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Donnerstag, 8. Juli 2021

Klimaschau #49: Wie gesund ist Schalldruck von Windkraftanlagen?

Rückblick: Der Jahrhundertsturm von Galveston im Jahr 1900 in Südtexas hinterließ ein riesiges Trümmerfeld und tötete 6000 Menschen, 5000 wurden verletzt.
“In der Hurrikan-Allee passiert seit Jahrtausenden immer das Gleiche zwischen Juni und November.
Aber machmal marschiert der Sturm bis weit in den Norden. Wie 1815. Dann kann die Flut ‘bis zur Hutkrempe’ steigen.”
Foto: A.B.C. Whipple, Robert F. Abbey u.a., STÜRME, 1983, S. 21
“Im Oktober 1780 zum Beispiel hatte Westindien unter einem fast einen Monat dauernden furchtbaren Unwetter gelitten, das in die Geschichte als ‘der große Hurrikan’ einging. Das Verwüstungsgebiet war so groß, daß eine britische Flotte bei Barbados vernichtet wurde, während über 3000 km entfernt eine spanische Flotte im Golf von Mexiko den Winden hilflos ausgeliefert war.” A.B.C. Whipple, Robert F. Abbey u.a., STÜRME, 1983, S. 52f. Über 20.000 Menschen sollen zu Tode gekommen sein.
Die Stürme sind zahmer geworden.

Dienstag, 12. November 2013

Windig

       Verwüstung, soweit das Auge reicht - Galveston an der texanischen Küste nach dem großen Sturm im Jahr 1900, Hurrikan-Kategorie 4/5  

(Bild aus: A.B.C. Whipple, Robert F. Abbey u.a., STÜRME, 1983)  
6000 Tote wurden gezählt, und 5000 Verletzte.


Sie drehen alle Propagandakanäle auf, Töpfer macht's jetzt wie Göbbels und Hitler: die dreiste Lüge wird eher geglaubt: "Dieser Taifun ist ein Augenöffner.
Mehr Anstrengungen beim Klimaschutz gefordert.
Der Taifun auf den Philippinen zeige, welche Auswirkungen die Klimaerwärmung habe, sagt der Chef des Nachhaltigkeitsinstituts IASS, Klaus Töpfer. Den Teilnehmern der Klimakonferenz in Warschau solle das die Augen öffnen: Die wissenschaftlichen Erkenntnisse seien eindeutig." DLF-Interview 12.11.13


Es ist verlogen, mit einzelnen Wetterphänomenen zu argumentieren. Wetterkapriolen wie Schnee im Juni und Baumblüte im Januar hat es immer gegeben, man lese nur Johann Peter Hebel (“Schatzkästlein”) oder Rüdiger Glaser (“Klimageschichte Mitteleuropas”).
 
Wenn es allgemein wärmer würde, nähmen die Stürme ab. Große Luftdruck-und Temperaturunterschiede bauen Stürme auf. Wenn es überall wärmer würde, sänke die Zahl der Stürme.
Der Befund im Global Temperature Report 1978-2003 der Autoren John Christy und Roy Spencer (UAH) lautet, daß es weder eine Zunahme von Sturmereignissen gebe noch eine höhere Sturmgewalt.


Die Tropen, zu denen die Philippinen gehören, verzeichneten in der Vergangenheit keine Erwärmung, dagegen aber geringfügig die Arktis (inzwischen wieder abkühlend offenbar). Eine solche Verringerung der Temperaturunterschiede kann man nur zur Begründung von weniger und schwächeren Stürmen anführen, Töpfer dreht es um. Immer gilt aber, daß nur ein jahrzehntelanger Beobachtungszeitraum ernsthafte Hinweise geben kann. “Klima” bedeutet 30-Jahre-Statistik.


Übrigens gibt es auf den Philippinen während des ganzen Jahres Taifune und Tropenstürme. Ihre Zahl hat seit 1990 abgenommen, siehe das Diagramm unten (WUWT).



http://wattsupwiththat.com/2013/11/11/some-historical-perspectives-on-typhoon-haiyan-yolanda/#more-97255   )