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Donnerstag, 15. Juli 2021

Sie haben es bewältigen müssen ohne Dieseltechnik in Großgerät

 “1446 regnete es von Mitte Juli in einem fort bis in den Herbst.”

Glaser, Rüdiger: Klimageschichte Mitteleuropas - 1000 Jahre Wetter, Klima, Katastrophen

Teil II: 1000 Jahre Hitze, Fluten, Eis und Sturm

Klima von 1000 bis 1500, S. S. 69 


Samstag, 4. August 2018

5 Trockenjahre in Folge

 Gute Fragen von Prof. Behringer an den IPCC-Report:

“Wenn der CO2-Anteil der Atmosphäre die Temperatur bestimmt und der vorindustrielle CO2-Anteil konstant bei 280 ppm lag, woher kamen dann die Temperaturschwankungen des letzten Jahrtausends?
Ist die Hypothese falsch?
Sind die Meßdaten falsch?
Oder wurde nur die Statistik gefälscht, um den Klimawandel zu dramatisieren?”

Wolfgang Behringer, Kulturgeschichte des Klimas, 2010, S. 257





Sehr ergiebig sind die Archiv-Recherchen Prof. Glasers:

“1630: Mit diesem Jahr setzte sich die Folge von fünf Trockenjahren weiter fort. …
1631: Das Jahr gehört zusammen mit 1632 zu den beiden trockensten Jahren im Zeitraum 1621-1650 …”

Rüdiger Glaser, Klimageschichte Mitteleuropas, 2001, S. 143f.














Dienstag, 12. November 2013

Windig

       Verwüstung, soweit das Auge reicht - Galveston an der texanischen Küste nach dem großen Sturm im Jahr 1900, Hurrikan-Kategorie 4/5  

(Bild aus: A.B.C. Whipple, Robert F. Abbey u.a., STÜRME, 1983)  
6000 Tote wurden gezählt, und 5000 Verletzte.


Sie drehen alle Propagandakanäle auf, Töpfer macht's jetzt wie Göbbels und Hitler: die dreiste Lüge wird eher geglaubt: "Dieser Taifun ist ein Augenöffner.
Mehr Anstrengungen beim Klimaschutz gefordert.
Der Taifun auf den Philippinen zeige, welche Auswirkungen die Klimaerwärmung habe, sagt der Chef des Nachhaltigkeitsinstituts IASS, Klaus Töpfer. Den Teilnehmern der Klimakonferenz in Warschau solle das die Augen öffnen: Die wissenschaftlichen Erkenntnisse seien eindeutig." DLF-Interview 12.11.13


Es ist verlogen, mit einzelnen Wetterphänomenen zu argumentieren. Wetterkapriolen wie Schnee im Juni und Baumblüte im Januar hat es immer gegeben, man lese nur Johann Peter Hebel (“Schatzkästlein”) oder Rüdiger Glaser (“Klimageschichte Mitteleuropas”).
 
Wenn es allgemein wärmer würde, nähmen die Stürme ab. Große Luftdruck-und Temperaturunterschiede bauen Stürme auf. Wenn es überall wärmer würde, sänke die Zahl der Stürme.
Der Befund im Global Temperature Report 1978-2003 der Autoren John Christy und Roy Spencer (UAH) lautet, daß es weder eine Zunahme von Sturmereignissen gebe noch eine höhere Sturmgewalt.


Die Tropen, zu denen die Philippinen gehören, verzeichneten in der Vergangenheit keine Erwärmung, dagegen aber geringfügig die Arktis (inzwischen wieder abkühlend offenbar). Eine solche Verringerung der Temperaturunterschiede kann man nur zur Begründung von weniger und schwächeren Stürmen anführen, Töpfer dreht es um. Immer gilt aber, daß nur ein jahrzehntelanger Beobachtungszeitraum ernsthafte Hinweise geben kann. “Klima” bedeutet 30-Jahre-Statistik.


Übrigens gibt es auf den Philippinen während des ganzen Jahres Taifune und Tropenstürme. Ihre Zahl hat seit 1990 abgenommen, siehe das Diagramm unten (WUWT).



http://wattsupwiththat.com/2013/11/11/some-historical-perspectives-on-typhoon-haiyan-yolanda/#more-97255   )