Montag, 14. März 2016
Angezählt
Die kaltlächelnde Politik gegen die schwächsten Teile der deutschen Bevölkerung - Mädchen, Frauen und Alte - durch das Durchwinken der illegalen Eindringlinge aus den Barbarenländern hat bei den Wahlen gestern einen Dämpfer erhalten. Man kann mir Merkel keine Wahlen mehr gewinnen. Ministerpräsident Haseloff in Sachsen-Anhalt konnte seine Position nur verteidigen - bei 2,8% Verlust - weil er sich von Merkel abgesetzt hat. Klöckner in Rheinland-Pfalz und Hahn in Baden-Württ. taten das nicht und verloren - ganze 12% in Baden-Wü.!
Die grünrote Merkel ist angezählt. Die CDU ist ein Wahlverein; die vielen Karrieristen darin machen alles mit, nur nicht den Mißerfolg.
Samstag, 12. März 2016
Aber gern, Herr Fratzscher, wir rufen gleich zurück
Als das Oberhausen-Kolleg noch lernbereite junge Berufstätige zur Erlangung der Hochschulreife anzog, holte Jürgen Kuhn dort 1965 sein Abitur nach, eine Reihe von Jahren vor mir.
Der Volkswirt
Fratzscher des Berliner DIW, der SPD nahestehend, hat einen direkten Draht zu
den Medien. Der Deutschlandfunk zitierte ihn heute morgen mit einer Kritik an
der deutschen vertikalen Mobilität: die da unten dürften nicht aufsteigen noch
oben, die Herkunft bestimme in Deutschland das Schicksal der Menschen. Diese
alte Leier wird durch endlose Wiederholung nicht zutreffender. Gleich mir haben
viele auf dem Zweiten Bildungsweg Abitur gemacht und studiert. Die
Durchlässigkeit der deutschen Gesellschaft - nach unten wie nach oben - ist
groß, größer als in anderen Ländern. Inzwischen ist es jedoch so, daß das
intellektuelle Potential der Unterschicht ausgeschöpft ist. Und daß es in der
Unterschicht ein Drogenproblem gibt, das die Betroffenen trotz Intelligenz zu
Hilflosen und Beschaffungskriminellen macht. Und daß der Wohlfahrtsstaat das
Dauerarbeitslosenproblem erblich gestellt hat, indem Kinder in einem Alkohol-
und Dauerfernsehmilieu vernachlässigt und vorbildlos aufwachsen.
Herr
Fratzscher, bilden Sie sich mal fort! Wenn Ihr Sohn kein Chrystal Meth nimmt
wie Volker Beck, seien Sie froh, denn die Gefahr, daß ein Drogenkonsument aus
Professorenhaus ganz unten in der Unterschicht landet, ist groß. Oder sogar ums
Leben kommt. Wenn ich mich richtig erinnere, dann kam der Sohn des damaligen
BMW-Managers Reitzle abends in der Küche bei einer Messerauseinandersetzung um
Drogengeld unglücklich um.
Freitag, 11. März 2016
Rentnerblog: Fukushima rekapituliert
Rentnerblog: Fukushima rekapituliert: In diesen Tagen jährt sich die Katastrophe von Fukushima zum zweiten Mal. Ein gewaltiges Erdbeben in den japanischen Gewässern war der Auslö...
Donnerstag, 10. März 2016
Mittwoch, 9. März 2016
Nur trocken nachhaltig zu genießen
Cesare Lombroso (1835-1909)(Foto: rainbowfish/Wikip)
Das Genie ist genial. Weil es besonders intelligent ist. Aber auch, weil, in der naiven Vorstellung, etwas Magisches dabei mitschwingt. Den absoluten Monarchen reichte es noch, mächtig zu sein und von Gott begnadet. Die Masse Mensch liebt solche Galeonsfiguren auch heute noch, bunte Blätter widmen sich ihnen. Aber auch Freunde der gehobenen Geisteskräfte lieben das Herausgehobene. Und stellen große Freunde und Vertreter des Geistes wie Schiller und Goethe auf den Denkmalsockel. So gebar sich der Genie-Kult aus Ungenügen am “trockenen Geist”, wie ihn Luhmann schätzte. Nietzsche, selbst eine Inkarnation des Genies, wollte aus ihm noch mehr machen, einen, seinen “Übermenschen”. Sozusagen musikalisch-tänzerisch gedacht. Sein Zeitgenosse, der Psychiater und Mediziner Cesare Lombroso, studierte Tasso, Rousseau, Hölderlin und Kleist, schrieb sein wirkungsmächtiges Buch “Genie und Wahnsinn” und lieferte damit ein weiteres Glied im Geniekult. Die Hollywood-Schnulze “A beautiful mind” steht in dieser eigentlich schon verflossenen Mode. Thomas Mann hat sie noch stark beschäftigt, auch in der politischen Dimension. 1939 hat er dem “Künstler-Politiker” Hitler den Essay EIN BRUDER gewidmet:
“Ohne die entsetzlichen Opfer, welche unausgesetzt dem fatalen Seelenleben dieses Menschen fallen, ohne die umfassenden moralischen Verwüstungen, die davon ausgehen, fiele es leichter, zu gestehen, daß man sein Lebensphänomen fesselnd findet.”
Mit dem DOKTOR FAUSTUS, der auch ein Nietzsche-Roman ist, hat Th. Mann das Syndrom Genie, Künstler, Politik, Wahn und Magie durchgearbeitet und - möchte man meinen - erledigt.
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