Samstag, 14. Februar 2015

Konrad Lorenz und die Impulskontrolle


“Es liegt tiefe Wahrheit im Symbol der Früchte vom Baume der Erkenntnis. Erkenntnis, die dem begrifflichen Denken entsprang, vertrieb den Menschen aus dem Paradies, in dem er bedenkenlos seinen Instinkten folgen und tun und lassen konnte, wozu ihm die Lust ankam ... Das begriffliche Denken verschaffte dem Menschen die Herrschaft über seine außer-artliche Umwelt … Das begriffliche Denken verlieh dem Menschen mit der Wortsprache die Möglichkeit zur Weitergabe über-individuellen Wissens...;diese...bewirkte so schnelle Änderungen, dass die Anpassungsfähigkeit seiner Instinkte an ihnen scheiterte ...

Fast möchte man meinen, es müsse grundsätzliche jede Gabe, die dem Menschen von seinem Denken beschert wird, mit einem gefährlichen Übel bezahlt werden ... Zu unserem Glück ist dem nicht so, denn dem begrifflichen Denken entspringt auch die vernunftmäßige Verantwortlichkeit des Menschen, auf der allein seine Hoffnung beruht, die ständig wachsenden Gefahren steuern zu können.” 

K. Lorenz, Das sogenannte Böse, S. 357f., frühe Auflage


Dieses Zitat fehlt in meiner 26. Auflage des “Sogenannten Bösen”; Konrad Lorenz hat wohl später bemerkt, daß er hier ins Schwafeln gekommen ist und hat die Pastorszeilen dann gestrichen. Zu tun, was die Lust vorschlägt, muß als höllischer Zustand gelten: Diebstahl, Raub, Vergewaltigung, Totschlag und Mord - der Krieg aller gegen alle jeden Tag außerhalb der Gruppen hat die Frühzeit des Menschen völlig bestimmt und tut das in Afrika noch heute. Die Ausformung einer Großhirnrinde ermöglichte die Impulskontrolle und die Instinktdistanz, und damit die Möglichkeit, Regeln zu befolgen, sich zu disziplinieren und die Unlust in Kauf zu nehmen, die es bereitet, sich nicht jederzeit zu nehmen, worauf man Lust hat. Es dauerte lange in Europa, Krieg und Kleinkrieg einzugrenzen und primitive Naturen leiden unter der Regelunterwerfung stets stark, weswegen es viele junge Männer in den syrischen Bürgerkrieg zieht, wo sie nach Lust und Laune schießen, foltern, töten und vergewaltigen können. Daß das vor allem junge Orientalen sind, die in Berlin, London und Paris aufgewachsen sind, deutet an, daß eine Kultur der zivilen Regelbefolgung erst langwierig wachsen muß. Daher ist die orientalische Einwanderung eine große Gefahr für den friedlichen Zivilisationsstatus Europas.














Freitag, 13. Februar 2015

Eine Erfolgsgeschichte




Kein Laumann

(Bild: Collins/Wiki.)


Im Frühjahr 1975 gewann Margret Thatcher den Parteivorsitz der Konservativen. Edward Heath war keine erfolgreiche Alternative gewesen gegen den Labour-Politiker Harold Wilson. 

England war seinerzeit gelähmt durch die 1000 Gewerkschaften, die dauernd und immer unverschämter streikten gegen alles, was Veränderung war. Auch auf den Elektroloks fuhr weiterhin der Heizer mit, Labour machte das mit. 

Nur Thatcher nahm es konsequent mit den Gewerkschaftslumpen auf, insbesondere mit dem Stalinisten Arthur Scargill, dem Häuptling der Bergarbeiter-Gewerkschaft. Nach einem Jahr Streik gaben die Bergarbeiter auf, die bis dahin gut auf Kosten der Steuerzahler gelebt hatten und weiter frech Subventionen beanspruchten. 
Mit Thatchers neuen Gewerkschaftsgesetzen faßte Großbritannien wieder Tritt. 













Donnerstag, 12. Februar 2015

Eine Wettbewerbsgeschichte






Kaiser Titus (39-81)

If you can’t beat them, join them. 
Nach dieser pragmatischen Maxime handelte der semitisch-arabische Stamm, der heute als Juden bekannt ist, nicht. 69 schloß Vespasian Jerusalem ein, sein Sohn Titus eroberte und zerstörte die Stadt ein Jahr später. 
Das wäre nicht nötig gewesen, aber noch heute neigen arabische Stämme zu sinnloser Gewalt. Mit der völligen Niederlage und der Diaspora beginnt für die Juden die Loslösung aus dem alten Siedlungsraum, 800 Jahre später finden sich die ersten Spuren von Juden am Kaiserhof in Aachen, von Judengemeinden 863 in Metz, 937 in Mainz, 965 in Magdeburg, 973/83 in Merseburg, 981 in Regensburg, 1034 in Worms, 1056/73 in Köln, 1066 in Trier, 1084 in Speyer und 1090 in Prag. (Erstbelege, Rudolf Schieffer, Die ältesten Judengemeinden in Deutschland)  

Der Handel, speziell der Fernhandel ist ihre Domäne, wobei offenbar die starke Exklusion eine wichtige Vertrauensbasis abgab. Der Handel war durch die Jahrhunderte sehr unsicher; in Shakespeares “Kaufmann von Venedig” läßt sich das gut nachempfinden. Aus dem Hirtenvolk mit seinem ‘Sündenbock’ (s. Leviticus 16,1-28) wurde überwiegend zunächst ein Händlervolk. Im Handel herrschte Wettbewerb, der intelligentere Akteure begünstigte, wie auch Heiratsverbindungen mit Rabbinern den Inelligenzquotienten beförderten. Zudem waren sie in den fremden Siedlungsgebieten, auch durch ihr starkes Eigengruppenbewußtsein, immer wieder Sündenbock für die Mehrheit der Alteingesessenen, wobei wiederum die Intelligenteren sich eher entziehen konnten. Sie waren es auch, die in akademische Berufe drängten und zum Christentum konvertierten, etwa Marxens Vater als Rechtsanwalt. Der Sohn Karl schrieb dann mit dem Pamphlet “Zur Judenfrage” die schärfste Kritik der jüdischen Handelsmentalität; er selbst verdankte seine hohe Intelligenz diesem Erziehungsprozeß durch Handel, dürfen wir vermuten, denn Intelligenz wird zu einem großen Teil über die Generationen vererbt. Der nachteilige Einfluß der Inzestheiraten (Cousin-Cousine) wurde so ausgesteuert, denn erst im 20. Jahrhundert wurde dieses Heiratsmuster abgelegt. Bei den arabischen und islamischen Heiraten drückt der Inzest weiter auf die Intelligenz und die Gesundheit (vgl. (http://wolfdoleys.blogspot.de/2011/08/tazeen-ahmad-wird-keinen-cousin.html)  

Nachdem man in Köln seinerzeit so auffällig eifrig die Nazis gewählt hatte, legen die Kölner Narren heute besonderen Wert auf jedes jüdische Steinchen, das sich bei Ausgrabungen findet. Und auch den Codex Theodosianus XVI 8,3 verwenden sie als Hinweis auf eine jüdische Gemeinde, die es seit römischer Zeit in Köln gegeben habe. Dort verfügt Kaiser Constantin (ca. 280-337) für die Colonia Agrippinensis, “daß Juden in die Kurie berufen werden”. Die Kurienmitglieder mußten dafür zahlen, das war der Hintergrund. 
Schieffer vertritt die Auffassung, daß die Anwesenheit von reichen Juden im spätantiken Köln nicht eine durchgehende Gemeindeexistenz bedeute; Erstbelege dafür fänden sich eben erst im 11. Jahrhundert. 

Das spielt im übrigen keine Rolle, interessant ist nur, wie sich die Juden durch äußeren Druck im Laufe der Jahrhunderte wandelten und entwickelten, während die semitischen Brüder sich heute im Zustand der Unterentwicklung befinden.










Mittwoch, 11. Februar 2015

Dresden 1945



Denkmal des Zivilistenverbrenners Harris hinter der Kirche St. Clement Danes mitten in London (The Strand).
(Foto: dadamax/Wiki.)

“... Wir wissen das schon aus früheren Erfahrungen: der Krieg macht die Menschen dumm. … Die Haltung der Alliierten entsprach der Haltung des deutschen Tyrannen. Das Schlimmste, was man gegen sie sagen kann, ist, daß sie während der letzten Jahre des Krieges manchmal auf sein Niveau herunterkamen, in ihrer Wut, ihrem gerechten Abscheu, ihrer Ungeduld die Dinge auch taten, die er getan und angefangen hatte. …” 
Golo Mann, Geschichte der Deutschen, S. 939

Weil Geschichte meist nur ausgebeutet wird für Parteizwecke, hat es in der Regel keinen Sinn, allzuviel zurückzublicken. Die Probleme jeder Gegenwart sind nicht durch Rückblicke zu lösen. Aber gelegentlich kann man sich doch fragen, warum die neurotische Selbstgerechtigkeit, die einem Großkriegsverbrecher wie Harris ein Denkmal setzte, sich nicht korrigiert.

Dienstag, 10. Februar 2015

Minsker Mätzchen







Links die Ukraine, die beiden gelb gefärbten Gebiete im Osten wurden erobert
(Karte: Wiki./Steschke)

Militärisch ist dieser Konflikt nicht zu lösen, sagt die Frau Merkel, die mit der abgerüsteten und abgewirtschafteten Armee. Militärisch ist dieser Konflikt aber bereits weitgehend entschieden.
Die Russen haben mit den ostukrainischen Milizen die Gebiete von Donezk und Luhansk erobert und werden sie nicht mehr räumen. Die Waffen haben entschieden. Ob der Aggressor Putin noch mehr von der Ostukraine besetzen will, erscheint unklar. Das hängt auch davon ab, wie verteidigungsfähig die Armee Kiews ist. Das wiederum wird auch durch Waffenlieferungen entschieden. Von defensiven Waffensystemen. Je mehr russische Soldaten im Sarg zurückkehren, desto mehr inneren Druck wird das gegen Putin entfalten. Und nur der Binnendruck beeinflußt Putin. Minsker Mätzchen dienen ihm nur dazu, vor großem Publikum den starken Mann zu markieren.