle Chancengleichheit, gepaart mit Gewerbefreiheit (die Konfessionsfreiheit für Katholiken kam viel später). Gerade das Verbot von protestantischer Einwanderung in Südamerika, besonders in Argentinien, bewirkte bis heute relative Verarmung und Entwicklungsverzögerung, während die protestantische Einwanderung in Nordamerika das Land innerhalb von 200 Jahren von völliger Armut zum größten Reichtum katapultierte.
Der Ansatz der Autoren Wilkinson und Pickett erscheint daher recht statisch und unfruchtbar im Hinblick auf die Wirkungskräfte, die allgemeinen Wohlstand schaffen als da vor allem sind Wettbewerb und Wettbewerbsbeschränkungsverbot. Zugleich unterschlagen sie psychischen Kosten des Wettbewerbs und der calvinistischen Disziplin: in katholischen, überhaupt vielfach in armen Ländern ist man fröhlicher, weil die langjährige Disziplinierung schon der Kinder in der protestantischen Kultur zwar Fleiß und Verantwortung fördern, aber eben nicht die gute Laune.